Abo
  • IT-Karriere:

Leihfahrräder: Obike räumt in München auf

Die Leihfahrräder des asiatischen Anbieters Obike sind für viele Städte zu einem Problem geworden. In München ist es der Verwaltung nun gelungen, die orangefarbenen Räder wieder aus dem Stadtbild zu entfernen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fahrrad von Obike
Fahrrad von Obike (Bild: Obike)

Nach monatelangen Drohungen durch die Stadtverwaltung München hat der asiatische Leihfahrrad-Anbieter Obike nun reagiert. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete, beseitigte Obike in den vergangenen Monaten seine überwiegend zerstörten und fahruntauglichen Räder. "Die ganz große Masse der Räder ist verschwunden", sagte der städtische Radverkehrsbeauftragte Florian Paul der dpa. Es gebe noch immer einige Fahrräder in der Stadt, die aber kein großes Problem mehr seien.

Stellenmarkt
  1. Landkreis Hameln-Pyrmont, Hameln-Pyrmont
  2. igefa IT-Service GmbH & Co. KG, Ahrensfelde bei Berlin, Dresden

Paul hatte im vergangenen Jahr zunächst vergeblich versucht, die Anbieter zu kontaktieren und die Entfernung der Räder zu erreichen. "Das ist ein großes Ärgernis. Wir versuchen seit Wochen und Monaten bei Obike jemanden zu erreichen, der sich um die Entfernung der Räder kümmert", hatte Paul damals gesagt. Nun zeigte er sich zufrieden und sprach von einer "extrem lästigen Plage, die wir jetzt losgeworden sind".

Schnelle Expansion und Insolvenz

Obike wurde nach eigenen Angaben im Januar 2017 in Singapur gegründet und expandierte bereits wenige Monate später mit den gelben Billigrädern nach Europa. Im September 2017 ging das Unternehmen auch in Deutschland an den Start. Allein in München wurden demnach 3.000 Räder zur Verfügung gestellt. Doch schon nach wenigen Monaten wuchsen die Probleme in einigen deutschen Kommunen wie Hannover oder Frankfurt.

Da das Unternehmen im Juli 2018 in Singapur Insolvenz angemeldet hatte, wuchs die Sorge, dass sich niemand mehr in Deutschland um die Beseitigung der unbrauchbaren Räder kümmern würde. Da die Fahrradleichen nicht als "herrenlos" galten, durfte sie die Stadt nicht ohne weiteres wegräumen. Stattdessen drohte sie dem Anbieter mit einer "Beseitigungsanordnung". Diese zeigte demnach seit Anfang März dieses Jahres Wirkung. Eine von Obike beauftragte Beseitigungsfirma habe 1.000 Fahrräder eingesammelt.

Aktivisten hatten für das Problem noch eine andere Lösung vorgeschlagen: Sympathisanten sollten die Schlösser und Tracker knacken, die Räder zur allgemeinen Nutzung aber auf den Straßen stehen lassen. Auf einer Website für die Librebike getaufte Aktion werden eine Anleitung zum Knacken der Schlösser sowie Vorlagen für Aufkleber, die auf geknackte Räder geklebt werden sollen, zur Verfügung gestellt. Das Beschädigen der Fahrräder ist jedoch illegal.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,31€
  2. 43,99€
  3. 137,70€
  4. 34,99€

kendon 02. Mai 2019

Wir reden hier nicht von innerstädtischem Verkehr, solche Luxusprobleme habe ich leider...

Peter Brülls 02. Mai 2019

Bringt nur nix. Bei uns im Wohngebiet sind de facto zwei vorgeschrieben. Aber selbst da...

ichbinsmalwieder 30. Apr 2019

OBikes Idee war gut! Und die fast überall verfügbaren Bikes waren ein Grund für mich, das...

Computer_Science 30. Apr 2019

kwT

Ely 29. Apr 2019

Die E-Roller halte ich für den größten Mist überhaupt. Die Leihfahzeuge müssen zum Laden...


Folgen Sie uns
       


Acer Predator Helios 700 - Hands on (Ifa 2019)

Was für ein skurriles Gerät: Golem.de schaut sich das Gaming-Notebook Predator Triton 700 von Acer an und probiert die Schiebetastatur aus.

Acer Predator Helios 700 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Astronomie: K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super
Astronomie
K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super

Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Interview Heino Falcke "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"

HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamen
HP Pavilion Gaming 15 im Test
Günstig gut gamen

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebooks Asus ROG mit Core i9 und fixen oder farbstarken Displays

    •  /