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Streaming-Apps auf einem Android-Tablet
Streaming-Apps auf einem Android-Tablet (Bild: Screenshot: Golem.de)

Mehr Privatsender als Onlinevideothek

Wer sich länger mit VoD-Diensten beschäftigt, merkt schnell: Der Gedanke an die stets wachsende Onlinevideothek ist ein Wunschtraum. Vielmehr agieren die Streaming-Anbieter wie klassische Privatsender, die Inhalte für einen bestimmten Zeitraum lizensieren und dann ausstrahlen - nur eben nicht zu festgelegten Sendezeiten.

Nicht umsonst weisen die Unternehmen mit Hinweisen wie "Letzte Chance" (Amazon) darauf hin, dass manche Filme und Serien bald nicht mehr von der Flatrate abgedeckt sind. Wer also einen bestimmten Titel unbedingt ohne weitere Kosten sehen will, sollte das bald tun, nachdem er auf den Webseiten und Apps auftaucht. Oft werden die Inhalte dann später auch noch angeboten, aber nur zum Ausleihen oder Kauf.

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Der Grund für diese manchmal nur wenige Wochen dauernden Verfügbarkeiten innerhalb des Abos liegt in der klassischen Verwertungskette, die in der Regel bei Filmen diese Reihenfolge vorsieht: Kino, Pay-TV, DVD/Blu-ray, Free-TV exklusiv, Free-TV allgemein. Irgendwo dazwischen, meist als zweiter und dritter Schritt, muss sich das Streaming drängeln. Im Fall von besonders angesagten US-Serien kommen hier noch andere Exklusiv-Deals dazwischen. Davon ist ausgerechnet das Netflix-Aushängeschild "House of Cards" betroffen, dessen dritte Staffel zuerst beim Pay-TV-Sender Sky laufen soll - Netflix selbst bietet die neuen Folgen der Polit-Thriller-Serie mit Kevin Spacey in Deutschland dann wohl noch nicht als Stream an.

Dieser Ablauf verliert aber an Starrheit, vor allem wenn die VoD-Dienste von Fernsehsendern betrieben sind. So bietet etwa Maxdome, das zur Senderkette ProSiebenSat1 gehört, die aktuellen Folgen der Comedy-Serie "Pastewka", derzeit in der siebten Staffel, stets kurz nach der Ausstrahlung als Stream an. Amazon Prime Instant dagegen lockt Fans der Serie "The Big Bang Theory", die vor kurzem in den USA in die achte Staffel startete, mit einem anderen Angebot: Kurz nach der Erstsendung kann jede Folge für 2,49 Euro gekauft werden.

Diese Vermischung von Aboinhalten und dem Kaufen oder Leihen ist bei allen hier betrachteten Anbietern zu finden, die Ausnahmen sind Netflix und Watchever: Deren Konzept sieht nur die Flatrate vor, was das sorgenfreie Stöbern erleichtert. Bei den anderen Diensten ertappt man sich leicht dabei, auf ein Angebot hereinzufallen, das nicht von der Monatsgebühr abgedeckt ist.

 Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklichDrittseiten schaffen Übersicht 

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NukeOperator 23. Apr 2015

Gute Idee, aber für die Meisten wohl irelevant da Studio/Nischen/Spartenfilme. Es...

spyro2000 11. Feb 2015

Dann kannst du mir sicher auch erklären, warum ich über 200 EUR im Jahr für unseren ÖR...

spyro2000 11. Feb 2015

Egal was ich mache, unter Windows 7 ist es offenbar nicht möglich, Netflix in anständiger...

chantalwilhelm88 19. Nov 2014

Aufpassen! Jemand der sich nicht mit dem Thema Streaming/Filesharing auskennt, kann den...

KimDotMega 19. Okt 2014

Schüler, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und Rentner. Die haben diese 12 Stunden, die...



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