Lego: Bastler integriert OLED-Display in Klemmbausteine

Lego-Minifiguren sitzen häufig vor Computerkonsolen oder an Radarstationen. Allerdings bewegt sich auf den Bildschirmen nicht viel – schließlich handelt es sich dabei nur um bedruckte 2x2-Slopes mit diversen Motiven(öffnet im neuen Fenster) . Der Bastler James Brown ändert dies und entwarf einen kleinen Microcontroller mit OLED-Display, das in einen eigenen Lego-Stein hineinpasst. Durch den transparenten Kunststoff sind animierte Buttons und Lichter erkennbar, die sich automatisch abspielen.
Brown zeigte den Bauprozess auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) . Er verwendete ein selbstgebautes Board mit Cortex-M0-Prozessor (STM32F030F4P6), 16 KByte Flash und 4 KByte RAM. Daran ist das OLED-Panel (QT1306P82) mit einer Bilddiagonale von 0,42 Zoll (1,07 cm) gelötet. Die Energie für die Animation bezieht der Controller aus einem passenden Elektrobrick mit Kontakten an den Noppen. Im Beispiel ist es eine Batteriebox mit 9-Volt-Batterie und Power-Schalter.
Radar, Computerkonsolen und mehr
Display und Microcontroller werden dabei in eine Hülle aus dem 3D-Drucker und dann in eine Lego-kompatible 2x2-Slope aus transparentem blauen Material gegossen. Der daraus resultierende Stein kann über elektrische Kontaktplättchen in diverse Lego-Modelle eingebaut werden.
Der Bastler fing mit einer Computerkonsole an, die einen Fließtext und an der rechten Seite blinkende Leuchten anzeigt – ganz nach dem bedruckten und nicht animierten Vorbild. "Also muss ich mich wohl durcharbeiten" , schrieb er auf Twitter und zeigte einen weiteren Stein, der mit einem animierten Radarbildschirm ausgestattet ist. Im Hintergrund sind zwei weitere Steine mit jeweils bedruckten Computerkonsolen, Knöpfen und Bildschirmen zu sehen.
Es könnte ein großes Projekt werden, denn Lego hat viele Dutzend bedruckter Computerkonsolen auf Lager – auch in anderen Formen und Farben.



