Leicas M-Serie hat sich bis auf wenige Ausnahmen durch eine Funktion ausgezeichnet. Egal, ob es sich um eine analoge Kamera mit Film oder eine Digitalkamera gehandelt hat: Ein Messsucher war in der Regel immer dabei. Die Entfernung wird also über einen Mischbildentfernungsmesser eingestellt, bei dem zwei Bildausschnitte übereinandergebracht werden, um zu fokussieren.
Vor mittlerweile fast 90 Jahren (Contax II) war ein guter Messsucher State of the Art, heute verwenden Digitalkameras (auch von Leica) in der Regel einen Autofokus; manuell fokussieren ist noch möglich, aber in der Regel über einen digitalen Sucher. Nicht so bei Leicas M-Serie – und daran ändert auch das neue Modell M EV1 nichts. Es hat aber keinen Mischbildentfernungsmesser, sondern einen eingebauten elektronischen Sucher (Electronic Viewfinder, EVF).
Vor meinem Test habe ich mich gefragt, ob eine M-Kamera ohne Messsucher überhaupt noch eine M-Kamera ist (bisher konnte man einen EVF höchstens über den Blitzanschluss nachrüsten). Während der Nutzung ist diese Frage allerdings schnell aus meinem Kopf verschwunden: Die M EV1(öffnet im neuen Fenster) ist eine interessante Ergänzung in Leicas Portfolio, mit der sich hervorragende Fotos machen lassen.
Technisch eine M11
Das ist wenig überraschend, ist die M EV1 bis auf den Sucher und einige damit zusammenhängende Veränderungen doch technisch identisch mit der M11. Zum Einsatz kommt der gleiche Vollformatsensor mit 60,3 Megapixeln und einer maximal möglichen Bildauflösung von 9.528 x 6.328 Pixeln im RAW-Format. Das Gehäuse ist aus Aluminium und Magnesium mit grifffestem Kunstlederbezug und hat die klassische Form einer M-Kamera.
Bild 1/59: 1/360 s, f/5,6, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/59: 1/320s, f/3,4, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/59: 1/320 s, f/5,6, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/59: 1/360 s, f/9,5, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/59: 1/320 s, f/4,8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/59: 1/180 s, f/3,4 ISO 125 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/59: 1/250 s, f/8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/59: 1/200s, f/16, ISO 250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/59: 1/500 s, f/1,4, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 11/59: 1/250 s, f/4,8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/59: 1/250 s, f/5,6, ISO 640 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 15/59: 1/320 s, f/13, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/59: 1/200 s, f/8, ISO 320 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 39/59: 1/200 s, f/11, ISO 500 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 40/59: 1/250 s, f/13, ISO 200 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 42/59: 1/180 s, f/6,8, ISO 800 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 43/59: 1/30 s, f/6,8, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 44/59: 1/200 s, f/8, ISO 1250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 45/59: 1/180 s, f/5,6, ISO 800 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 48/59: Die Leica M EV1 mit dem Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 49/59: Die Leica M EV1 ist bis auf den fehlenden Messsucher baugleich zur M11. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 50/59: Anstelle des Leuchtrahmensuchers hat die M EV1 einen digitalen Sucher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 51/59: Die Belichtungszeit und die Blende können manuell eingestellt werden oder automatisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 52/59: Das Display auf der Rückseite dient als Sucher und als Bildbetrachter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 53/59: Das Menü der M EV1 ist übersichtlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 54/59: Die M EV1 hat insgesamt fünf Buttons, die sich konfigurieren lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 55/59: Die Leica M EV1 hat einen mechanischen und einen elektronischen Verschluss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 56/59: Das Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. hat eine hervorragende Abbildungsqualität. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 57/59: Mit dem Hebel auf der Rückseite wird der Akku entsperrt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 58/59: Im Akkufach kann eine SD-Karte eingeschoben werden - die M EV1 hat aber auch einen eingebauten Speicher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 59/59: Dank des Kunstlederbezugs liegt die M EV1 sicher in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Die Bedienelemente sind ebenfalls gleich: Die Verschlusszeit wird auf der Oberseite eingestellt, die Blende am Objektiv. Möglich sind 60 Minuten bis 1/4000 s mit dem mechanischen Verschluss und 60 s bis 1/16000 s mit dem elektronischen Verschluss. Die Verschlüsse können zusammen genutzt werden oder auch einzeln.
Auf der Rückseite ist ein 2,95 Zoll großes Display mit aktivierbarer Touchbedienung eingebaut. Anders als die M11 hat die M EV1 aber keinen Leuchtrahmen-Messsucher mit Parallaxenausgleich und ein zweites, kleines Sucherfenster für den Messsucher, die beide von vorne gut erkennbar sind. Stattdessen ist die rechte obere Ecke von vorne betrachtet einfach nur schwarzes Gehäuse.
Auf der anderen Seite sitzt der EVF, dessen Einblick an der gleichen Stelle ist wie bei der M11 das Sucherfenster. Der EVF ist der gleiche, den Leica bei der Q3 verwendet: Er hat 5.760.000 Pixel, eine Bildrate von 60 fps und bildet 100 Prozent des Bildes ab – was man sieht, ist also am Ende auch auf dem Bild. Die Sehstärke lässt sich im Bereich zwischen -4 bis +2 Dioptrien einstellen.
Klares Bild im elektronischen Sucher
Der EVF liefert ein ruckelfreies, klares Bild; eine nennenswerte Latenz ist mir nicht aufgefallen. Verschiedene Informationen werden eingeblendet, wie etwa ein Histogramm, die Verschlusszeit oder auch die Belichtungskorrektur. Ein Druck auf den zentralen Button des Vierwege-Pads rechts neben dem Display blendet die Informationen aus und ein.
Scharfgestellt wird bei der M EV1 wie bei der M-Serie üblich manuell – das mitgelieferte Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. hat weder einen Autofokus noch eine Bildstabilisierung. Der Fokusring ist butterweich und lässt sich dank des eingebauten kleinen Griffs bequem und schnell drehen. Als Fokussierhilfe gibt es Focus Peaking und eine Bildschirmlupe.
Beim Focus Peaking werden wie bei anderen Kameras die scharfen Kanten rot eingefärbt. Dadurch ist schnell erkennbar, ob ein Motiv scharf ist oder nicht. Das Focus Peaking kann über einen der fünf belegbaren Buttons auch ausgeschaltet werden, was meiner Meinung nach bei der Bildkomposition vor allem dann hilfreich ist, wenn man den Fokus weit entfernt einstellt – dann ist das Peaking nämlich sehr prägnant und stört mich.
Bildschirmlupe hilft beim Scharfstellen
Wenn das Peaking nicht reicht, kann über einen anderen der programmierbaren Buttons die Bildschirmlupe eingeblendet werden. Sie vergrößert standardmäßig das Zentrum des Displays so weit, dass ich sehr genau fokussieren kann. Den Bereich kann ich mithilfe des 4-Wege-Pads auch verändern.
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Bild 48/59: Die Leica M EV1 mit dem Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 49/59: Die Leica M EV1 ist bis auf den fehlenden Messsucher baugleich zur M11. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 50/59: Anstelle des Leuchtrahmensuchers hat die M EV1 einen digitalen Sucher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 51/59: Die Belichtungszeit und die Blende können manuell eingestellt werden oder automatisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 52/59: Das Display auf der Rückseite dient als Sucher und als Bildbetrachter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 53/59: Das Menü der M EV1 ist übersichtlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 54/59: Die M EV1 hat insgesamt fünf Buttons, die sich konfigurieren lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 55/59: Die Leica M EV1 hat einen mechanischen und einen elektronischen Verschluss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 56/59: Das Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. hat eine hervorragende Abbildungsqualität. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 57/59: Mit dem Hebel auf der Rückseite wird der Akku entsperrt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 58/59: Im Akkufach kann eine SD-Karte eingeschoben werden - die M EV1 hat aber auch einen eingebauten Speicher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 59/59: Dank des Kunstlederbezugs liegt die M EV1 sicher in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
An dieser Stelle habe ich zweimal einen nervigen Bug erlebt: Nachdem ich ein Foto gemacht hatte, war die Bildschirmlupe auf einmal auf die rechte obere Ecke eingestellt – wo ich den Ausschnitt eigentlich nie brauche. Sie über das 4-Wege-Pad wieder in die Mitte des Bildes zu bugsieren, hätte viel zu lange gedauert; ich habe die M EV1 dann einfach einmal aus- und wieder eingeschaltet.
Grundsätzlich lässt sich mit der M EV1 aber sehr genau und einfach scharfstellen. So sehr ich klassische Messsucher auch liebe: Ein EVF mit Focus Peaking ist meiner Meinung nach einfach genauer und besser zu bedienen. Der elektronische Sucher hat zudem weitere Vorteile.
Verwende ich unterschiedliche Objektive, muss ich mich – anders als etwa bei der M11 – nicht auf eingeblendete Leuchtrahmen oder externe Sucher verlassen, um den korrekten Bildausschnitt zu erhalten. Im Sucher wird wie bei allen anderen spiegellosen Digitalkameras einfach der korrekte Bildausschnitt angezeigt.
Hebel für Leuchtrahmen wurde umfunktioniert
Entsprechend ist der für die M-Serie typische Hebel neben dem Objektiv, der die Leuchtrahmen steuert, bei der M EV1 eigentlich ohne Nutzen. Leica hat ihn dennoch verbaut und zu einem programmierbaren Zwei-Wege-Schalter umfunktioniert, was ich clever finde. Ich habe in die eine Richtung die Abschaltung des Focus Peaking gelegt.
Die andere Richtung steuert den Digitalzoom der M EV1. Die Kamera kann auf Knopfdruck den Bildausschnitt 1,3- und 1,8-fach vergrößern. Dank der hohen Auflösung sind die Bilder immer noch scharf – etwas anderes als ein Crop ist das aber offenbar nicht. Entsprechend wird die Vergrößerung auch nicht auf die RAW-Dateien angewandt, die immer in voller Größe aufgenommen werden.
Ich kann schließlich einfach bei der Bildbearbeitung einen kleineren Ausschnitt wählen. Die Funktion ist nur für Nutzer interessant, die im JPG-Format fotografieren. Das gleiche gilt auch für die drei Farb- und zwei Schwarzweißstile, die ebenfalls nicht auf die RAW-Dateien angewandt werden.
Fünf Stile und Digitalzoom für JPG-Aufnahmen
Ich selbst fotografiere aufgrund der Freiheit in der Bearbeitung der Bilder nur in RAW, weshalb ich die Stile und den Digitalzoom nicht verwendet habe. In einem kurzen Test finde ich die Unterschiede zwischen den Farbmodi angesichts dessen, was bei einer Nachbearbeitung möglich ist, vernachlässigbar. Alle Fotos, die ich mit der Leica M EV1 gemacht habe, sind hier als ZIP-Datei in Originalgröße (bearbeitete JPGs) herunterladbar.
Bild 1/59: 1/360 s, f/5,6, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/59: 1/320s, f/3,4, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 45/59: 1/180 s, f/5,6, ISO 800 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 46/59: 1/250 s, f/6,8, ISO 320 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 47/59: 1/200 s, f/11, ISO 250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 48/59: Die Leica M EV1 mit dem Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 49/59: Die Leica M EV1 ist bis auf den fehlenden Messsucher baugleich zur M11. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 50/59: Anstelle des Leuchtrahmensuchers hat die M EV1 einen digitalen Sucher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 51/59: Die Belichtungszeit und die Blende können manuell eingestellt werden oder automatisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 52/59: Das Display auf der Rückseite dient als Sucher und als Bildbetrachter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 53/59: Das Menü der M EV1 ist übersichtlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 54/59: Die M EV1 hat insgesamt fünf Buttons, die sich konfigurieren lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 55/59: Die Leica M EV1 hat einen mechanischen und einen elektronischen Verschluss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 56/59: Das Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. hat eine hervorragende Abbildungsqualität. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 57/59: Mit dem Hebel auf der Rückseite wird der Akku entsperrt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 58/59: Im Akkufach kann eine SD-Karte eingeschoben werden - die M EV1 hat aber auch einen eingebauten Speicher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 59/59: Dank des Kunstlederbezugs liegt die M EV1 sicher in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Die Bildqualität der M EV1 in Verbindung mit dem Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. ist sehr gut. Die Bilder sind scharf, weisen keine nennenswerte Verzerrung auf und haben einen guten Kontrast. Bei korrekter Belichtung – auch hier enttäuscht die Belichtungsautomatik selten – benötigen die RAW-Aufnahmen nur minimale Nachbearbeitung.
Der automatische Weißabgleich funktioniert gut, die Farbwiedergabe empfinde ich als natürlich. Auch die drei Farbmodi für JPGs (dazu gibt es noch zwei Schwarzweißmodi) sind natürlich, wenngleich einer intensivere Farben abbildet. Quietschbunte Bilder macht die Leica nicht, und das ist auch nicht verkehrt.
Für die Frage, was eine M-Leica zu einer M-Leica macht, ist die Technologie des Suchers für mich nicht wichtig. Stattdessen stehen für mich Haptik und Bildqualität im Vordergrund, und bei diesen Punkten ist die M EV1 eine klassische M-Kamera. Ob man das nun als "Leica Look" bezeichnen will oder nicht, ist jedem selbst überlassen.
Starkes Objektiv mit verzeichnungsfreiem Bild
Das Summilux hat ein kreisförmiges Bokeh, das sich gut schon während der Aufnahme steuern lässt. Hier weist die M EV1 gegenüber der M11 dank des elektronischen Suchers einen Vorteil auf – der analoge Sucher bildet die durch die Blende verursachte Unschärfe nicht ab. 50 mm ist keine klassische Porträtbrennweite, mit dem Objektiv lassen sich dennoch tolle Personenaufnahmen machen.
Die Schärfe wird bei der M EV1 manuell gesteuert, was für Nutzer, die bislang keine Objektive mit manuellem Fokus verwendet haben, möglicherweise gewöhnungsbedürftig ist. Die Schärfe lässt sich beim Summilux aber gut kontrollieren, dank des Focus Peaking und der Bildschirmlupe gelingen Aufnahmen in der Regel gut.
Natürlich ist das alles etwas langsamer als bei einer vollautomatischen Kamera mit Autofokus – schlecht finde ich das aber nicht. Ein Grund, weshalb ich schon immer gerne mit alten Kameras, vor allem Filmkameras, fotografiere, ist das Besinnen auf das Motiv: Lieber konzentriere ich mich länger und mache dann nur ein Bild, als dass ich schnell fünf, sechs Serienbildaufnahmen mache.
Besinnung auf das Wesentliche
Das ist aber Geschmackssache und jedem Fotografen selbst überlassen. Zudem kann man natürlich nicht nur mit einer Leica Fotos machen, bei deren Erstellung man sich mehr konzentriert und den Fokus manuell einstellt. Der Unterschied zu einem AF-Objektiv ist aber, dass das Summilux explizit fürs manuelle Scharfstellen gemacht ist, was man dem Objektiv schlichtweg in der Haptik anmerkt.
Bild 1/59: 1/360 s, f/5,6, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/59: 1/320s, f/3,4, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/59: 1/320 s, f/5,6, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/59: 1/360 s, f/9,5, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/59: 1/320 s, f/4,8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/59: 1/180 s, f/3,4 ISO 125 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/59: 1/250 s, f/8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/59: 1/200s, f/16, ISO 250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/59: 1/500 s, f/1,4, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/59: 1/180 s, f/9,5, ISO 1250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/59: 1/250 s, f/4,8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/59: 1/250 s, f/5,6, ISO 640 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/59: 1/250 s, f/5,6, ISO 80 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/59: 1/180 s, f/5,6, ISO 125 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/59: 1/320 s, f/13, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/59: 1/200 s, f/8, ISO 320 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/59: 1/200 s, f/13, ISO 80 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/59: 1/50 s, f/5,6, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/59: 1/180 s, f/4, ISO 200 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/59: 1/180 s, f/11, ISO 250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/59: 1/200 s, f/2,4, ISO 2500 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/59: 1/250 s, f/8, ISO 400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/59: 1/180 s, f/8, ISO 200 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/59: 1/750 s, f/4,8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/59: 1/200 s, f/2,8, ISO 4000 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/59: 1/45 s, f/5,6, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/59: 1/180 s, f/3,4, ISO 4000 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/59: 1/180 s, f/5,6, ISO 3200 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/59: 1/60 s, f/2,4, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/59: 1/180 s, f/5,6, ISO 2500 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/59: 1/180 s, f/4, ISO 1000 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/59: 1/160 s, f/4, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/59: 1/90 s, f/4, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/59: 1/100 s, f/4,8, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/59: 1/60 s, f/9,5, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/59: 1/160 s, f/11, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/59: 1/200 s, f/4,8, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/59: 1/40 s, f/9,5, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 39/59: 1/200 s, f/11, ISO 500 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 40/59: 1/250 s, f/13, ISO 200 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 41/59: 1/160 s, f/4,8, ISO 2500 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 42/59: 1/180 s, f/6,8, ISO 800 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 43/59: 1/30 s, f/6,8, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 44/59: 1/200 s, f/8, ISO 1250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 45/59: 1/180 s, f/5,6, ISO 800 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 46/59: 1/250 s, f/6,8, ISO 320 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 47/59: 1/200 s, f/11, ISO 250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 48/59: Die Leica M EV1 mit dem Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 49/59: Die Leica M EV1 ist bis auf den fehlenden Messsucher baugleich zur M11. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 50/59: Anstelle des Leuchtrahmensuchers hat die M EV1 einen digitalen Sucher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 51/59: Die Belichtungszeit und die Blende können manuell eingestellt werden oder automatisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 52/59: Das Display auf der Rückseite dient als Sucher und als Bildbetrachter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 53/59: Das Menü der M EV1 ist übersichtlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 54/59: Die M EV1 hat insgesamt fünf Buttons, die sich konfigurieren lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 55/59: Die Leica M EV1 hat einen mechanischen und einen elektronischen Verschluss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 56/59: Das Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. hat eine hervorragende Abbildungsqualität. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 57/59: Mit dem Hebel auf der Rückseite wird der Akku entsperrt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 58/59: Im Akkufach kann eine SD-Karte eingeschoben werden - die M EV1 hat aber auch einen eingebauten Speicher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 59/59: Dank des Kunstlederbezugs liegt die M EV1 sicher in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Sobald die Lichtverhältnisse schlechter werden, lässt es sich mit der M EV1 immer noch gut aus der Hand fotografieren. Der ISO-Wert geht bis 50.000, ich habe ihn aber auf maximal 6.400 begrenzt. Dann war bereits ein Rauschen sichtbar, das sich aber in der Bearbeitung der RAW-Dateien noch gut verringern ließ – in den JPGs ist das Rauschen auch deutlich sichtbar. Auch ein Farbrauschen ist bei derart hohen ISO-Werten vorhanden – Leica kann die Physik auch nicht überwinden oder zaubern.
Bei Available-Light-Aufnahmen kommen Elemente wie einfallendes Licht und Schatten gut zur Geltung – auch hier ist der Kontrast bei den RAW-Aufnahmen sehr gut einstellbar. Auch der Kantenkontrast ist in der Regel gut und muss kaum herausgearbeitet werden. Bei Gegenlichtaufnahmen sind Lens Flares in üblichem Umfang sichtbar, die schön als gestalterisches Element einsetzbar sind.
Akku mit Trick beim Herausnehmen
Wirkliche Schwachstellen sind mir bei der Nutzung der Leica M EV1 nicht aufgefallen. Aufgrund des manuellen Fokus dürfte die Kamera weniger für Sportfotografie oder andere Einsatzgebiete mit sich schnell in den Fokusebenen bewegenden Objekten eignen, wenngleich das mit Übung sicherlich auch machbar ist. Für mich ist die M EV1 aber wie gesagt eher eine Kamera für bewusste Fotografie.
Die Fotos lassen sich auf einer SD-Karte speichern; die M EV1 verfügt aber auch über 64 GByte eingebauten Speicher, was ich praktisch finde. Die SD-Karte sitzt unter dem Akku, dessen Entnahme verglichen mit anderen Kameras ungewöhnlich ist: Nachdem man einen Hebel gezogen hat, schnellt der Akku aus dem Gehäuse heraus, man kann ihn aber noch nicht herausziehen.
Dafür muss man erst noch leicht auf den Akku drücken, woraufhin die Sicherung entriegelt wird. Die Akkulaufzeit war bei meinen Fotoausflügen mehr als ausreichend: Nach mehreren Stunden in einem alten DDR-Bunker hatte ich noch mehr als zwei Drittel des Akkus übrig.
USB-Anschluss auf der Unterseite
Um die Fotos auf den internen Speicher zu übertragen, schließe ich die Kamera idealerweise über ein USB-C-Kabel an einen Rechner an. Leider hat Leica die USB-Buchse am Boden der Kamera verbaut, weshalb sie bei der Datenübertragung (und dem Laden des Akkus) etwas wackelig auf dem Tisch steht. Das hätte man besser lösen können, finde ich.
Bild 1/59: 1/360 s, f/5,6, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/59: 1/320s, f/3,4, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/59: 1/320 s, f/5,6, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/59: 1/360 s, f/9,5, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/59: 1/320 s, f/4,8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/59: 1/180 s, f/3,4 ISO 125 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/59: 1/250 s, f/8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/59: 1/200s, f/16, ISO 250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/59: 1/500 s, f/1,4, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/59: 1/180 s, f/9,5, ISO 1250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/59: 1/250 s, f/4,8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/59: 1/250 s, f/5,6, ISO 640 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/59: 1/250 s, f/5,6, ISO 80 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/59: 1/180 s, f/5,6, ISO 125 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/59: 1/320 s, f/13, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/59: 1/200 s, f/8, ISO 320 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/59: 1/200 s, f/13, ISO 80 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/59: 1/50 s, f/5,6, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/59: 1/180 s, f/4, ISO 200 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/59: 1/180 s, f/11, ISO 250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/59: 1/200 s, f/2,4, ISO 2500 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/59: 1/250 s, f/8, ISO 400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/59: 1/180 s, f/8, ISO 200 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/59: 1/750 s, f/4,8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 28/59: 1/180 s, f/5,6, ISO 3200 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/59: 1/60 s, f/2,4, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 31/59: 1/180 s, f/4, ISO 1000 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/59: 1/160 s, f/4, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 46/59: 1/250 s, f/6,8, ISO 320 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 48/59: Die Leica M EV1 mit dem Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 49/59: Die Leica M EV1 ist bis auf den fehlenden Messsucher baugleich zur M11. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 50/59: Anstelle des Leuchtrahmensuchers hat die M EV1 einen digitalen Sucher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 51/59: Die Belichtungszeit und die Blende können manuell eingestellt werden oder automatisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 52/59: Das Display auf der Rückseite dient als Sucher und als Bildbetrachter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 53/59: Das Menü der M EV1 ist übersichtlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 54/59: Die M EV1 hat insgesamt fünf Buttons, die sich konfigurieren lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 55/59: Die Leica M EV1 hat einen mechanischen und einen elektronischen Verschluss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 56/59: Das Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. hat eine hervorragende Abbildungsqualität. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 57/59: Mit dem Hebel auf der Rückseite wird der Akku entsperrt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 58/59: Im Akkufach kann eine SD-Karte eingeschoben werden - die M EV1 hat aber auch einen eingebauten Speicher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 59/59: Dank des Kunstlederbezugs liegt die M EV1 sicher in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Alternativ lässt sich auch die Leica-Fotos-App für die Übertragung von Fotos auf mobile Geräte wie Smartphones und Tablets nutzen. Die Einrichtung ist einfach, die Übertragung ebenso – unterwegs finde ich das eine gute Lösung, um Fotos schnell teilen zu können.
Die M EV1 ist eine interessante Weiterentwicklung von Leicas M-Serie, die seit mittlerweile gut 70 Jahren auf dem Markt ist. Digitale M-Kameras gab es zwar schon zuvor, aber eben keine mit EVF.
Dieser ist nicht nur für Nutzer praktisch, die mit Messsucherkameras keine Erfahrungen haben, sondern auch für "alte Hasen". So ermöglicht der EVF doch etwa eine Tiefenschärfekontrolle direkt im Sucher, was bei einer M-Kamera mit analogem Sucher nicht funktioniert.
Die Bildqualität der M EV1 in Verbindung mit dem Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. ist hervorragend: Die Kamera ist sowohl für Aufnahmen am Tag als auch für Motive mit spärlicher Beleuchtung geeignet. Der Bildsensor rauscht zwar irgendwann merklich, das Rauschen lässt sich aber in der Bildbearbeitung gut kontrollieren.
Bild 1/59: 1/360 s, f/5,6, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/59: 1/320s, f/3,4, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/59: 1/320 s, f/5,6, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/59: 1/360 s, f/9,5, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/59: 1/320 s, f/4,8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/59: 1/180 s, f/3,4 ISO 125 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/59: 1/250 s, f/8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/59: 1/200s, f/16, ISO 250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/59: 1/500 s, f/1,4, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/59: 1/180 s, f/9,5, ISO 1250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/59: 1/250 s, f/4,8, ISO 64 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/59: 1/250 s, f/5,6, ISO 640 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 14/59: 1/180 s, f/5,6, ISO 125 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 18/59: 1/50 s, f/5,6, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 20/59: 1/180 s, f/11, ISO 250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 26/59: 1/45 s, f/5,6, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 31/59: 1/180 s, f/4, ISO 1000 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
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Bild 35/59: 1/60 s, f/9,5, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/59: 1/160 s, f/11, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/59: 1/200 s, f/4,8, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/59: 1/40 s, f/9,5, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 39/59: 1/200 s, f/11, ISO 500 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 40/59: 1/250 s, f/13, ISO 200 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 41/59: 1/160 s, f/4,8, ISO 2500 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 42/59: 1/180 s, f/6,8, ISO 800 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 43/59: 1/30 s, f/6,8, ISO 6400 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 44/59: 1/200 s, f/8, ISO 1250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 45/59: 1/180 s, f/5,6, ISO 800 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 46/59: 1/250 s, f/6,8, ISO 320 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 47/59: 1/200 s, f/11, ISO 250 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 48/59: Die Leica M EV1 mit dem Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 49/59: Die Leica M EV1 ist bis auf den fehlenden Messsucher baugleich zur M11. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 50/59: Anstelle des Leuchtrahmensuchers hat die M EV1 einen digitalen Sucher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 51/59: Die Belichtungszeit und die Blende können manuell eingestellt werden oder automatisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 52/59: Das Display auf der Rückseite dient als Sucher und als Bildbetrachter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 53/59: Das Menü der M EV1 ist übersichtlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 54/59: Die M EV1 hat insgesamt fünf Buttons, die sich konfigurieren lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 55/59: Die Leica M EV1 hat einen mechanischen und einen elektronischen Verschluss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 56/59: Das Summilux-M 1:1.4/50 ASPH. hat eine hervorragende Abbildungsqualität. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 57/59: Mit dem Hebel auf der Rückseite wird der Akku entsperrt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 58/59: Im Akkufach kann eine SD-Karte eingeschoben werden - die M EV1 hat aber auch einen eingebauten Speicher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 59/59: Dank des Kunstlederbezugs liegt die M EV1 sicher in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Dank der hohen Auflösung lassen sich problemlos Crops anfertigen, wenn man es nicht übertreibt. Die unterschiedlichen Stile und die beiden eingebauten digitalen Vergrößerungen sind nett, aber für mich als RAW-Fotografen uninteressant. Praktisch finde ich hingegen die vielen programmierbaren Buttons.
Für die Frage, was eine M-Leica zu einer M-Leica macht, ist die Technologie des Suchers für mich übrigens nicht wichtig. Stattdessen stehen für mich Haptik und Bildqualität im Vordergrund, und bei diesen Punkten ist die M EV1 eine klassische M-Kamera.
Am Ende stellt sich bei einer Kamera-Objektiv-Kombination, die fast so viel kostet wie ein neuer Dacia Sandero oder Mitsubishi Space Star, natürlich die Frage, wer so viel Geld ausgeben will. Als Zielgruppe würde ich sowohl betuchte Leica-Einsteiger, die keine Lust auf den klassischen Mischbildentfernungsmesser haben, als auch Benutzer älterer M-Kameras ausmachen, die auf eine Digitalkamera mit modernem EVF umsteigen und dabei ihre M-Objektive weiter verwenden wollen.
Grundsätzlich würde ich aber schon sagen, dass ich die Fotos, die ich mit der M EV1 zusammen mit dem Summilux gemacht habe, auch mit anderen hochwertigen Digitalkameras hätte machen können. Leica hat natürlich einen gewissen Nimbus, den die Firma auch durchaus zu vermarkten weiß. Das kann man mögen oder nicht – eine sehr gute Kamera ist die M EV1 in jedem Fall.