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Ein Lego Smart Brick reicht nicht weit

Mit einem einzigen Smart Brick kommt man im Kinderzimmer leider nicht weit. Alleine bei dem vorgestellten Set bräuchte man vier, damit alle Bauwerke gleichzeitig funktionieren.

Selbst, wenn nur ein Gefecht zwischen Laserbatterie und X-Wing nachgespielt wird, empfiehlt die Anleitung (PDF)(öffnet im neuen Fenster) einen zweiten Smart Brick. Allerdings kann man die Bricks aktuell nicht einzeln kaufen.

So muss der Smart Brick ständig umgesteckt werden, um an anderer Stelle Geräusche zu machen. Das geht zwar schnell, stört aber den Spielfluss.

Lego Smart Bricks als Hilfsmittel für Workshops?

Zum Schluss noch eine Frage: Eignet sich Lego Smart Play für den beruflichen Einsatz? Ich setze als Seminarleiter Lego gern als Hilfsmittel ein und könnte mir gut vorstellen, mit den Smart Bricks zu arbeiten – vorausgesetzt es erscheinen künftig auch Smart-Figuren und Tags, die keine Fremdlizenzen wie die von Lucasfilm Ltd. erfordern.

Allerdings sehe ich ein paar Limitationen. Aktuell braucht es noch zu viel Zeit und Anleitung, sich mit der Interaktionsweise der Elemente zu beschäftigen, um sie richtig einzusetzen. Auch könnte stören, dass die Minifiguren nicht zerlegbar sind. Und ohne Strom wäre die Nutzung nicht wirklich smart – dann verhalten sich die Bricks wie normale Lego-Steine.

Aktuell sehe ich daher noch wenig Anwendungsmöglichkeiten für Workshops und Seminare (und das gilt somit leider auch für Lego Serious Play).

Fazit

Der X-Wing kostet auf der Lego-Website knapp 90 Euro, für 581 Teile. Beim Ausprobieren zeigt sich: Es steckt durchaus Potenzial in der Idee, klassische Klemmbausteine mit Technik zu verbinden. Die Interaktionen funktionieren und sorgen im Spiel für besondere kleine Momente – vor allem durch die frei kombinierbaren Smart Tags, die teils überraschende Szenarien ermöglichen.

Jedoch reicht ein einziger Smart Brick nicht aus. Das ständige Umstecken stört den Spielfluss und schränkt gerade im freien Spiel ein. Dazu kommt, dass man sich erst mit den Mechaniken vertraut machen muss, bevor sie wirklich sinnvoll genutzt werden können.

Für das Kinderzimmer ist Smart Play damit eine spannende Spielerei mit Luft nach oben. Ob Smart Play auch außerhalb des Kinderzimmers hilfreich ist, zum Beispiel bei Workshops oder Schulungen, hängt im Wesentlichen davon ab, welche anderen Smart Tags noch dazukommen.

Alternativ ist auch denkbar, dass es technisch machbar wäre, über andere Wege als Smart-Play-Elemente Signale an den Brick zu schicken. Wenn ich mir von Lego etwas wünschen dürfte, wären es Ergänzungssets, also Sets, in denen nur der Brick und die Tags enthalten sind. Viele andere Steine habe ich ja schon.

Lego begleitet Emanuel Kessler(öffnet im neuen Fenster) seit seiner Kindheit. Wenn es zur Gruppe und Thema passt, setzt er gerne Lego-Steine in Workshops und Seminaren ein.

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LEGO Star Wars 75423 SMART Play: Luke's Red Five X-Wing

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