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Büro-Weihnachtsbaum
Büro-Weihnachtsbaum (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Von der Platine zum Ein-Platinen-Rechner

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Arduino und Touchboard lassen sich in vieles verwandeln, aber in eines nicht: einen - nach heutigem Verständnis - vollständigen Computer. Dazu sind sie zu schwach, können zu wenig speichern, und außerdem haben sie kein Betriebssystem. Das wiederum hat der Raspberry Pi. Die Hemmschwelle, sich an Programmierung und Elektrotechnik heranzuwagen, dürfte beim Raspberry Pi wohl noch ein bisschen geringer sein als beim Arduino. Denn durch sein Betriebssystem und seinen Grafikausgang bietet er dem Nutzer eine Oberfläche, wie er sie von seinem Windows-PC kennt.

Die offizielle Programmiersprache ist Python, viele weitere werden unterstützt. Für das klassische Anfängerprojekt - eine LED zum Blinken bringen - reichen einige wenige Zeilen Code. Der Weg zum ersten Erfolgserlebnis ist also nicht besonders weit. Für den Raspberry Pi gibt es viel Zubehör. Unabdingbar ist das HDMI-Kabel für den Anschluss an den Monitor, nützlich sind ein Bluetooth-Stecker, ein WLAN-USB-Stecker, ein Ethernet-Kabel und ein Gehäuse. Wie für den Arduino gibt es auch für den Raspberry Pi Erweiterungsboards, sie heißen HATs (Hardware on the Top).

Welches Modell eignet sich für Einsteiger?

Den Rechner selbst gibt es in mehreren Varianten: A, A+, B und B+. Die A-Modelle kosten zwischen 20 und 25 Euro. Die B-Modelle kosten zwischen 30 und 35 Euro. Sie laufen mit dem gleichen Prozessor wie die A-Modelle, haben aber doppelt so viel (512 MB) Arbeitsspeicher und einen Ethernet-Port, mit dem der Rechner ins Internet kommt. Das B+ hat mehr USB-Anschlüsse als das B. Für Einsteiger eignet sich das B+ also wohl am besten.

Auch für die anderen Raspberry-Pi-Modelle gibt es Sets. Einige Teile - vor allem die Kabel - hat man aber meistens schon zu Hause. Deswegen wird es oft billiger sein, sich die Teile einzeln zu besorgen. Für Kinder gibt es seit kurzem das Kano-Kit. Es basiert auf dem Raspberry Pi und enthält einen Lautsprecher, eine Tastatur, einen Wifi-Stecker und, für das Funktionieren des Kano weniger entscheidend, bunte Sticker. Es kostet 150 Euro.

Der Raspberry Pi ist nicht der einzige Ein-Platinen-Rechner für Bastler. Die Alternativen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie zusätzliche Anschlüsse für Festplatten haben und leistungsfähiger sind. Beispiele sind Intels Galileo und Edison, Cubietruck, der Banana Pi und der Beaglebone Black. Auch Tinkerforge hat einen Kleinrechner entwickelt, den RED-Brick.

Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist der Stromkreis

Welches Gerät am besten passt, hängt vor allem vom Vorwissen und Interesse des Beschenkten ab. Wer sich zum Beispiel für Elektronik interessiert, aber so gar nicht für Platinen oder Programmierung, könnte Circuitscribe ausprobieren - den Stift mit der stromleitenden Tinte, mit dem Stromkreise gezeichnet werden.

Das Circuitscribe-Anfänger-Set kostet rund 50 Euro. Einen Computer kann man damit nicht nachbauen - aber ein Lämpchen zum Leuchten bringen, das klappt damit auch.

 Am Anfang war die Platine

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Gamma Ray Burst 21. Dez 2014

Finde ich gut, aber warum baust Du nicht das Raumschiff zum Salatkopf?;-) Ist doch klar...

Rababer 19. Dez 2014

Falsch. Denn wenn man Zeit hat, kann man sich auch richtig überlegen, ob so ein...

Rababer 19. Dez 2014

Bei ihm anscheinend aber nicht so wirklich :D

Anonymer Nutzer 19. Dez 2014

http://tabmuse.com/wp-content/uploads/2014/02/littleBits-Synth-Kit.jpg https://lb...

rick.c 19. Dez 2014

Notfalls halt mal am 24. an der nächsten Tanke nach nem Arduino fragen... sowas ham die...



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