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Leica-Digitalkamera: M Monochrom fotografiert in Schwarz-Weiß

Die Leica Digitalkamera M Monochrom ist mit einem Kleinbildsensor mit 18 Megapixeln ausgestattet und kann keine Farbinformationen speichern. Dafür soll die Kamera durch den Wegfall des Tiefpassfilters besonders gute Bilder machen.
/ Andreas Donath
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M Monochrom (Bild: Leica)
M Monochrom Bild: Leica

Die Leica M Monochrom hebt sich mit ihrer Fähigkeit, ausschließlich Schwarz-Weiß-Bilder aufnehmen zu können, deutlich von der Masse aller anderen Kameras ab. Vor dem Sensor sitzt ein Infrarotfilter zur Filterung des nicht sichtbaren Spektrums über 700 Nanometern, aber kein Tiefpassfilter.

Die Messsucherkamera besitzt keinen Autofokus und muss von Hand scharf gestellt werden. An der Kamera können Leicas M-Objektive verwendet werden. Sie erreichen bei eingeschalteter Zeitautomatik Verschlusszeiten von 32 bis 1/4.000 Sekunden. Serienaufnahmen sind allerdings nur mit 2 Bildern pro Sekunde und 8 Bildern in Serie möglich. Dann muss die Kamera eine kurze Speicherpause einlegen.

Zur Aufnahmekontrolle zeigt die Kamera in ihrem 2,5 Zoll großen Display mit 230.000 Pixeln ein Rohdatenhistogramm an. Im Unterschied zu üblichen Histogrammen stellt es die tatsächlichen Rohdaten unverarbeitet dar.

Die Bildbearbeitung in der Kamera ermöglicht die Umwandlung der Bilder in Sepia, Kalt- oder Selenton. Im Lieferumgang der 139 x 37 x 80 mm großen und 600 Gramm schweren Kamera ist Adobe Photoshop Lightroom sowie das Plugin Silver Efex Pro 2 enthalten. Silver Efex Pro 2 emuliert über 20 verschiedene Schwarz-Weiß-Filmtypen.

Für Abzüge der Bilder arbeitet Leica mit Whitewall zusammen. Die Besitzer der Kamera können ihre Fotos auf Baryt-Fotopapier belichten lassen und diese bei Whitewall bestellen.

Die Leica M Monochrom(öffnet im neuen Fenster) soll ohne Objektiv ab Ende Juli 2012 für 6.800 Euro erhältlich sein.


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