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Leapmotor iC10 im Test: Mehr Kurvenspaß, aber weniger Komfort im Alltag

Mit dem iC10 zeigt Leapmotor, dass auch ein Elektro-SUV über die reine Leistung hinaus sportlich sein kann – dank des Sportfahrwerks.
/ Tobias Költzsch
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Der Leapmotor iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Der Leapmotor iC10 Bild: Tobias Költzsch/Golem
Inhalt
  1. Leapmotor iC10 im Test: Mehr Kurvenspaß, aber weniger Komfort im Alltag
  2. Minimalistisch designter Innenraum mit iC10-Plakette
  3. Schnelleres Laden als im Datenblatt angegeben
  4. Verfügbarkeit und Fazit: Leapmotor iC10

Auch bei Elektroautos gibt es mittlerweile einige Sportversionen bestehender Modelle. So hat Golem kürzlich erst den Smart #5 Brabus getestet, die sportliche Version des Smart-SUVs mit 475 kW und Brabus-Zierelementen. Während beim Smart die Sonderausstattung nicht über ein paar mehr kW und die roten Zierelemente hinausgeht, lässt Leapmotor bei seinem iC10 vom Sport-Tuner Irmscher auch ein Sportfahrwerk verbauen.

Das macht aus dem in der normalen Version C10 genannten, gemütlich gefederten SUV ein wesentlich rasanteres Gefährt, was die Kurvenlage und das Handling betrifft. Das ist am Ende aber auch der einzige echte Unterschied zum C10 Promax Design AWD – der aber Spaß macht.

Von der Ausstattung her entspricht der iC10 nämlich im Grunde komplett dem C10 Promax Design AWD: Der Motor hat Allradantrieb und eine Leistung von 440 kW (598 PS), der LFP-Akku hat 81,9 kWh. Die Ladeleistung des 800-Volt-Systems liegt auf dem Papier bei 180 kW (dazu kommen wir aber noch), das 1-kW-Bordladegerät lädt dreiphasig.

Mittelgroßes SUV mit Irmscher-Verzierungen

Der iC10 misst 4.739 x 1.900 x 1.680 mm, der Radstand beträgt 2.825 mm – damit ist er genauso groß wie der normale C10. Passagiere sitzen auf den bequemen Rücksitzen komfortabel, eine Sitzheizung und -lüftung gibt es aber anders als bei den Vordersitzen nicht.

Das Design entspricht sowohl innen als auch außen ebenfalls dem des C10, bis auf kleine Details. Im Innenraum weist eine Plakette den iC10 als eines von nur 250 Exemplaren aus. Außen hat das Elektroauto spezielle Irmscher-Felgen, einen roten Splitter, einen Heckspoiler mit etwas längeren Flügeln und einen roten Zierstreifen mit Irmscher-Logo auf dem Ladedeckel. Der Streifen ist lediglich aufgeklebt, was wir etwas billig finden. Ansonsten sind Front, Seiten und Heck identisch.

Wie der C10 Promax Design AWD hat auch der iC10 ein großes Panoramaglasdach mit elektrischem Rollo, das sich über einen Schalter am Dachhimmel öffnen und schließen lässt. Ebenfalls unverändert sind die Klimadüsen, die nicht manuell, sondern elektrisch über das (identische) Infotainmentsystem gesteuert werden. Das ermöglicht auch beim iC10 die praktische Luftstreuung, bei der die kalte Luft besser im Cockpit verteilt wird.


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