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Minifiguren mit Smart Tag

Interessant ist auch der Einsatz der neuen smarten Minifiguren. In einem Cantina-Set, das noch nicht offiziell vorgestellt wurde, können wir beispielsweise Luke Skywalker auf die Bühne stellen. Er singt dann zum berühmten Song der Cantina Band. Stellen wir hingegen Darth Vader auf die Bühne, erkennt der montierte Smart Brick den Bösewicht und verändert die Gesangsstimme – zu hören ist dann Vaders typisches Atemgeräusch.

Die Musik der Band selbst wird komplett über den Synthesizer des Smart Bricks erzeugt, der in das Set montiert ist. Die Musikwiedergabe wird über einen Hebelmechanismus gesteuert, wodurch sich auch die Geschwindigkeit regeln lässt.

Grundsätzlich erzeugen die Smart Bricks kaum Töne und Lichter ohne Zutun der Spieler, sie berieseln sie also nicht, sondern unterstützen sie interaktiv. Machten Kinder bislang die Geräusche eines X-Wings beim Fliegen selbst, kann das nun der Smart Brick übernehmen.

Smart Bricks wissen, wie weit sie voneinander entfernt sind

Zwei Smart Bricks erkennen auch, wie weit sie voneinander entfernt sind. Dieses Prinzip hat Lego mit einem Demoset gezeigt, in dem Spieler kleine Enten auf ein Ziel zuschieben; gewonnen hat der, dessen Ente am nächsten dran ist, was der im Ziel verbaute Smart Brick problemlos ermitteln kann.

Zum Start des Systems können ausschließlich Lego-Mitarbeiter die Smart Tags programmieren, die die Smart Bricks aktivieren. Ein Lego-Mitarbeiter hat aber angedeutet, dass sich dies in Zukunft ändern könnte. Das System dürfte vor allem für größere Kinder und Erwachsene wesentlich interessanter werden, wenn man die auszuführenden Aktionen selbst bestimmen kann.

Bereits jetzt lassen sich Smart Tags aber zweckentfremden: So kann ein X-Wing-Tag auch in ein selbstgebautes Flugzeug eingebaut werden. Setzen wir dann einen Smart Brick ein, macht das auch das eigene Flugzeug Geräusche. Die Sounds aus dem smarten Stein sind übrigens überraschend laut, dafür, dass es sich nur um einen 2x4-Brick handelt.

Einem Lego-Mitarbeiter zufolge kann man 40 Minuten lang ununterbrochen mit einem Smart Brick spielen, bevor der Akku alle ist. Geladen werden die Steine drahtlos auf einem Ladepad; dort lassen sich immer zwei Steine auf einmal laden. In zwei Stunden sollen sie wieder voll aufgeladen sein. Nehmen wir einen Smart Brick von der Ladestation, zeigt uns ein grünes, gelbes oder rotes Licht den Akkustand an.

Lego glaubt, dass Menschen sich angewöhnen werden, die Steine nach dem Spielen einfach immer direkt auf das Ladepad zu legen. Dadurch sollten sie immer voll aufgeladen und zum Spielen bereit sein.


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