• IT-Karriere:
  • Services:

Leistungsschutzrecht geändert: "Kleinste Textausschnitte" doch in Suchmaschinen erlaubt

Das Leistungsschutzrecht ist offenbar entschärft worden. Kleinste Textausschnitte dürfen weiterhin bei Suchmaschinen erscheinen. Was das genau bedeutet und was das Gesetz dann noch bewirken können soll, werden Gerichte zu klären haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Leistungsschutzrecht geändert: "Kleinste Textausschnitte" doch in Suchmaschinen erlaubt
(Bild: Marc-Steffen Unger/Deutscher Bundestag)

Der Gesetzentwurf zum umstrittenen Leistungsschutzrecht ist umformuliert worden. Demnach könnten Suchmaschinen nun doch kleinste Textausschnitte von Presseverlagen bei ihren Suchtreffern anzeigen. "Einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte", wie es jetzt neu im Gesetzentwurf heißt, dürften demnach nicht nur vom "Hersteller eines Presseerzeugnisses (...) zu gewerblichen Zwecken öffentlich zugänglich" gemacht werden - sondern eben auch von Suchmaschinen. Das berichtet die Tageszeitung Die Welt aus Koalitionskreisen.

Stellenmarkt
  1. Simovative GmbH, München
  2. Allianz Deutschland AG, München Unterföhring

Das Blog Netzpolitik.org hat den Bericht bestätigt: Demnach heißt es nun im Gesetzestext: "Der Hersteller eines Presseerzeugnisses (Presseverleger) hat das ausschließliche Recht, das Presseerzeugnis oder Teile hiervon zu gewerblichen Zwecken öffentlich zugänglich zu machen, es sei denn, es handelt sich um einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte."

Damit werden Gerichte zu klären haben, was "kleinste Textausschnitte" genau sind. Google hat Anfragen zu den Änderungen im Gesetzestext nicht beantwortet.

Die Verabschiedung der Änderung des Urheberrechts steht für kommenden Freitag auf der erneut geänderten Tagesordnung des Bundestages. Das teilte eine Sprecherin der Pressestelle des Bundestages Golem.de am 25. Februar 2013 mit. "Sollte die Regierungskoalition am Mittwoch im Rechtsausschuss einen geänderten Gesetzestext vorlegen, werde ich von dem Recht, eine weitere Sachverständigen-Anhörung zu beantragen, Gebrauch machen", sagte Jerzy Montag, Berichterstatter der Bundestagsfraktion der Grünen, der Welt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 10,48€
  2. (-47%) 21,00€
  3. (-91%) 2,20€

JP 28. Feb 2013

Dann wird halt geklagt! Die Verlagen denken (und hoffen) doch, dass Google verpflichtet...

JP 28. Feb 2013

Ja das lässt ein mulmiges Gefühl in einem zurück. Ein Gesetz dessen Sinn und Zweck nicht...

Sysiphos 27. Feb 2013

"Einzelne Wörter" oder "Kleinste Textausschnitte" ... was zum Geier soll denn das? Das...

AndyMt 27. Feb 2013

Genau. Aber solange noch kein Gesetz in Kraft ist, muss Google gar nichts tun. Falls...

AndyMt 27. Feb 2013

Das Verrückte ist ja, dass Google am Schluss eben wie im Fall YouTube in Deutschland...


Folgen Sie uns
       


Surface Book 3 - Test

Das Surface Book ist einmal mehr ein exzellentes Notebook, das viele Nischen bedient. Allerdings hätten wir uns nach fünf Jahren ein wenig mehr Neues gewünscht.

Surface Book 3 - Test Video aufrufen
Cyberpunk 2077 angespielt: Zwischen Beamtenbestechung und Gunplay mit Wumms
Cyberpunk 2077 angespielt
Zwischen Beamtenbestechung und Gunplay mit Wumms

Mit dem Auto von der Wüste bis in die große Stadt: Golem.de hat den Anfang von Cyberpunk 2077 angespielt.
Von Peter Steinlechner

  1. CD Projekt Red Cyberpunk 2077 nutzt Raytracing und DLSS 2.0
  2. Cyberpunk 2077 Die Talentbäume von Night City
  3. CD Projekt Red Cyberpunk 2077 rutscht in Richtung Next-Gen-Startfenster

Unix: Ein Betriebssystem in 8 KByte
Unix
Ein Betriebssystem in 8 KByte

Zwei junge Programmierer entwarfen nahezu im Alleingang ein Betriebssystem und die Sprache C. Zum 50. Jubiläum von Unix werfen wir einen Blick zurück auf die Anfangstage.
Von Martin Wolf


    Außerirdische Intelligenz: Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?
    Außerirdische Intelligenz
    Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?

    Seit Jahrzehnten gucken wir mit Teleskopen tief ins All. Außerirdische haben wir zwar bisher nicht entdeckt, das ist aber kein Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln.
    Von Miroslav Stimac


        •  /