Endgeräte und langsame Abkehr von Silverlight

Manche Anwender schrecken vor legalen Streaming-Angeboten immer noch zurück, weil diese bisher für Windows-PCs stets das proprietäre Plugin Silverlight von Microsoft voraussetzen. Silverlight bietet eine verschlüsselte Übertragung von Videos an, weshalb es für die Rechteinhaber bisher die erste Wahl ist - was aber nicht mehr lange so bleiben wird. Auch wenn 2021 noch weit entfernt scheint, ist das von Microsoft offiziell verkündete Ende von Silverlight in acht Jahren für die langfristig orientierten Onlineunternehmen wie VoD-Dienste Grund, zum Teil schon jetzt auf HTML5 zu setzen.

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Netflix bietet das in den Kontoeinstellungen schon an, was aber bei uns mit aktuellem Chrome und Firefox nicht funktioniert hat. Da auf dem Test-PC schon Silverlight installiert war, nutzten die Web-Apps von Netflix auch stets dieses Plugin. Damit können Linux-Nutzer ohne etwas Bastelei nichts anfangen, aber es geht auch einfacher. Das Blog Linux und Ich hat eine schöne Anleitung veröffentlicht, die auch unter Windows funktioniert. Über das Plugin User Agent Switcher for Chrome kann man den Google-Browser gegenüber Webseiten als Modern-UI-Version des Internet Explorer ausweisen, der für Netflix mit HTML 5 freigegeben ist. Mit diesem kleinen Eingriff spielte auch unser Chrome unter Windows 7 Netflix-Videos ohne Silverlight ab. Linux will Netflix ebenfalls bald direkt unterstützen.

  • Die Amazon-App ist offiziell nicht für Tablets vorgesehen.
  • Amazons Streaming ist in die Webseite des Shops eingebunden.
  • Alte und neue Western bei Maxdome
  • Netflix belegt unter Android nur wenig.
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  • Was sich viele Fans wünschen: Direktes Umschalten der Sprache, hier bei Netflix unter Android. (Screenshot: Golem.de)
  • Direkter Staffelwechsel bei Netflix unter Android
  • Rücksturz zur Erde: Kein Streaming-Anbieter ist perfekt. (Screenshot: Golem.de)
  • Umschalten auf HTML5 bei Netflix
  • Viele HBO-Serien bei Sky Snap, aber nicht immer alle Staffeln
  • Solche extremen Klötzchen, hier bei Sky Snap, gibt es nur selten am Anfang eines Videos.
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  • Gute Auswahl an Dokumentationen bei Watchever
  • Netflix bietet auf der PS3 manchmal echten 5.1-Sound. (Foto: Golem.de)
  • Anspruchsvolles bei Netzkino (Screenshot: Golem.de)
  • Das war klar: Die beliebteste Nerd-Serie haben fast alle Anbieter. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der PS3 kann Netflix mit Vorschaubildern spulen. (Foto: Golem.de)
  • Offline-Modus am Beispiel von Watchever - für die Sprache muss man sich leider entscheiden, aber ...
  • ... mehrere Folgen einer Serie laden parallel ...
  • ..., was sich auch im Systemmenü von Android verfolgen lässt.
Umschalten auf HTML5 bei Netflix

Wenn man sich mit Microsofts DRM - das HTML5 nur in anderer Weise umsetzt - anfreunden kann, wird man aber inzwischen auch mit Silverlight glücklich. Der schlechte Ruf, bedingt durch früher häufige Abstürze und ruckelnde Videos, bestätigte sich mit Silverlight 5 in unseren Tests nicht. Solange ein Video läuft, macht das Plugin, was es soll. Probleme ergaben sich höchstens, insbesondere bei Maxdome und Netflix, wenn wir kurz nach dem Start eine Seite zurückblättern wollten. Dann reagierte Silverlight öfter als bei den anderen Diensten nicht sofort.

Wichtiger als Windows-PCs sind für viele Nutzer zum Filmkonsum inzwischen Tablets und Smartphones sowie TV-Erweiterungen wie Googles Chromecast. Hier unterscheiden sich die Dienste deutlich: Netflix beispielsweise hat Apps für alle relevanten Geräte und bietet auch eine direkte Unterstützung von Apple TV und Chromecast an. Direkt aus der App von Watchever lässt sich ein begonnenes Video auch an Chromecast übertragen.

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Bei Amazon scheinen nur die eigenen Geräte wie Fire TV und Fire-Tablets im Vordergrund zu stehen, denn die Android-App für den Dienst - iOS versorgt Amazon schon länger - ist immer noch offiziell nur für Smartphones zu haben. Der bei Start der Prime-Instant-App von Golem.de beschriebene Trick zum Installieren der Smartphone-App auf einem Tablet funktioniert inzwischen nicht mehr. Erfahrene Anwender finden dafür natürlich immer einen Weg, wünschenswert wäre aber, wenn Amazon das mit den vorgesehenen Methoden ermöglichen würde.

Die Zahl der von den Diensten unterstützten Geräte über PCs, Macs, Smartphones und Tablets hinaus ist inzwischen unüberschaubar geworden. Auf den meisten Smart-TVs und Konsolen sind die Streaming-Anbieter ebenso vertreten, wie auf digitalen TV-Receivern oder Blu-ray-Playern. Ob das eigene Gerät dabei ist, lässt sich über die folgenden Links prüfen, die direkt zu den Übersichten bei Amazon Prime Instant Video, Maxdome, Netflix, Sky Snap und Watchever führen.

Wir haben uns die Dienste auf zwei Windows-PCs, einem Android-Tablet und einer Playstation 3 angesehen. Auf diesen Geräten basieren die Erfahrungen mit dem Angebot und den Apps der Anbieter auf den folgenden Seiten.

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 Offline-Modus nicht bei allen AnbieternAmazon Prime Instant Video 
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NukeOperator 23. Apr 2015

Gute Idee, aber für die Meisten wohl irelevant da Studio/Nischen/Spartenfilme. Es...

spyro2000 11. Feb 2015

Dann kannst du mir sicher auch erklären, warum ich über 200 EUR im Jahr für unseren ÖR...

spyro2000 11. Feb 2015

Egal was ich mache, unter Windows 7 ist es offenbar nicht möglich, Netflix in anständiger...

chantalwilhelm88 19. Nov 2014

Aufpassen! Jemand der sich nicht mit dem Thema Streaming/Filesharing auskennt, kann den...



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