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Am Anfang war die Platine

Littlebits, Tinkerbots und Mindstorms sind ein Einstieg in die Welt der elektronischen Basteleien. Doch bieten sie kaum Unterstützung, um tiefer in die Programmierung einzusteigen. Tinkerforge geht schon eher in diese Richtung. Die Module sind hier keine bunten Würfel oder Plättchen, sondern Platinen und Bauteile. Tinkerforge eignet sich durchaus für Einsteiger, aber ganz ohne Programmierkenntnisse - oder den Willen, es zu lernen - stoßen sie schnell an Grenzen. Das Prinzip: An eine Platine werden Bauteile angeschlossen, etwa ein Motor, eine Lampe, ein Sensor oder ein Robotergreifarm. Auch drahtlose Verbindungen sind möglich. Die Platinen sind 4 x 4 cm groß und können aufeinandergesteckt werden.

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Programmiert wird an PC, Tablet oder Smartphone in einer Vielzahl von Programmiersprachen. Die Tinkerforge-Programmierschnittstelle verhindert, dass Anfänger sich direkt frustriert wieder abwenden. Sie übersetzt den Code in verständliche Sprache - mit getTemperature() als Funktion eines Temperatursensors dürfte jeder etwas anzufangen wissen. Die Platinen (Bricks) kosten zwischen 13 und 100 Euro, Erweiterungen (Bricklets), wie etwa Sensoren, zwischen 3 und 40 Euro. Es gibt sie auch in Sets. Das Starterkit Internet der Dinge kostet zum Beispiel 65 Euro.

Bastelrechner für Laien und Fachleute

Der Klassiker unter den Bastelboards ist der Arduino. Er wurde für Menschen ohne technisches Vorwissen entwickelt, ist aber auch für Profis interessant. Dementsprechend hat er eine große, sehr gemischte Anhängerschaft. Im Netz gibt es für viele Projekte Anleitungen oder Hilfe. Einige Beispiele für Arduino-Projekte: ein Roboterarm, eine Kaffeemaschine, die den Verbrauch jedes einzelnen Kaffeetrinkers misst, eine Wetterstation und eine Laserharfe.

Programmiert wird der Arduino auf einem externen Gerät, etwa dem PC. Die Arduino-IDE ist einfach zu bedienen und basiert auf den Sprachen C und C++. Sie nimmt dem Anwender einige Arbeit ab. Zum Beispiel muss er sich nicht damit beschäftigen, wie das Programm auf den Arduino kommt. Wer das will, kann es aber tun - zum Beispiel mit der Entwicklungsumgebung Atmel Studio, die eine Programmierung des Micro-Controllers in Assembler sowie C und C++ ermöglicht.

Anfänger müssen aber nicht zu Profiwerkzeugen greifen, um komplexere Aufgaben zu realisieren, denn es gibt eine Vielzahl von Bibliotheken, die die Programmierung vereinfachen. Aber auch für aufwendigere Basteleien an der Elektronik selbst gibt es Hilfe: die sogenannten Shields. Das sind spezialisierte Platinen, die auf das Arduino-Board gesteckt werden und zum Beispiel eine WLAN-Verbindung herstellen können.

Einzelteile oder Set?

Die Bauanleitungen im Netz listen in der Regel auf, was für ein Projekt nötig ist. Für Anfänger könnte aber ein Set passender sein, etwa das Arduino Starter Kit für rund 110 Euro. Das Handbuch ist auf Englisch. Eine deutsche Anleitung gibt es beim Fritzing-Kit. Mit einem Arduino Uno ist es für rund 100 Euro zu haben.

Der Arduino Uno alleine kostet rund 20 Euro. Es gibt zahlreiche weitere Arduino-Modelle, die meisten haben einen schnelleren Prozessor oder mehr Speicher. Die Shields kosten zwischen 3 und 70 Euro. Da Hard- und Software des Arduino Open Source sind, gibt es etliche billige Nachbauten. Gerade Anfänger sollten aber das Original verwenden, vor allem, weil die Hardware der Originalplattform robuster ist.

Trotzdem sei hier zumindest ein Nachbau genannt: das Touchboard von Bare Conductive. Es kostet rund 70 Euro und kann zum Beispiel als MIDI-Controller verwendet werden. Ein Test des Touchboards wird in Kürze auf Golem.de zu finden sein.

 Lehrreiche Geschenke: Stille Nacht, BastelnachtVon der Platine zum Ein-Platinen-Rechner 
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Gamma Ray Burst 21. Dez 2014

Finde ich gut, aber warum baust Du nicht das Raumschiff zum Salatkopf?;-) Ist doch klar...

Rababer 19. Dez 2014

Falsch. Denn wenn man Zeit hat, kann man sich auch richtig überlegen, ob so ein...

Rababer 19. Dez 2014

Bei ihm anscheinend aber nicht so wirklich :D

Anonymer Nutzer 19. Dez 2014

http://tabmuse.com/wp-content/uploads/2014/02/littleBits-Synth-Kit.jpg https://lb...

rick.c 19. Dez 2014

Notfalls halt mal am 24. an der nächsten Tanke nach nem Arduino fragen... sowas ham die...


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