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Gibt es auch etwas zu meckern?

Die Leica Q2 ist mit 734 Gramm sehr schwer und mit 130 x 80 x 91,9 mm auch nicht gerade taschenfreundlich. Der Besitzer kann bei Leica auf eine breite Auswahl an Taschen und Hüllen zurückgreifen, doch etwas leichter hätte die Kamera durchaus sein können. Zudem gefiel uns beim Filmen zwar der Stereoton der eingebauten Mikros, ein externes Mikro lässt sich jedoch nicht anschließen. Dafür lässt sich über den Blitzschuh ein externes Blitzlicht anstecken.

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Was wir ebenfalls unschön finden: Die Kamera bietet keine interne Rohdatenkonvertierung und kein USB-Laden, was gerade auf Reisen den Gerätepark reduzieren hilft. Bei vielen anderen Kameras kann mittlerweile ein Smartphone-Ladeteil auch zum Laden des Akkus genutzt werden. Mangels USB-Anschluss kann das Bildmaterial unterwegs auch nur mittels WLAN oder eines Kartenlesers übermittelt werden.

Eines hat uns weniger gut gefallen: An den Bildrändern ist die Schärfe bei weit offener Blende etwas geringer als im Zentrum des Bildes.

Die Bildqualität überzeugt

Knapp 48 Megapixel bedeuten erst einmal gar nichts, außer viel Spielraum für den Bildbeschnitt. Die Kombination zwischen einem hervorragenden Objektiv und einem Sensor, der auch bei ISO 3.600 noch Reserven hat, wirkt aber recht überzeugend. Gegenüber den besten Sony-Sensoren ist die Qualität im Hoch-ISO-Bereich allerdings einen Tick zu gering. Hier gehen einfach recht viele Details in dunklen Bildbereichen verloren.

Leider kann der Fotograf die gute Bildqualität nur bei Rohdaten sehen, die JPEGs, die aus der Kamera kommen, haben uns weniger begeistert. Ihre Farben wirken leicht verfälscht und sehr gedämpft. Das ist in unseren Augen nicht der Leica-Look, sondern schlicht eine etwas ungünstige Grundeinstellung.

Im Rohdatenbereich spielt die Kamera jedoch ihre Leistungsstärke aus. Das Rauschen ist bis ISO 3.600 recht gering, Details bleiben durchaus erhalten und der Dynamikumfang ist ansprechend hoch und bietet genügend Raum für Bearbeitungen. Wir versuchten, immer etwas unterzubelichten. So wurden ausgerissene Lichter vermieden. In der Nachbearbeitung hellten wir die Schattenanteile dann etwas auf.

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 Die Bedienung ist klasseVerfügbarkeit und Fazit 
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DerVonDerInsel 12. Aug 2019

Wieso ist es denn eigentlich ein Nachteil, wenn mal was in Deutschland hergestellt wird...

berritorre 06. Aug 2019

Soll natürlich heissen: "NICHT missen". ;-)

ichbinsmalwieder 06. Aug 2019

Ups, da fehlt es wohl noch ein wenig an den Grundlagen. Für den perspektivischen...

elBarto 06. Aug 2019

Ein ähnliches Objektiv (M-Mount) allein kostet mehr als die ganze Kamera. Und andere...

ad (Golem.de) 05. Aug 2019

Benötigst du eine Rohdatei eines Bildes? Dann bitte ich um die Bildnummer :)


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