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Akku mit Trick beim Herausnehmen

Wirkliche Schwachstellen sind mir bei der Nutzung der Leica M EV1 nicht aufgefallen. Aufgrund des manuellen Fokus dürfte die Kamera weniger für Sportfotografie oder andere Einsatzgebiete mit sich schnell in den Fokusebenen bewegenden Objekten eignen, wenngleich das mit Übung sicherlich auch machbar ist. Für mich ist die M EV1 aber wie gesagt eher eine Kamera für bewusste Fotografie.

Die Fotos lassen sich auf einer SD-Karte speichern; die M EV1 verfügt aber auch über 64 GByte eingebauten Speicher, was ich praktisch finde. Die SD-Karte sitzt unter dem Akku, dessen Entnahme verglichen mit anderen Kameras ungewöhnlich ist: Nachdem man einen Hebel gezogen hat, schnellt der Akku aus dem Gehäuse heraus, man kann ihn aber noch nicht herausziehen.

Dafür muss man erst noch leicht auf den Akku drücken, woraufhin die Sicherung entriegelt wird. Die Akkulaufzeit war bei meinen Fotoausflügen mehr als ausreichend: Nach mehreren Stunden in einem alten DDR-Bunker hatte ich noch mehr als zwei Drittel des Akkus übrig.

USB-Anschluss auf der Unterseite

Um die Fotos auf den internen Speicher zu übertragen, schließe ich die Kamera idealerweise über ein USB-C-Kabel an einen Rechner an. Leider hat Leica die USB-Buchse am Boden der Kamera verbaut, weshalb sie bei der Datenübertragung (und dem Laden des Akkus) etwas wackelig auf dem Tisch steht. Das hätte man besser lösen können, finde ich.

Alternativ lässt sich auch die Leica-Fotos-App für die Übertragung von Fotos auf mobile Geräte wie Smartphones und Tablets nutzen. Die Einrichtung ist einfach, die Übertragung ebenso – unterwegs finde ich das eine gute Lösung, um Fotos schnell teilen zu können.


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