Abo
  • Services:

Leistungsschutz: Google will französische Medien nicht mehr verlinken

In einem Brief an Mitglieder der französischen Regierung hat sich Google gegen die Pläne zu einem Leistungsschutz gewandt. Sollte es eingeführt werden, will Google nicht mehr auf französische Websites verlinken.

Artikel veröffentlicht am ,
Google: Französische Sprache wird an Bedeutung verlieren.
Google: Französische Sprache wird an Bedeutung verlieren. (Bild: Reuters)

Falls Frankreich ein Leistungsschutzrecht einführt, will Google französische Medien ausschließen. Das geht aus einem Brief von Google Frankreich an mehrere Mitglieder des Kabinetts hervor.

Stellenmarkt
  1. Lebensversicherung von 1871 a. G. München, München
  2. über experteer GmbH, Düsseldorf

In Frankreich wird derzeit ein Gesetz zum Leistungsschutz vorbereitet, das dem deutschen vergleichbar ist. Die französischen Verlage beschweren sich darüber, wenn bei Google in den Suchergebnissen kurze Auszüge aus Artikeln erscheinen, neben denen Werbung eingeblendet wird. Die Verlage verlangen einen Anteil an diesen Werbeeinnahmen.

Gesetz bedroht Googles Existenz

Das lehnt Google hingegen ab. Ein Leistungsschutzgesetz bedrohe Googles Existenz, erklärte das Unternehmen. Sollte es eingeführt werden, sähe sich Google gezwungen, künftig nicht mehr auf französische Seiten zu verlinken.

Das aber schade letztlich den Verlagen, argumentiert Google: Über die Google-Seiten werden jeden Monat vier Milliarden Zugriffe auf die Seiten französischer Medien generiert, eine Milliarde davon über Google News, wo es keine Werbung gebe. Google eröffne Verlagen jede Minute 100.000 Möglichkeiten, mit Lesern in Verbindung zu treten und über Werbung oder zahlungspflichtige Inhalte Geld zu verdienen.

Ein solches Gesetz schade aber auch Frankreich: Werde deutlich weniger auf französische Seiten verlinkt, verlören die französische Presse und die französische Sprache an Bedeutung - zugunsten von Websites aus dem angelsächsischen Sprachraum, wo es solche Einschränkungen nicht gebe. Der Schutz der Sprache genießt in Frankreich hohes Ansehen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer XB271 WQHD 144 Hz für 499€ und Kingston HyperX Cloud II für 65€)

swissmess 28. Okt 2012

Ist denn das Telefonbuch ohne Nummern interessant? ? Um mal bei dem Vergleich zu...

Ben Dover 23. Okt 2012

Da gäbs doch ne einfache Lösung: Google setzt keine Werbung bei den Suchergebnissen mehr...

Parodontose 22. Okt 2012

In Russland hat Google gegenüber Yandex auch das nachsehen. Es darf also erwartet...

Charles Marlow 22. Okt 2012

Die einzige Lektion, die die begreifen.

__destruct() 20. Okt 2012

Falsch. Da werden gerade Gesetze entworfen, die das Internet und den Kapitalismus an ein...


Folgen Sie uns
       


Odroid Go - Test

Mit dem Odroid Go kann man Doom spielen - aber dank seines ESP32-Mikrocontrollers ist er auch für Hard- und Softwarebastler empfehlenswert.

Odroid Go - Test Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

    •  /