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Legend of Grimrock
Legend of Grimrock (Bild: Almost Human)

Legend of Grimrock im Test-Video: Das Anti-Skyrim

Legend of Grimrock
Legend of Grimrock (Bild: Almost Human)

Enge Gänge statt Ausflüge auf hohe Berge, blockweises Gehen anstelle von Bewegungsfreiheit und Dauerklickkämpfe statt Killing Moves: Legend of Grimrock ist das Gegenteil von modernen Hightech-Rollenspielen wie Skyrim - macht aber trotzdem Spaß.

Wer Ende der 80er Jahre schon Rollenspiele am Computer gespielt hat, der kennt sie alle: Klassiker wie Dungeon Master oder Eye of the Beholder. Solche Veteranen denken vielleicht gerne daran zurück, wie sie damals bei jedem Schritt selbst eine Karte der unterirdischen Gänge auf Karopapier mitgezeichnet haben - neumodischen Firlefanz wie eine Automap gab es in der Frühzeit der sogenannten Dungeon Crawler nicht.

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Jetzt hat das unabhängige finnische Entwicklerstudio Almost Human mit Legend of Grimrock ein Programm veröffentlicht, das viele Elemente von damals aufgreift. Ein paar einfache Standbilder erzählen die Vorgeschichte der Handlung. Sie dreht sich um einen Trupp von Gefangenen, die auf Befehl des Königs in das Höhlensystem des Mount Grimrock geworfen werden. Zum Spielstart steht das Quartett allein und ohne Waffen oder Rüstung in den dunklen Gängen und muss ums Überleben kämpfen.

  • Erfahrene Spieler können die Automap ausschalten, um selbst auf Karopapier eine Karte mitzuzeichnen.
  • Die Charaktererstellung ist unkompliziert, erlaubt aber individuelle Einstellungen.
  • Hinter dem Menüpunkt "Tutorial" verbergen sich nur ein paar einfache Erklärungen.
  • Der zweite Diamant für die Steinfratze ist gut versteckt...
  • Sieht nicht so aus, aber das Bild zeigt einen erbitterten Kampf zwischen vier Helden und einem Wurzelmonster.
  • Bei Level-Aufstiegen winken zusätzliche Fähigkeiten.
  • Ein Lebensstein regeneriert alle Gesundheits- und Manapunkte.
  • Die Karte ist übersichtlich und erlaubt das Anlegen eigener Notizen.
  • Der Magier hat per Flammenzauber einen Gegner angezündet.
Sieht nicht so aus, aber das Bild zeigt einen erbitterten Kampf zwischen vier Helden und einem Wurzelmonster.

Der Spieler sieht aus der Ich-Perspektive immer in eine der vier Himmelsrichtungen, immerhin erfolgt der Wechsel mit einem weichen Kameraschwenk, was der Übersicht sehr hilft. Mit den Tasten WASD bewegt er sich blockweise durch die Dunkelheit - anfangs ist das etwas verwirrend, aber mit ein bisschen Übung finden sich auch Einsteiger in den verwinkelten Gängen zurecht, zumal eine Automap auf Knopfdruck zur Verfügung steht. Wer eine echte Herausforderung sucht, kann die übrigens vor Spielstart deaktivieren.

Die vier Teammitglieder können zu den Klassen Kämpfer, Schurke und Magier gehören. Wer mag, greift auf einen vorgefertigten Trupp zurück, alternativ lassen sich aber auch eigene Helden erstellen. Viel zu sehen bekommt der Spieler von den Hauptfiguren allerdings nicht. Lediglich im Charaktermenü gibt es einfache Bilder, in der Spielwelt sind alle vier Charakter zugunsten der Übersicht auf Welt und Gegner unsichtbar.

Und warum macht das Ganze Spaß? Zum einen, weil Legend of Grimrock geschickt den Jagd-und-Sammel-Trieb füttert: Rasch füllt sich das Inventar mit interessanten Waffen und sonstiger Ausrüstung, der Magier erlernt nach und nach neue Zauber, die Charakterwerte steigen und man füllt immer mehr Lücken auf der Karte.

Vertrieb, Kopierschutz und Fazit 

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HubertHans 12. Okt 2013

Hat bereits eine Automap, wo man auch Hinweise hinterlegen kann. Ist auch nicht anders...

Top-OR 16. Apr 2012

Ja, das "Problem" kommt mir auch bekannt vor... O_o

Grinskeks 16. Apr 2012

sucht mal nach Return to Chaos. Einer der Dungeon Master Entwickler hat das schön...

dopemanone 16. Apr 2012

werl angeweile hat und gerne in wikis hilft, kann ja mal heir reinschauen :) http...

Eckstein 16. Apr 2012

Und das tut richtig weh, oder? ;-)



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