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Leistungsschutzrecht: Irische Verlegeragentur nimmt Verlinkungsgebühr zurück

Nach mehreren Medienberichten zu einer Zahlungsaufforderung über 300 Euro an eine Frauenhilfsorganisation, die bloße Links auf Zeitungsartikel veröffentlicht hatte, musste die irische Verlegeragentur jetzt reagieren.

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Sportbericht in der irischen Presse
Sportbericht in der irischen Presse (Bild: Peter Muhly/AFP/Getty Images)

Die irische Agentur Newspaper Licensing Ireland (NLI) hat einen Bericht kommentiert, nach dem sie eine Frauenhilfsorganisation für bloße Verlinkungen ohne Textausschnitte zur Zahlung von 300 Euro aufgefordert habe. Die NLI schreibt in einer Stellungnahme: "Für den persönlichen Gebrauch von Zeitungsinhalten verlangt oder fordert die NLI nie eine Lizenz. Bei kommerziellem Einsatz fordert die NLI keine Lizenzgebühr, wenn eine Organisation nur mit einem Link auf Zeitungsinhalte verweist. Eine Lizenz ist erforderlich, wenn es sich um eine andere Reproduktion der Zeitungsinhalte, wie das Anzeigen von PDFs oder Textausschnitten, handelt." In den USA und in Kanada wurde über den Fall berichtet. Der Verlegerverband und NLI haben die gleiche Postadresse in der Clyde Road in Dublin. Eine Werbeanzeige der NLI ist auf der Webseite von National Newspapers of Ireland verlinkt.

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Nach Angaben des Anwaltsbüro McGarr Solicitors hatte die NLI zuvor die Hilfsorganisation gegen häusliche Gewalt, Women's Aid, mit Briefen, E-Mails und Telefonanrufen unter Druck gesetzt und zu Zahlungen aufgefordert. Für einen bis fünf Artikellinks sollten nach dem Mahnschreiben 300 Euro gezahlt werden, Lizenzen für sechs bis zehn Links sollten 500 Euro kosten. Auf ihrer Webseite hatte die NLI zuvor erklärt: "Nach Ansicht der NLI verletzt ein Link auf urheberrechtlich geschütztes Material das Urheberrecht."

"Ich glaube nicht, dass es irgendeinen Zweifel daran gibt, dass die NLI ihre Ansicht geändert hat", sagte Rechtsanwalt Simon McGarr Golem.de.

Eine Sprecherin des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger erklärte Golem.de: "Reine Links auf Webseiten von Verlagen bleiben in Deutschland kostenlos und frei. Sie fallen ausdrücklich nicht unter das Leistungsschutzrecht."



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Chevarez 08. Jan 2013

Bis dahin ist jedoch in Einvernehmen mit willfährigen Polit-Kaspern eine Infrastruktur...

Spaghetticode 08. Jan 2013

Oha. Lauert hier etwa auch eine Falle? Genau das mache ich doch, wenn ich Golem im...


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