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Leica: Ein Objektiv für 6.500 Euro

Leica hat mit dem "Summicron-S 1:2/100 mm ASPH" ein Objektiv für seine Mittelformat-Spiegelreflexkamera vorgestellt. Das besonders lichtstarke Porträt- und Teleobjektiv kostet dafür aber mehr als die meisten professionellen Kameras selbst.
/ Andreas Donath
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Summicron-S 1:2/100 mm ASPH (Bild: Leica)
Summicron-S 1:2/100 mm ASPH Bild: Leica

Leica hat ein trotz seiner hohen Lichtstärke von f/2 sehr kompaktes Porträt-Tele-Objektiv für das S-System vorgestellt. Das Leica Summicron-S 1:2/100 mm ASPH entspricht dem Bildwinkel eines klassischen 80-Millimeter-Objektivs im Kleinbildsystem. Das Objektiv misst 102 x 91 mm und wiegt etwa 910 Gramm. Die Naheinstellgrenze gibt der Hersteller mit 70 cm an.

Die Objektivkonstruktion besteht aus 7 Linsen in 5 Gruppen. Das Objektiv ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt und soll ab September 2014 für 6.500 Euro in den Handel kommen.

Der Objektivpark für das Leica-S-System umfasst damit zehn Modelle des Herstellers von 24 bis 180 mm. Über Adapter können Contax-645-Objektive und elf Modelle des Hasselblad-H-Systems mit Zentralverschluss angeschlossen werden, die Brennweiten von 28 bis 300 mm Brennweite abdecken.

Die aktuelle Leica S(öffnet im neuen Fenster) ist eine Mittelformat-Spiegelreflexkamera, deren CCD-Sensor 30 x 45 mm misst. Die Auflösung liegt bei 37,5 Megapixeln und das Seitenverhältnis bei 2:3. Der Empfindlichkeitsbereich reicht von ISO 100 bis ISO 1600. Die Kamera misst 160 x 80 x 120 mm und wiegt mit Akku rund 1.260 Gramm. Dazu kommt noch das Gewicht des jeweiligen Objektivs. Ohne Objektiv kostet das Gehäuse 19.500 Euro.


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