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Lebensmittel-Lieferdienst: Amazon Fresh soll doch in Deutschland starten

Laut einem Bericht kommt Amazon Fresh noch in diesem Herbst in eine große deutsche Stadt. Zuvor hatte der US-Konzern noch erklärt, keine Pläne für die Lieferung frischer Lebensmittel zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon-Fresh-Lieferwagen in Los Angeles
Amazon-Fresh-Lieferwagen in Los Angeles (Bild: Jonathan Alcorn/Reuters)

Amazon soll voraussichtlich ab Herbst 2016 mit 15 Partnern seinen Dienst Amazon Fresh in Deutschland starten. Das berichtet das Manager Magazin unter Berufung auf Insider. Der Onlinehändler werde sich mit der Lieferung von frischen Lebensmitteln wie Fleisch und Gemüse vorerst auf Berlin konzentrieren.

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Keiner der großen Lebensmittelhändler in Deutschland kooperiert mit dem US-Konzern. Amazon hat den Bericht nicht kommentiert.

Amazon Deutschland hatte zuvor in Berlin sein zweites eigenes Paketverteilzentrum eröffnet. Die regionalen Transportdienstleister AZ Logistik, DRS Postservice, Interkep, Liefery und TVS Autoserv übernehmen die Auslieferungen mit eigenen Fahrern. Zugestellt wird schwerpunktmäßig in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte. Die Kapazität liegt bei maximal 10.000 Sendungen am Tag, soll aber erhöht werden.

Der Frischedienst Amazon Fresh sei in Deutschland noch nicht geplant, hatte Bernd Schwenger, Director Amazon Logistics, der Deutschen Verkehrs-Zeitung noch in dieser Woche gesagt. Entgegen anderslautenden Medienberichten entstehe in Tegel kein Amazon-Kühllager für Frischelogistik. In Deutschland konzentriere sich der Konzern auf den Ausbau der eigenen Paketzustellung und auf Amazon Prime Now.

Tiefkühlkost bereits im Programm

Im Mai hatte Amazon mit Prime Now in Deutschland begonnen, die erste Stadt war Berlin. Geliefert wird von einer Adresse im Kudamm Karree, an der sich früher ein Elektrogroßmarkt befand. Amazons Partner sind Interkep und Go. Amazon-Prime-Mitglieder können sich ihre Bestellungen damit entweder innerhalb einer Stunde oder innerhalb eines wählbaren Zwei-Stunden-Fensters zwischen 8 und 24 Uhr liefern lassen. Enthalten sind hier bereits verpackte und tiefgekühlte Lebensmittel, Getränke, verpacktes Obst und Gemüse, Artikel des täglichen Bedarfs, Elektronik, Kindle-Geräte, Bücher, Spielwaren, Drogerieartikel, DVDs und Bekleidung. Der Mindestbestellwert für Prime Now beträgt 20 Euro. Eine Testbestellung von Golem.de, unter anderem von Tiefkühlkost, kam pünktlich und in gutem Zustand an.



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Prinzeumel 27. Mai 2016

Aha. Und weil es nun von Amazon kommt wird es hipp? ^^

ichbinsmalwieder 27. Mai 2016

Das könntest du dir ja von Amazin Fresh liefern lassen. Oder stammt das aus dem eigenen...

Kleba 27. Mai 2016

Sonderläden? Meinst du die Tafel, oder was?


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