Leihfahrräder: Obike will Deutschland nicht verlassen

Der Leihfahrraddienst Obike hat Spekulationen über eine Schließung seines Deutschlandgeschäfts zurückgewiesen. Das in Singapur insolvente Unternehmen kündigte eine Restrukturierung an.

Artikel veröffentlicht am ,
Obike will bleiben.
Obike will bleiben. (Bild: Obike)

Der Leihfahrradanbieter Obike will laut einem Bericht des Handelsblatts in Deutschland bleiben. "Wir haben nicht die Absicht, den Betrieb einzustellen", sagte der aus Schanghai stammende Unternehmensgründer Shi Yi der Zeitung. Damit widersprach er Aussagen von Frankfurter Behörden, denen zufolge Obike schriftlich angekündigt habe, sich aus der Stadt zurückzuziehen. Laut Shi hat die Stadt "da etwas missverstanden".

Stellenmarkt
  1. Full Stack Software Developer (m/f/d)
    Lufthansa Technik AG, Hamburg
  2. Full Stack Java Software-Entwickler (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, verschiedene Standorte (Home-Office möglich)
Detailsuche

Obike betreibt in mehreren deutschen Städten eine Flotte einfacher gelber Fahrräder, die auf dem Bürgersteig abgestellt und per Smartphoneapp entsperrt und ausgeliehen werden können. Die Räder sind oft Ziel von Vandalismus, kaputte Räder sollen trotz Aufforderung mehrerer Städte nicht entfernt werden, wie Heise berichtete.

Durch die Insolvenz von Obike in Singapur wachsen in Europa Zweifel, ob das Unternehmen seine zahlreichen Räder überhaupt noch warte und notfalls entsorgen könne. Shi Yi bestätigte die Insolvenz in Singapur, erklärte jedoch, die finanziellen Probleme sollten gelöst, und das Geschäft in Europa restrukturiert werden. Das Geschäftsmodell solle leicht modifiziert werden, künftig solle die Kaution von 79 Euro entfallen. O-Bike startete innerhalb von sechs Monaten in 20 Ländern.

Aktivisten schlugen eine radikale Aktion vor: Sympathisanten sollten die Schlösser und Tracker knacken, die Räder zur allgemeinen Nutzung aber auf den Straßen stehen lassen. Auf einer Website für die Librebike getaufte Aktion werden eine Anleitung zum Knacken der Schlösser sowie Vorlagen für Aufkleber, die auf geknackte Räder geklebt werden sollen, zur Verfügung gestellt. Das Beschädigen der Fahrräder ist jedoch illegal.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


treysis 16. Jul 2018

Außerdem sind die mittlerweile angeblich an eine Schweizer Firma verkauft, die nun mit...

thorben 14. Jul 2018

Also ich bin kein Autofahrer, aber nich stört es in München sehr stark, dass die obikes...

blabba 13. Jul 2018

.. ist mir in meiner Stadt aufgefallen. Meist waren sie in irgendeinem Fluss gelandet...

flowertea 13. Jul 2018

Wenn o-Bike schon damals nichts mehr gezahlt hat, dann waren sie da wahrscheinlich schon...

Ely 13. Jul 2018

Hier und da etwas ölen und fetten (besonders die Bowdenzüge, dann funktionieren auch die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wemax Go Pro
Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand

Der Wemax Go Pro setzt auf Lasertechnik von Xiaomi. Der Beamer ist klein und kompakt, soll aber ein großes Bild an die Wand strahlen können.

Wemax Go Pro: Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand
Artikel
  1. Snapdragon 8cx Gen 3: Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel
    Snapdragon 8cx Gen 3
    Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel

    In Geekbench wurde der Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 gesichtet. Er kann sich mit Intel- und AMD-CPUs messen, mit Apples M1 aber wohl nicht.

  2. Air4: Renault 4 als Flugauto neu interpretiert
    Air4
    Renault 4 als Flugauto neu interpretiert

    Der Air4 ist Renaults Idee, wie ein fliegender Renault 4 aussehen könnte. Mit der Drohne wird das 60jährige Jubiläum des Kultautos gefeiert.

  3. MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
    MS Satoshi
    Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

    Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
    Von Elke Wittich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /