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Vertrieb, Kopierschutz und Fazit

Zum anderen gibt es viel zu entdecken: Hinter vielen der tristen Wände verbergen sich Geheimnisse und Überraschungen. So manche Falltür führt nicht in den Tod, sondern in versteckte Keller mit besonders toller Ausrüstung.

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Dazu kommen interessant gestaltete Rätsel, die der Spieler lösen muss, um vorwärtszukommen. Anfangs reicht es, direkt gegenüber einem Hinweisschild nach einem halbwegs gut versteckten Knopf zu suchen. Nach einer oder zwei Stunden zieht der Knobelfaktor aber spürbar an: Dann gilt es zum Beispiel, mehrere Schalter so einzustellen, dass ein magisches Teleportierfeld hinter ein schmiedeeisernes, sonst nicht zu öffnendes Gatter führt.

  • Erfahrene Spieler können die Automap ausschalten, um selbst auf Karopapier eine Karte mitzuzeichnen.
  • Die Charaktererstellung ist unkompliziert, erlaubt aber individuelle Einstellungen.
  • Hinter dem Menüpunkt "Tutorial" verbergen sich nur ein paar einfache Erklärungen.
  • Der zweite Diamant für die Steinfratze ist gut versteckt...
  • Sieht nicht so aus, aber das Bild zeigt einen erbitterten Kampf zwischen vier Helden und einem Wurzelmonster.
  • Bei Level-Aufstiegen winken zusätzliche Fähigkeiten.
  • Ein Lebensstein regeneriert alle Gesundheits- und Manapunkte.
  • Die Karte ist übersichtlich und erlaubt das Anlegen eigener Notizen.
  • Der Magier hat per Flammenzauber einen Gegner angezündet.
Die Charaktererstellung ist unkompliziert, erlaubt aber individuelle Einstellungen.

Auch das Kampfsystem wirkt nur auf den ersten Blick simpel: Mit Rechtsklick auf die vier Charaktersymbole führt der Spieler seine Angriffe gegen Wurzeltrolle, Steinsoldaten oder Riesenkobolde aus. Die beiden Gruppenmitglieder in der vorderen Reihe können Nahkampfangriffe ausführen, während beispielsweise ein Schurke von hinten die Gegner mit Steinen bewirft und der Magier aus sicherer Distanz seine Zauber ausführt. Gegen die teils gar nicht so leicht zu besiegenden Gegner muss sich der Spieler eine gute Taktik überlegen, wobei es oft schon hilft, wenn sich der Trupp die Monster nacheinander vorknöpft, indem er sie stückweise anlockt. Der Spielstand in der gut 15-stündigen Kampagne lässt sich glücklicherweise jederzeit sichern.

Die Grafik kann natürlich nicht mit Titeln wie Skyrim mithalten - aber das soll Grimrock natürlich auch gar nicht. Es soll die Atmosphäre und den Stil der Klassiker in die Gegenwart übertragen, und das gelingt sehr gut. Der Spieler sieht die meiste Zeit braune, graue oder braungraue Texturen. Immerhin gibt es gelegentlich ganz schicke Lichteffekte, einige Zaubereffekte sehen ganz nett aus, und die meisten der feindlichen Kreaturen sind vergleichsweise aufwendig animiert.

Legend of Grimrock ist nur für Windows-PC als knapp 480 MByte großer Download verfügbar. Bei Steam kostet das englischsprachige Programm knapp 13 Euro, bei Gog.com ist es vollständig ohne DRM-Maßnahmen für rund 11 US-Dollar erhältlich. Eine USK-Kennzeichnung hat Grimrock nicht, Splatter und Gore oder andere möglicherweise problematische Inhalte spielen keine Rolle.

Fazit

Nur noch einen feindlichen Lanzenträger erledigen und rasch den Kartenabschnitt oben rechts aufklären, dann wirklich nur noch ganz schnell ein Level aufsteigen: In den düsteren Dungeons von Legends of Grimrock steckt Suchtpotenzial. So einfach Charakter- und Kampfsystem gestrickt sind, so motivierend sind sie. So vergeht nicht nur Computerspieleveteranen die Zeit erschreckend schnell. Dazu kommen die meist herausfordernden, aber clever konstruierten Rätsel und die vielen gut versteckten Geheimnisse.

Trotzdem: Nach ein paar Stunden in der Dunkelheit von Grimrock reicht es dann auch. Auf Dauer sind die fast immer gleichen Texturen doch eintönig, außerdem wiederholen sich manche Rätsel. Für zwischendurch ist der Ausflug in die Vergangenheit klasse - aber auf Dauer reizen doch die großen, epischen und schönen Fantasywelten mehr.

 Legend of Grimrock im Test-Video: Das Anti-Skyrim
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HubertHans 12. Okt 2013

Hat bereits eine Automap, wo man auch Hinweise hinterlegen kann. Ist auch nicht anders...

Top-OR 16. Apr 2012

Ja, das "Problem" kommt mir auch bekannt vor... O_o

Grinskeks 16. Apr 2012

sucht mal nach Return to Chaos. Einer der Dungeon Master Entwickler hat das schön...

dopemanone 16. Apr 2012

werl angeweile hat und gerne in wikis hilft, kann ja mal heir reinschauen :) http...

Eckstein 16. Apr 2012

Und das tut richtig weh, oder? ;-)


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