Wenn die Ente wie R2-D2 piepst
Um Geräusche zu erzeugen, müssen sich die Minifiguren und Tags sehr nah am Brick befinden. Laut der Anleitung des Sets werden die Tags immer in die Modelle eingebaut, der Brick wird dann daraufgesetzt. So kann er schnell gewechselt und umgebaut werden. Welche Art von Geräuschen ausgelöst wird, hängt aber einzig vom Smart Tag ab.
Wenn ich also eine Serious-Play-Ente von Lego nehme und den R2-D2-Tag einbaue, klingt die Ente wie der kleine Roboter. Das bedeutet: Ich kann mit den Tags beliebigen Bauwerken beliebige Geräusche beibringen – je mehr unterschiedliche Tags es gibt, desto mehr Crossover-Spielideen sind möglich. Dann klingt die Ninjago-Welt wie Star Wars oder umgekehrt.
Nähert sich eine der beiden Smart-Minifiguren aus dem Set mit einem Tag dem Brick, ertönt auch das Force Theme aus Star Wars. Unterhalten sich die beiden Figuren nahe des Bricks, ertönen Stimmen – allerdings hört man eher Gebrabbel als verständliche Sprache.
Da R2-D2 einen Tag bekommen hat, gehört er nicht zu den Minifiguren. Weil mir die Tags besser als die Minifiguren gefallen, bin ich ganz zufrieden mit dieser Entscheidung.
R2-D2 schimpft im Cockpit
Das Set enthält neben den Smart-Play-Elementen einen Transporter, eine Kommandozentrale, den namensgebenden X-Wing mit R2-D2 und eine imperiale Laserbatterie.
Der Transporter macht Fahrgeräusche, wenn er bewegt wird. Er kann betankt und repariert werden – der Lichtsensor des Bricks reagiert auf entsprechende Farben (Grün für Reparieren, Blau für Tanken).
Bei der Kommandozentrale wird der Lichtsensor nicht genutzt. Sie reagiert nur auf Bewegung oder Minifiguren. Wird die Kommandozentrale bewegt, klingt es, als würde eine Funkverbindung aufgebaut.
Der X-Wing kann repariert und betankt werden, schießen und Fluggeräusche machen. Fliegt er zu wilde Manöver – etwa kopfüber -, beschwert sich R2-D2 im Cockpit – witzig!
Ein drittes Mal wird der Lichtsensor bei der Laserbatterie genutzt. Auch sie kann schießen. Schmeißt man sie um, leuchtet der Smart Brick auf und man hört Explosionsgeräusche. Das Gute hat also gesiegt!
Die Interaktion von Brick, Minifiguren und Tags macht beim Spielen durchaus Spaß. Allerdings muss man etwas Zeit hineinstecken und herausfinden, wie sie interagieren, um sie passend zum Kontext anzuwenden. Und es gibt noch ein Problem.
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