Lego: Das erste Lego Mindstorms nach sieben Jahren

Der Nachfolger von Mindstorms EV3 heißt Robot Inventor und bringt neue Bauteile und Bluetooth. Für Fortgeschrittene gibt es GPIO und Python.

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Mindstorms Robot Inventor ermöglicht wieder viele neue Roboterbausätze.
Mindstorms Robot Inventor ermöglicht wieder viele neue Roboterbausätze. (Bild: Lego)

Nach dem letzten Mindstorms EV3 aus dem Jahr 2013 hat Lego den Nachfolger des beliebten Roboterbausatzes angekündigt: Mindstorms Robot Inventor. Das Set besteht aus insgesamt 949 Teilen und soll fünf verschiedene Roboter nach Anleitung ermöglichen. Es werden Teile für zwei humanoide Roboter mit zwei Armen, einen vierbeinigen Roboter, eine Ballwurfmaschine und einen Kranroboter mit Greifarm beigelegt. Wie die Mindstorms-Bausätze zuvor ist auch das neue Produkt mit vielen verschiedenen Lego-Bausteinen und auch Lego-Technik-Teilen kompatibel. Daher sind beliebige Projekte frei nach der eigenen Kreativität möglich.

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Das Entwicklerteam vermarktet das Spielzeug wieder einmal an angehende Bastel- oder Programmierfans im Alter 10+. Die Coding-App für Windows 10, MacOS, iOS und Android basiert auf der Low-Code-Programmiersprache Scratch, bei der Logikblöcke per Drag-and-Drop zusammengesetzt werden. Alternativ und für erweiterte Funktionalität kann aber auch die Scripting-Sprache Python genutzt werden.

Stecksensoren und GPIO

Das Zentralmodul hat sechs Steckanschlüsse für Sensoren wie den beigelegten Beschleunigungssensor, Lautsprecher, Entfernungsmesser, Farbsensor oder vier Motoren mit installiertem Rotationssensor. Es scheint allerdings auf den Produktbildern so, als setze das Set auf neue Anschlüsse, die nicht kompatibel zu den alten EV3-Sensoren sind. Der Hub hat zudem sechs GPIO-Pins für externe Nicht-Lego-Sensoren. Das Set kann per Bluetooth kommunizieren. Kinder und große Kinder können auch einen Bluetooth-Controller oder eine Fernbedienung mit Bildschirmtasten daran anschließen und damit ihre Kreationen steuern.

  • Lego Mindstorms Robot Inventor (Bild: Lego)
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Lego Mindstorms Robot Inventor (Bild: Lego)

Per Micro-USB-Port kann der integrierte Akku wiederaufgeladen oder weitere kompatible Sensoren damit verbunden werden. Eine 5-x-5-LED-Matrix kann zudem für Programmierprojekte herhalten und könnte etwa ein abstraktes Gesicht simulieren. Neben den technischen Sensoren sind zudem komplett neu designte Lego-Bausteine enthalten, etwa große schwarze Räder, türkisfarbene Technikbausteine und neue Verkleidungsteile.

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Lego Mindstorms Robot Inventor soll ab Herbst 2020 erhältlich sein. Das Set kostet ähnlich wie der Vorgänger 360 Euro.

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