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Leica Sofort: Leica stellt eine Sofortbildkamera vor

Photokina 2016
Polaroid lässt grüßen: Leica stellt auf der Photokina eine Analogkamera vor, die Sofortbilder macht.
/ Werner Pluta
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Leica Sofort: Spiegel für Selfies (Bild: Leica)
Leica Sofort: Spiegel für Selfies Bild: Leica

Die Kamera hat ein Objektiv mit einer Brennweite von 60 Millimetern (entspricht 34 Millimetern Kleinbildäquivalent) und eine Festblende von f/12,7, was nicht sehr lichtstark ist. Das Filmmaterial hat dafür eine relativ hohe Lichtempfindlichkeit von Iso 800. Für weniger helle Umgebungen hat die Kamera einen eingebauten Blitz. Die Naheinstellgrenze liegt bei 60 Zentimetern.

Die Kamera fotografiert weitgehend automatisch

Die Kamera hat eine Reihe von Programmmodi etwa für Personen, Sport oder Selfie - dafür gibt es auf der Vorderseite des Gehäuses einen kleinen Spiegel. Zudem gibt es die Möglichkeit für Doppel- und Langzeitbelichtungen. Das meiste macht die Kamera dabei automatisch. Der Fotograf kann aber einige Parameter selbst einstellen, etwa die Belichtung korrigieren oder den Blitz aktivieren.

Leica hat einige ungewöhnliche Modelle im Angebot, die die Retrowelle in der Fotografie ausnutzen: Die Digitalkamera Leica M-D hat kein Display und nur wenige Bedienelemente - das soll dem Fotografen einen Eindruck von analoger Fotografie ermöglichen. Die Leica M Monochrom nimmt nur Schwarz-Weiß-Bilder auf.

Die Leica Sofort wird ab November in drei Farben verfügbar sein - Weiß, Orange und Mint. Die Kamera soll 280 Euro kosten. Filmmaterial gibt es in Schwarz-Weiß und in Farbe in der Größe 62 x 46 Millimeter. Ein Paket mit zehn Farbbildern gibt es für 12 Euro, ein Doppelpack für 20 Euro. Das Zehnerpaket Schwarz-Weiß-Bilder kostet 14 Euro.


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