Bei hohen Geschwindigkeiten sind die Windgeräusche beim iC10 zwar wahrnehmbar, aber nicht sonderlich stark ausgeprägt. Insgesamt ist der Wagen gut gegen Außengeräusche gedämmt. Zusammen mit den bequemen Sitzen eignet sich auch die Irmscher-Version des C10 gut für lange Strecken.
Der Verbrauch liegt angesichts der hohen Leistung auf einem höheren Niveau als beim C10 Design mit 160 kW, den wir 2025 getestet hatten. In der Stadt kommen wir mit dem iC10 bei sommerlichen Temperaturen auf 15 kWh/100 km. Das ergibt eine theoretische Reichweite von 546 km; im Bereich von 80 auf 10 Prozent sind es 382 km.
Auf der Autobahn liegt der Verbrauch im Geschwindigkeitsbereich zwischen 120 und 160 km bei hohen Außentemperaturen bei 27,4 kWh/100 km. Das ergibt eine Reichweite von 299 km; im Bereich von 80 auf 10 Prozent sind es 209 km. Gebe ich Stoff und fahre zwischendurch bis zu 195 km/h, steigt der Verbrauch auf 31 kWh/100 km.
Reichweite ist für Langstrecke brauchbar
Dann kommt der iC10 auf eine theoretische Reichweite von 264 km, im Bereich von 80 auf 10 Prozent auf 185 km. Fahren wir mehr 195 km/h und weniger 120 km/h, steigt der Verbrauch noch weiter.
Bild 1/39: Der Leapmotor iC10 ist ein von Irmscher getunter C10 - äußerlich bestehen kaum Unterschiede. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/39: Zu den äußerlichen Unterschieden gehören unter anderem ein roter Frontsplitter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/39: Auch die Felgen sind Irmscher-spezifisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/39: Der Streifen auf der Rückseite ist aufgeklebt, was wir etwas billig finden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/39: Der iC10 ist wie der C10 ein relativ unauffälliger SUV. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/39: Das Heck entspricht bis auf den iC10-Schriftzug dem des regulären C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/39: Wie der reguläre C10 kommt der iC10 mit einem Kofferraumvolumen von 435 Litern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/39: Unter dem Kofferraumboden ist Platz für das Ladekabel und Zubehör. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/39: Mit zurückgeklappter Rückbank passen 1.410 Liter in den iC10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/39: Der Kofferraum hat kleine Ablagefächer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/39: Auf der Rückbank herrscht ein gutes Platzangebot. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/39: Auf den Rücksitzen ist auch genügend Platz für den Kopf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/39: Das Cockpit des iC10 sieht aus wie das des regulären C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/39: In der Mittelkonsole ist neben einem Fach Platz für Getränke und ein Smartphone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/39: Die Rücksitze des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/39: Passagiere auf der Rückbank haben eigene Luftdüsen, aber keine Sitzheizung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/39: Eine Armlehne sorgt für mehr Komfort. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/39: Hartplastik findet sich im iC10 erst unterhalb der Knie - wie hier bei der hinteren rechten Tür. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/39: Der Irmscher-Aufdruck ist relativ dezent. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/39: Die Mittelkonsole hat eine zusätzliche Ablage unter den Becherhaltern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/39: Das Design des Innenraums ist minimalistisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/39: Zum Start des iC10 muss wie bei den anderen Leapmotor-Modellen die Schlüsselkarte auf die Ladeschale gelegt werden. Alternativ lässt sich das Auto auch über einen Bluetooth-Schlüssel starten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/39: Das iC10-Logo ist der einzige Hinweis im Innenraum, dass es sich nicht um einen C10 handelt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/39: Das zentrale Display des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/39: Das Lenkrad hat dieselben Bedienelemente wie der reguläre C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/39: Das Fahrdisplay des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/39: Das Rollo des Panoramadachs wird über einen Knopf am Himmel gesteuert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/39: Das große Panoramadach gehört beim iC10 zur Standardausstattung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/39: Das Infotainmentsystem des iC10 entspricht dem des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/39: Es gibt eine kleine Auswahl an Apps. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/39: Unter anderem läuft Spotify nativ auf dem System. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/39: Das Navigationssystem des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/39: Es gibt eine Routenplanung mit Ladeplanung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/39: Die Ladeplanung erlaubt es leider nicht, dass Anbieter ausgewählt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/39: Die Klimadüsen werden auch beim iC10 über das Infotainmentsystem eingestellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/39: Auch zahlreiche Details wie die Beleuchtung werden, wie bei Leapmotor typisch, über den Bildschirm eingestellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/39: Das Handschuhfach des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/39: Das Fach in der Mittelkonsole (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 39/39: Die Fahrüberwachungs-IR-Kamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Offiziell lässt sich der iC10 mit bis zu 180 kW an DC-Ladesäulen laden. In unserem Test sind wir allerdings auf bis zu 195 kW gekommen. Offiziell gibt Leapmotor eine Ladezeit von 30 auf 80 Prozent in 22 Minuten an – wir haben von 20 auf 80 Prozent in nur 19 Minuten geladen. In der Praxis war der iC10 bei uns an der Ladesäule also besser als in Leapmotors eigenen Daten.
Für die Langstrecke bedeutet das, dass der iC10 nicht nur ein bequemes und leistungsfähiges Auto ist, sondern dass auch die Ladepausen relativ kurz sind. Bei anderen 800-Volt-Plattformen sind zwar Ladeleistungen jenseits der 200 kW möglich, beim iC10 ist die Ladekurve aber gut genug für relativ schnelles Zwischenladen. Umso bedauernswerter finden wir, dass auch der iC10 keine gute Ladeplanung hat.