Abo
  • Services:

Leistungsschutz: Google will französische Medien nicht mehr verlinken

In einem Brief an Mitglieder der französischen Regierung hat sich Google gegen die Pläne zu einem Leistungsschutz gewandt. Sollte es eingeführt werden, will Google nicht mehr auf französische Websites verlinken.

Artikel veröffentlicht am ,
Google: Französische Sprache wird an Bedeutung verlieren.
Google: Französische Sprache wird an Bedeutung verlieren. (Bild: Reuters)

Falls Frankreich ein Leistungsschutzrecht einführt, will Google französische Medien ausschließen. Das geht aus einem Brief von Google Frankreich an mehrere Mitglieder des Kabinetts hervor.

Stellenmarkt
  1. SWM Services GmbH, München
  2. Controlware GmbH, München, Ingolstadt

In Frankreich wird derzeit ein Gesetz zum Leistungsschutz vorbereitet, das dem deutschen vergleichbar ist. Die französischen Verlage beschweren sich darüber, wenn bei Google in den Suchergebnissen kurze Auszüge aus Artikeln erscheinen, neben denen Werbung eingeblendet wird. Die Verlage verlangen einen Anteil an diesen Werbeeinnahmen.

Gesetz bedroht Googles Existenz

Das lehnt Google hingegen ab. Ein Leistungsschutzgesetz bedrohe Googles Existenz, erklärte das Unternehmen. Sollte es eingeführt werden, sähe sich Google gezwungen, künftig nicht mehr auf französische Seiten zu verlinken.

Das aber schade letztlich den Verlagen, argumentiert Google: Über die Google-Seiten werden jeden Monat vier Milliarden Zugriffe auf die Seiten französischer Medien generiert, eine Milliarde davon über Google News, wo es keine Werbung gebe. Google eröffne Verlagen jede Minute 100.000 Möglichkeiten, mit Lesern in Verbindung zu treten und über Werbung oder zahlungspflichtige Inhalte Geld zu verdienen.

Ein solches Gesetz schade aber auch Frankreich: Werde deutlich weniger auf französische Seiten verlinkt, verlören die französische Presse und die französische Sprache an Bedeutung - zugunsten von Websites aus dem angelsächsischen Sprachraum, wo es solche Einschränkungen nicht gebe. Der Schutz der Sprache genießt in Frankreich hohes Ansehen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. WD Elements Portable 2 TB für 61,99€ statt 69,53€ im Vergleich und SanDisk Ultra...
  2. 79,99€ (Vergleichspreis 99€)
  3. 399€ + Versand (Vergleichspreis 503,98€)
  4. ab 499€ (Vergleichspreis Smartphone ca. 550€, Einzelpreis Tablet 129€)

swissmess 28. Okt 2012

Ist denn das Telefonbuch ohne Nummern interessant? ? Um mal bei dem Vergleich zu...

Ben Dover 23. Okt 2012

Da gäbs doch ne einfache Lösung: Google setzt keine Werbung bei den Suchergebnissen mehr...

Parodontose 22. Okt 2012

In Russland hat Google gegenüber Yandex auch das nachsehen. Es darf also erwartet...

Charles Marlow 22. Okt 2012

Die einzige Lektion, die die begreifen.

__destruct() 20. Okt 2012

Falsch. Da werden gerade Gesetze entworfen, die das Internet und den Kapitalismus an ein...


Folgen Sie uns
       


Analyse zum Apple-Event - Golem.de live

Die Golem.de-Redakteure Tobias Költzsch und Michael Wieczorek besprechen die drei neuen iPhones und die Neuerungen bei der Apple Watch 4.

Analyse zum Apple-Event - Golem.de live Video aufrufen
Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

    •  /