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Kein Sucher, aber ein springender Blitz

Der Ein- und Ausschalter, der ringförmig um den Auslöser angeordnet ist, kann auch den eingebauten kleinen Blitz herausspringen lassen, der die nähere Umgebung erhellt. Das Auslösegeräusch hat einen feinen, satten Klang, der einen Tester dazu verleitete, ihn als geradezu sexy zu bezeichnen. Dazu kommt noch ein Blitzschuh, in dem sich auch ein elektronischer Sucher "Visoflex" samt GPS-Empfänger montieren lässt, den Leica als Zubehör anbietet. Ansonsten bleibt als Sucher nur das gut ablesbare Display übrig. Das ist schade und erleichtert nicht gerade das manuelle Scharfstellen, spart aber Platz im Gehäuse.

  • Testfoto Leica TL (Bild: Andreas Donath)
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Testfoto Leica TL (Bild: Andreas Donath)
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Der 3,7 Zoll große Touchscreen mit 1,3 Millionen Bildpunkten lässt sich nicht herausklappen und spiegelt bei schräg einfallendem Sonnenlicht ein wenig. Dank der hohen Auflösung lässt sich bei besseren Lichtverhältnissen die Schärfe recht gut beurteilen. Da das Display nicht ausklappbar ist, muss der Fotograf je nach Motiv sehen, wie er die Kontrolle behält. Überkopfaufnahmen sind so kaum möglich, bodennahe Aufnahmen sind beschwerlich.

Gegen den Touchscreen ist nichts einzuwenden

Die Reaktionsgeschwindigkeit bei der Touch-Bedienung ist enorm hoch, so dass die Handhabung leichtfällt. Im Winter geht das Konzept allerdings nicht auf: Mit Handschuhen lässt sich der Touchscreen nicht bedienen. Zur Ehrenrettung des Konzepts muss man allerdings sagen, dass der Bildschirm zum reinen Fotografieren nicht erforderlich ist, sondern nur, wenn weitergehende Einstellungen vorgenommen werden sollen.

  • Leica TL (Bild: Andreas Donath)
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  • Leica TL (Bild: Andreas Donath)
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Leica TL (Bild: Andreas Donath)

Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich eine kleine Plastikklappe, hinter der sich der SD-Kartenslot befindet. Das Einstecken der Speicherkarte ist einfach, das Herausziehen ist aufgrund der Enge nichts für Grobmotoriker. Die TL ist zudem mit Lautsprecher und Stereomikrofon ausgerüstet. Das ist für die Videoaufnahme relevant, die mit einem roten Knopf auf der Oberseite gestartet und gestoppt wird. Die TL nimmt in Full-HD mit maximal 30 Bildern pro Sekunde auf. Andere Hersteller wie Panasonic sind hier schon weiter und ermöglichen 4K-Aufnahmen oder höhere Bildwiederholraten zu einem deutlich niedrigeren Preis. Hinsichtlich des Gehäuses hat Leica aber einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

 Leica TL im Test: Die Kamera mit dem sexy KlangAuch bei harschen Umweltbedingungen einsatzbereit 
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Dajm 18. Apr 2017

Stimmt nicht. Bei den niedrig preisigen Leica Kameras wird zusammen mit Pansonic...

Dajm 18. Apr 2017

Schon mal daran gedacht, dass Leica einen speziellen Markt bedienen will und gar nicht...

Umbiculus 18. Apr 2017

Armer Flexy, kann sich weder die Leica noch einen SUV leisten - dabei hätte er beide so...

DY 11. Apr 2017

Ja und nein. Ja. Schon, aber wenn die Nutzer die Usability für DSLRs besitzen, dann...

dalvis 11. Apr 2017

Was ist das größte deutsche soziale Netzwerksystem für Menschen zu kommunizieren, zu...


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