Lego Life: Soziales Netzwerk mit Klötzchen

Das dänische Unternehmen Lego hat unter dem Namen Lego Life(öffnet im neuen Fenster) ein soziales Netzwerk veröffentlicht. Der Zugang ist nur mit einer für iOS(öffnet im neuen Fenster) und Android(öffnet im neuen Fenster) erhältlichen App, nicht jedoch per Browser möglich. Das Angebot richtet sich vor allem an Kinder, die für den Zugang die Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten benötigen.

Lego Life soll vor allem sicher sein, die Entwickler haben dazu nach eigenen Angaben eng mit Unicef – dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen – zusammengearbeitet. Klarnamen sind nicht erlaubt, stattdessen müssen die Nutzer ein vom System vorgeschlagenes Pseudonym auswählen.
Fotos von Lego-Kreationen sind erlaubt, Bilder von Menschen hingegen nicht. Sowohl automatische Analysemethoden als auch Moderatoren sorgen dafür, dass diese Vorgaben eingehalten werden.
Beiträge von Lego selbst können mit Freitext kommentiert werden, die Beiträge von anderen Nutzern dagegen nur mit Emojis und Stickern. Dafür können Nutzer den Code teilen, den sie zur Steuerung von Lego-Robotern programmiert haben. Künftig soll es auch möglich sein, eigene Videos online zu stellen – etwa von Stop-Motion-Animationen.
Bereits vor einigen Wochen hatte Lego übrigens angekündigt, dass die hauseigenen Message Boards am 6. März 2017 eingestellt werden. Lego Life ist auch als Nachfolger für dieses Angebot gedacht.



