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Taxis in Berlin (Symbolbild): Fahren gegen das LSR
Taxis in Berlin (Symbolbild): Fahren gegen das LSR (Bild: Thomas Peter/Reuters)

Leistungsschutzrecht: Google ist das Taxi der Verlage

Taxis in Berlin (Symbolbild): Fahren gegen das LSR
Taxis in Berlin (Symbolbild): Fahren gegen das LSR (Bild: Thomas Peter/Reuters)

Google protestiert in Berliner Taxis gegen das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverleger: Taxichauffeure müssten auch nicht dafür zahlen, dass sie die Gäste in Restaurants karrten, lautet die Botschaft.

Googles 2011 gestartete Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht für Presseverleger (LSR) wird mobil: In rund 600 Berliner Taxis wird gegen das von deutschen Verlegern geforderte Gesetz protestiert.

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"Mit der gleichen Logik könnte ein Restaurantbesitzer von Taxifahrern Geld verlangen, die ihm Gäste bringen", prangt dem Fahrgast von den Kopfstützen der Autos entgegen. Formuliert hat diese Analyse des LSR der Berliner Journalist und Blogger Mario Sixtus. In den Autos wird zudem eine Broschüre ausliegen, die über das Gesetzesvorhaben informiert.

Schutz für Snippets

Das LSR soll Kurzausschnitte aus Artikeln, wie Google sie im Angebot Google News einblendet, unter den Schutz des Urheberrechts stellen. Die Verleger begründen das damit, dass Google mit ihren Inhalten Geld verdiene. Wollte Google nach dem Inkrafttreten des LSR weiterhin die sogenannten Snippets anzeigen, müsste das Unternehmen eine Lizenzabgabe mit den Verlagen aushandeln.

Google hält dagegen, dass die Verlage die Nutznießer von Google News seien: Die Nutzer fänden dort die Anreißer von Artikeln. Interessiere sie ein Thema, klickten sie darauf und kämen auf die Website des Mediums, auf der im Normalfall Werbung eingeblendet werde. Dann verdiene der Verlag Geld. Google News hingegen sei ohne Werbung.

Google ist das Taxi

"Mit unserer Taxi-Kampagne verdeutlichen wir die Absurdität des geplanten Gesetzes", sagte Google-Sprecher Kay Oberbeck. Google sei das Taxi, das den Restaurantbesitzern, sprich: den Verlagen, Gäste bringe. Über Google News würden weltweit derzeit im Monat sechs Milliarden Klicks auf Verlagsangebote generiert.

Google ruft seit Ende 2011 Nutzer unter dem Motto Verteidige Dein Netz - Finde weiterhin, was Du suchst zum Protest gegen das LSR auf. Mit der Taxikampagne appelliere das Unternehmen "an die Parlamentarier, dieses Gesetzesvorhaben zu stoppen", sagte Oberbeck.


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Chevarez 20. Feb 2013

Hab ich so nicht verstanden, weil ich das so nicht von Google kenne. Wo veröffentlicht...

Beazy 20. Feb 2013

Das LSR wird kommen, da kann sich Google auf den Kopf stellen. Welcher Spitzenpolitiker...

M.Kessel 20. Feb 2013

Richtig, es steht Ihnen dann völlig frei, eine eigene Suchmaschine zu schreiben und zu...

M.Kessel 20. Feb 2013

Zahlt einfach nur für dpa Nachrichten, wie alle Anderen, und das war's. Beschäftigt...

kosovafan 19. Feb 2013

Korrekt. Was bringen den Zeitungen heute noch? Lokale Redaktionen werden geschlossen...



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