Leaseweb: Megaupload-Hoster soll 188 Millionen US-Dollar zahlen

Das für seine Klagen gegen Hoster berüchtigte Sexmagazin Perfect 10 geht gegen den früheren Megaupload-Hoster Leaseweb vor.

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Leaseweb
Leaseweb (Bild: Leaseweb)

Einer der früheren Hoster von Megaupload ist auf Schadensersatz in Höhe von bis zu 188 Millionen US-Dollar verklagt worden. Das berichtet das Onlinemagazin Torrentfreak. Kläger ist der Herausgeber des Erotikmagazins Perfect 10.

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Leaseweb wird vorgeworfen, verschiedene Websites gehostet zu haben, die für Urheberrechtsverletzungen mit zehntausenden Fotos von Perfect-10-Modellen verantwortlich seien, zitiert Torrentfreak aus den Gerichtsunterlagen.

Zudem hoste Leaseweb gegenwärtig in den USA Webseiten wie Imgchili.net, Imgchili.com, Imgtiger.com, Imgserve.net, Poringa.net, Ultraforos.com, Ultraforos.net und Galleryworld.info, die das Urheberrecht von Perfect 10 verletzen würden.

Der frühere Leaseweb-Kunde Megaupload wird häufig in den Unterlagen genannt. Die Daten von Megaupload seien von Leaseweb in den USA und in den Niederlanden gehostet worden. Dort seien Bilder von Perfect 10 angeboten worden.

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Kim Dotcoms Sharehoster Megaupload wurde wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen im Januar 2012 vom FBI offline genommen.

Leaseweb erklärte Torrentfreak, dass die meisten der genannten Webseiten in den Niederlanden gehostet seien.

Leaseweb soll im Juni 2013 ohne Warnung alle Daten von Megaupload gelöscht haben. Dotcom erklärte, gelöscht worden seien Daten von 690 Servern von zumeist europäischen Nutzern mit einem PByte-Volumen. Dotcom sagte, er sei empört. Damit sei genau das passiert, worauf die US-Regierung die ganze Zeit gehofft habe.

Perfect 10 hatte in der Vergangenheit bereits andere Unternehmen, darunter Google, Amazon, Yandex, Mastercard, Visa, Rapidshare, Giganews und Depositfiles, mehr oder weniger erfolglos verklagt. Ziel der Klagestrategie von Perfect 10 war es, die Safe-Harbor-Bestimmungen des Digital Millennium Copyright Act (DMCA) durch ein Gerichtsurteil für ungültig erklären zu lassen. Den Safe-Harbor-Bestimmungen zufolge können Internetdienstleister in der Regel nicht für Rechtsverstöße ihrer Kunden haftbar gemacht werden, solange sie davon keine Kenntnis haben.

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Terrier 18. Feb 2014

Von wolchem Gericht wird Perfect 10 überhaupt noch ernst genommen? Die Copyright-Trolle...

Sharra 18. Feb 2014

Du solltest den Artikel auch bis zum Ende lesen. Grade dafür ist das Safe Harbour System...



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