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Zwiespältige Gefühle bei der Handhabung

Das Gehäuse selbst wirkt wenig ergonomisch und das bestätigt sich auch. Es ist recht klobig und gerade beim einhändigen Fotografieren liegt es nicht gut in der Hand - vor allem, wenn diese klein ist. Dafür gibt es als Zubehör sogar einen Handgriff, an dem eine Fingerschlaufe angebracht werden kann.

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Die Q2 Monochrom hat wie ihre Farb-Variante recht wenige Tasten. Eine separate Videoaufnahmetaste fehlt genau wie ein Schalter zwischen Einzel- und Serienaufnahmefunktion. Das bedeutet, dass viele Funktionen über die Menüs gesteuert werden müssen. Ob das stört, hängt vom Nutzungsprofil ab. Wir haben nichts vermisst, zumal die Tasten zumindest teilweise beliebig belegt werden können.

Die Qualität begeistert trotzdem

Wer Vorbehalte gegenüber elektronischen Suchern hat, wird vom OLED in der Kamera überrascht sein. Die Darstellung ist extrem kontrastreich und scharf. Es ist sofort zu sehen, wie das finale Bild aussehen wird. Die Umschaltung zwischen Display und Sucher geschieht automatisch, die Kamera erkennt die Präsenz des Gesichts in der Nähe des Suchers.

Eine Leica wäre nicht vollständig, wenn sich die Schärfe nicht manuell einstellen ließe. Das klappt mit dem Schärfering am Objektiv in Verbindung mit der elektronischen Sucherlupe hervorragend. Einen Autofokus gibt es ebenfalls, der in hektischen Momenten willkommen ist. Für Sportwettkämpfe ist die Kamera aber nicht geeignet - dafür ist der Autofokus einfach nicht schnell genug und die Brennweite des Objektivs zu kurz. Wer will, kann den Autofokuspunkt mit Hilfe des Steuerkranzes oder des Touchscreens verschieben.

Leuchtrahmensucher auf neumodische Art

Die Leica Q2 ist mit einem Festbrennweitenobjektiv mit f/1,7 und 28 mm Brennweite ausgerüstet. Ein digitaler Zoom erzeugt Bildausschnitte entsprechend den Brennweiten von 35, 50 oder 75 mm zulasten der Bildauflösung. Die Ränder werden schlicht weggeschnitten. Im Sucher und auf dem Display wird der Beschnittrahmen angezeigt. Das ist auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich, entspricht jedoch den Leica-Leuchtrahmensuchern aus den Messsucherkameras.

Mit der Kamera lassen sich auch Makrofotos machen - dazu muss nur ein Objektivring betätigt werden, der Linsenabstände verändert und so die Naheinstellungsgrenze auf 17 cm reduziert.

Was kann man überhaupt an die Leica Q2 anschließen?

Die Leica Q2 und die Q2 Monochrom dürften die beiden einzigen Kameras sein, die keinen USB-Anschluss haben - genauer gesagt gibt es überhaupt keinen physischen Ausgang. Der Akku kann deshalb auch nur mit dem mitgelieferten Ladeteil aufgeladen werden. Die Bilder werden auf einer SD-Karte gespeichert.

Leica Q2 Monochrome

Was uns stört

Klein und leicht - das ist die Leica Q2 Monochrom ganz gewiss nicht. Sie ist sogar ziemlich klobig (130 x 80 x 91,9 m) und mit 734 Gramm auch ganz schön schwer. Für den Transport gibt es zahlreiche Hüllen von Leica, wir haben das gute Stück in einem Stoffbeutel im Rucksack transportiert. Vielleicht nicht standesgemäß, aber platzsparend.

  • Leica Q2 Monochrom (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 Monochrom (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 Monochrom (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 Monochrom (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 Monochrom (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 Monochrom (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 Monochrom (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 Monochrom (Bild: Andreas Donath)
Leica Q2 Monochrom (Bild: Andreas Donath)

Ärgerlicher sind da schon die wenigen Einstellungsmöglichkeiten. Wenigstens einen Hardware-Umschalter zwischen Film- und Fotomodus hätten wir uns gewünscht. Der fehlende Mikroanschluss für Filmaufnahmen ist ebenfalls ärgerlich. Ohnehin sind die Erweiterungsmöglichkeiten recht begrenzt - es lassen sich lediglich Filter vor das Objektiv schrauben und ein Blitzlicht anschließen.

Unbedingt ändern sollte Leica bei einem potenziellen Nachfolger die Schnittstellensituation. Die Kamera sollte per USB-C aufladbar sein - alleine schon, weil das externe Ladegerät einen 230-Volt-Anschluss voraussetzt. Wie schön wäre es, wenn die Kamera beispielsweise im Auto oder mit einem gewöhnlichen Smartphone-Netzteil geladen werden könnte. Dazu kommt: Das Bildmaterial ließe sich so viel einfacher von der Kamera herunterladen. So ist ein SD-Kartenleser erforderlich.

Für wen ist die Kamera geeignet?

Wer keine Schnappschüsse machen will, sondern sich den künstlerischen Aspekten der Schwarz-Weiß-Fotografie widmen will, findet mit der Q2 Monochrom ein Werkzeug, das gründliche Einarbeitung, viel Zeit und beim Fotografieren auch gewisse Kompromisse erfordert. Mit einer Festbrennweite im Weitwinkelformat lassen sich schlichtweg nicht alle Bildmotive abdecken. Für Porträts, Architektur und Landschaftsfotografie ist die Kamera geeignet, für Tier- und Sportfotografie eher nicht. Ihr leiser Auslöser prädestiniert sie zudem für die Streetart-Fotografie.

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 Wie steht es um die Bildqualität?Leica Q2 Monochrom: Verfügbarkeit und Fazit 
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berritorre 16. Feb 2021 / Themenstart

Naja, die 4000 Euro Marge halte ich jetzt für ein Gerücht. ;-) Ja, mir ist durchaus klar...

M.P. 12. Feb 2021 / Themenstart

Es gibt statische Moire-Muster, und durch das Interlacing "tanzende" Moire-Muster...

demon driver 12. Feb 2021 / Themenstart

Eben nochmal geschaut https://www.reddotforum.com/content/2020/05/bw-iso...

phatoni 12. Feb 2021 / Themenstart

In der klassischen S/W Fotografie mit Film wird viel mit Farbfiltern gearbeitet. Zum...

theFiend 11. Feb 2021 / Themenstart

Naja, wenn nicht einer grad nur kahle Felsformationen fotografiert... Ich kenn die...

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