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Leica Q2 im Test: Lohnt sich eine Kompaktkamera für 4.800 Euro?

Die Leica Q2 ist eine Vollformatkamera mit festem 28-mm-Objektiv und einem neuen Sensor mit 47,3 Megapixeln. Erweiterungsmöglichkeiten gibt es außer einem Blitz nicht. Wir haben untersucht, ob der hohe Preis zu rechtfertigen ist.

Ein Test von veröffentlicht am
Leica Q2
Leica Q2 (Bild: Andreas Donath)

Die neue Leica Q2 ersetzt die erste Leica Q (Typ 116), die 2015 auf den Markt kam. Bei der Q2 erkennen nur Eingeweihte von außen den Unterschied zum Urmodell, doch die wichtigsten Verbesserungen sind im Inneren vorgenommen worden.

Inhalt:
  1. Leica Q2 im Test: Lohnt sich eine Kompaktkamera für 4.800 Euro?
  2. Die Bedienung ist klasse
  3. Gibt es auch etwas zu meckern?
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Die Kamera ist mit einem 47,3 Megapixel auflösenden Sensor im Kleinbildformat ausgerüstet, der ISO 50 bis 50.000 abdeckt. Sie ist gegen Wasser und Staub abgedichtet und soll laut Leica eine bessere Akkulaufzeit erreichen und einen deutlich verbesserten, elektronischen Sucher haben.

Allein beim Sensor wurde die Pixelzahl gegenüber der Leica Q fast verdoppelt, die nur 24 Megapixel erzielte. Der OLED-Sucher kommt auf 3,68 Millionen Bildpunkte - bei der Q waren es zwar genauso viele, doch der Kontrast ist deutlich höher. Fürs Filmen ist eine 4K-Videoaufnahme dazugekommen. Die Kamera filmt mit 3.840 x 2.160 Pixeln und Bildraten von 30 beziehungsweise 24 Bildern pro Sekunde. Unverändert ist der 3 Zoll große Touchscreen auf der Rückseite mit etwa 1,04 Millionen Bildpunkten.

Die Leica Q2 findet per WLAN (IEEE 802.11b/g/n) Anschluss an Smartphones und Tablets mit iOS und Android. Sie kopiert nicht nur das Bildmaterial auf die Mobilgeräte, sondern kann auch von diesen fernbedient werden. Ob es sinnvoll ist, Zeit, Blende und anderes aus der Ferne einzustellen, hängt allerdings vom Anwendungszweck ab. Eine Kompaktkamera wird wohl eher selten irgendwo fest montiert und aus der Ferne ausgelöst.

  • Leica Q2 (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2  - das Gehäuse staubt leider unheimlich schnell ein. (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 - die Sonnenblende hätte man auch gerade aufsetzen können. (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 (Bild: Andreas Donath)
  • Leica Q2 (Bild: Andreas Donath)
Leica Q2 (Bild: Andreas Donath)
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Das Gehäuse ist massiv, und das kommt nicht von ungefähr: Es besteht aus einer Magnesiumlegierung. Es ist recht kantig, groß, schwer und trotzdem ergonomisch einwandfrei zu führen. Verglichen mit der Q hat die Q2 weniger Tasten. So wurde die Videoaufnahme-Taste auf der Oberseite gestrichen und auch der Schalter am Auslöser für die Einzel- und Serienaufnahmefunktion ist weg.

Auf der Rückseite gibt es links nur noch drei Tasten anstelle von fünf. Das ist nicht unbedingt schlecht, die Kamera lässt sich auch über das Menü einwandfrei steuern und die Tasten sind teilweise frei belegbar.

Was wir uns bei der 4.800 Euro teuren Kamera kaum trauen, ist, die Wetterversiegelung zu testen. Und prompt passiert es: Ein heftiger Regenschauer durchweicht die Tasche, in der die Kamera steckt - und fügt ihr kein Leid zu. Die Leica Q2 ist nach IP52 gegen Tropfwasser geschützt.

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Die Bedienung ist klasse 
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DerVonDerInsel 12. Aug 2019

Wieso ist es denn eigentlich ein Nachteil, wenn mal was in Deutschland hergestellt wird...

berritorre 06. Aug 2019

Soll natürlich heissen: "NICHT missen". ;-)

ichbinsmalwieder 06. Aug 2019

Ups, da fehlt es wohl noch ein wenig an den Grundlagen. Für den perspektivischen...

elBarto 06. Aug 2019

Ein ähnliches Objektiv (M-Mount) allein kostet mehr als die ganze Kamera. Und andere...

ad (Golem.de) 05. Aug 2019

Benötigst du eine Rohdatei eines Bildes? Dann bitte ich um die Bildnummer :)


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