Auch bei Elektroautos gibt es mittlerweile einige Sportversionen bestehender Modelle. So hat Golem kürzlich erst den Smart #5 Brabus getestet, die sportliche Version des Smart-SUVs mit 475 kW und Brabus-Zierelementen. Während beim Smart die Sonderausstattung nicht über ein paar mehr kW und die roten Zierelemente hinausgeht, lässt Leapmotor bei seinem iC10 vom Sport-Tuner Irmscher auch ein Sportfahrwerk verbauen.
Das macht aus dem in der normalen Version C10 genannten, gemütlich gefederten SUV ein wesentlich rasanteres Gefährt, was die Kurvenlage und das Handling betrifft. Das ist am Ende aber auch der einzige echte Unterschied zum C10 Promax Design AWD – der aber Spaß macht.
Von der Ausstattung her entspricht der iC10 nämlich im Grunde komplett dem C10 Promax Design AWD: Der Motor hat Allradantrieb und eine Leistung von 440 kW (598 PS), der LFP-Akku hat 81,9 kWh. Die Ladeleistung des 800-Volt-Systems liegt auf dem Papier bei 180 kW (dazu kommen wir aber noch), das 1-kW-Bordladegerät lädt dreiphasig.
Mittelgroßes SUV mit Irmscher-Verzierungen
Der iC10 misst 4.739 x 1.900 x 1.680 mm, der Radstand beträgt 2.825 mm – damit ist er genauso groß wie der normale C10. Passagiere sitzen auf den bequemen Rücksitzen komfortabel, eine Sitzheizung und -lüftung gibt es aber anders als bei den Vordersitzen nicht.
Bild 1/39: Der Leapmotor iC10 ist ein von Irmscher getunter C10 - äußerlich bestehen kaum Unterschiede. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/39: Zu den äußerlichen Unterschieden gehören unter anderem ein roter Frontsplitter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/39: Auch die Felgen sind Irmscher-spezifisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/39: Der Streifen auf der Rückseite ist aufgeklebt, was wir etwas billig finden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/39: Der iC10 ist wie der C10 ein relativ unauffälliger SUV. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/39: Das Heck entspricht bis auf den iC10-Schriftzug dem des regulären C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/39: Wie der reguläre C10 kommt der iC10 mit einem Kofferraumvolumen von 435 Litern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/39: Unter dem Kofferraumboden ist Platz für das Ladekabel und Zubehör. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/39: Mit zurückgeklappter Rückbank passen 1.410 Liter in den iC10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/39: Der Kofferraum hat kleine Ablagefächer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/39: Auf der Rückbank herrscht ein gutes Platzangebot. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/39: Auf den Rücksitzen ist auch genügend Platz für den Kopf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/39: Das Cockpit des iC10 sieht aus wie das des regulären C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/39: In der Mittelkonsole ist neben einem Fach Platz für Getränke und ein Smartphone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/39: Die Rücksitze des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/39: Passagiere auf der Rückbank haben eigene Luftdüsen, aber keine Sitzheizung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/39: Eine Armlehne sorgt für mehr Komfort. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/39: Hartplastik findet sich im iC10 erst unterhalb der Knie - wie hier bei der hinteren rechten Tür. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/39: Der Irmscher-Aufdruck ist relativ dezent. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/39: Die Mittelkonsole hat eine zusätzliche Ablage unter den Becherhaltern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/39: Das Design des Innenraums ist minimalistisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/39: Zum Start des iC10 muss wie bei den anderen Leapmotor-Modellen die Schlüsselkarte auf die Ladeschale gelegt werden. Alternativ lässt sich das Auto auch über einen Bluetooth-Schlüssel starten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/39: Das iC10-Logo ist der einzige Hinweis im Innenraum, dass es sich nicht um einen C10 handelt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/39: Das zentrale Display des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/39: Das Lenkrad hat dieselben Bedienelemente wie der reguläre C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/39: Das Fahrdisplay des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/39: Das Rollo des Panoramadachs wird über einen Knopf am Himmel gesteuert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/39: Das große Panoramadach gehört beim iC10 zur Standardausstattung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/39: Das Infotainmentsystem des iC10 entspricht dem des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/39: Es gibt eine kleine Auswahl an Apps. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/39: Unter anderem läuft Spotify nativ auf dem System. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/39: Das Navigationssystem des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/39: Es gibt eine Routenplanung mit Ladeplanung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/39: Die Ladeplanung erlaubt es leider nicht, dass Anbieter ausgewählt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/39: Die Klimadüsen werden auch beim iC10 über das Infotainmentsystem eingestellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/39: Auch zahlreiche Details wie die Beleuchtung werden, wie bei Leapmotor typisch, über den Bildschirm eingestellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/39: Das Handschuhfach des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/39: Das Fach in der Mittelkonsole (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 39/39: Die Fahrüberwachungs-IR-Kamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Das Design entspricht sowohl innen als auch außen ebenfalls dem des C10, bis auf kleine Details. Im Innenraum weist eine Plakette den iC10 als eines von nur 250 Exemplaren aus. Außen hat das Elektroauto spezielle Irmscher-Felgen, einen roten Splitter, einen Heckspoiler mit etwas längeren Flügeln und einen roten Zierstreifen mit Irmscher-Logo auf dem Ladedeckel. Der Streifen ist lediglich aufgeklebt, was wir etwas billig finden. Ansonsten sind Front, Seiten und Heck identisch.
Wie der C10 Promax Design AWD hat auch der iC10 ein großes Panoramaglasdach mit elektrischem Rollo, das sich über einen Schalter am Dachhimmel öffnen und schließen lässt. Ebenfalls unverändert sind die Klimadüsen, die nicht manuell, sondern elektrisch über das (identische) Infotainmentsystem gesteuert werden. Das ermöglicht auch beim iC10 die praktische Luftstreuung, bei der die kalte Luft besser im Cockpit verteilt wird.