Abo
  • Services:

Leica: "Keine Bedenken gegen ein chinesisches Unternehmen"

Häufige Treffen in Wetzlar und Shanghai sind Teil der Zusammenarbeit zwischen Huawei und Leica. Während anderswo ein Handelskrieg geführt wird, freut sich der Leica-Chef über den Partner, der auch finanziell einiges mitbrachte.

Artikel veröffentlicht am ,
Leica-Camera-Chef Matthias Harsch
Leica-Camera-Chef Matthias Harsch (Bild: Leica)

Das deutsche Unternehmen Leica hatte keine Bedenken gegen eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen Huawei. Das hat Leica-Camera-Chef Matthias Harsch im Gespräch mit Golem.de gesagt. "Nicht im Geringsten. In Zeiten der Globalisierung sollten Unternehmen nicht danach beurteilt werden, wo sie herkommen." Huawei ist ein Privatunternehmen, dessen Kerngeschäft die Mobilfunkausrüstung ist.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München

Im Februar 2016 wurde die Zusammenarbeit der Huawei Consumer Business Group und Leica Camera bekanntgegeben, um hochwertige Smartphone-Kameras zu entwickeln. Im April desselben Jahres wurden das Huawei P9 und P9 Plus präsentiert, die zwei gekoppelte Kameras boten.

Leica: Vorher diverse Partner in Betracht gezogen

Harsch zufolge habe Leica Camera zuvor diverse Partner in Betracht gezogen. Das substantiell hohe Investment in Forschung und Entwicklung von Huawei habe bei der Entscheidung auch eine Rolle gespielt. "Zusammenfassend kann gesagt werden, dass wir mit Huawei die beste Übereinstimmung in den Bereichen Marke und Strategie gefunden haben", sagte Harsch. "Bringt man uns also mit Huawei in Verbindung, besteht in unseren Augen keine Gefahr, dass der Ruf von Leica und das, für was wir stehen - zum Beispiel Qualität 'Made in Germany' beschädigt wird."

Laut Harsch werden Aufgaben bezüglich Spezifikation, Konstruktion und Evaluation der Kameramodule sowie Entwicklung der Software in Pakete heruntergebrochen und von den eigenen Spezialisten, Huawei-Mitarbeitern oder in gemeinsamen Teams bearbeitet, je nach individuellen Stärken und jeweiligen Spezialgebieten. "Die Entwicklungs-Teams von beiden Unternehmen treffen sich zudem regelmäßig in Face-to-Face-Meetings in Wetzlar, Shanghai oder bei Lieferanten", sagte Harsch.

Bei den Verkaufszahlen habe jedes neue Modell die jeweilige Vorgängerversion deutlich übertreffen können.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 4,99€
  3. 34,99€ (erscheint am 14.02.)
  4. (-50%) 4,99€

flauschi123 14. Jul 2018

Leica besteht heute primaer aus dem "Brand" - ueberlegene Technik haben sie schon lange...

flauschi123 13. Jul 2018

Zitat aus Wikipedia: "Under Xi Jinping and his administration, the Communist Party of...

Vinnie 13. Jul 2018

die von einer Partnerschaft mit China profitieren. Ein kleineres Unternehmen bekommt dann...


Folgen Sie uns
       


Eine kurze Geschichte des CCC - die 1980er

DFÜ, BTX und KGB - wir zeigen die Anfänge des Chaos Computer Club im Video.

Eine kurze Geschichte des CCC - die 1980er Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

    •  /