Minimalistisch designter Innenraum mit iC10-Plakette
Auch beim iC10 verwendet Leapmotor im Innenraum viel Kunststoff, der aber sehr gut verarbeitet ist und edel wirkt. Oberhalb der Knie sind die Oberflächen in der Regel unterschäumt. Das Design ist dezent, viel Schnickschnack gibt es auch im iC10 nicht. Wie beim Standardmodell verzichtet Leapmotor bei der Irmscher-Variante weitgehend auf Knöpfe – ganz anders als etwa Subaru bei seinem Uncharted.
Das ergibt insgesamt einen "cleanen" Look, für die Einstellungen müssen wir aber wie beim C10 das Infotainment-System benutzen. Es entspricht dem des Standard-Modells, das wir bereits getestet haben – inklusive des guten Navis, das aber leider keine Ladeplanung mit Anbieterauswahl hat. Dafür wird der Akku bei der Fahrt zu einer Ladesäule auch beim iC10 automatisch vorkonditioniert.
Um den Unterschied zum Standard-C10 zu bemerken, müssen wir mit dem iC10 erst einmal fahren. Das Irmscher-Sportfahrwerk macht sich bereits in der Stadt bemerkbar – allerdings eher unangenehm aufgrund der strafferen Aufhängung: Auf Kopfsteinpflaster fährt sich der iC10 merklich holpriger als der normale C10. Das wundert uns bei einem straffer aufgehängten Sportfahrwerk nicht.
Starke Straßenlage in Kurven und bei hohen Geschwindigkeiten
Seine Stärken spielt der iC10 in Kurven und bei hoher Geschwindigkeit aus: Dann liegt der SUV trotz seines Leergewichts von 2.264 kg und der doch recht hohen Bauweise sehr gut auf der Straße. Die Kurvenlage ist auch bei rasanterer Fahrweise, etwa auf Autobahnkleeblättern und Landstraßen, sehr stabil. Der iC10 schwankt im Grunde kaum.
Bild 1/39: Der Leapmotor iC10 ist ein von Irmscher getunter C10 - äußerlich bestehen kaum Unterschiede. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/39: Zu den äußerlichen Unterschieden gehören unter anderem ein roter Frontsplitter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/39: Auch die Felgen sind Irmscher-spezifisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/39: Der Streifen auf der Rückseite ist aufgeklebt, was wir etwas billig finden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/39: Der iC10 ist wie der C10 ein relativ unauffälliger SUV. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/39: Das Heck entspricht bis auf den iC10-Schriftzug dem des regulären C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/39: Wie der reguläre C10 kommt der iC10 mit einem Kofferraumvolumen von 435 Litern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/39: Unter dem Kofferraumboden ist Platz für das Ladekabel und Zubehör. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/39: Mit zurückgeklappter Rückbank passen 1.410 Liter in den iC10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/39: Der Kofferraum hat kleine Ablagefächer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/39: Auf der Rückbank herrscht ein gutes Platzangebot. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/39: Auf den Rücksitzen ist auch genügend Platz für den Kopf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/39: Das Cockpit des iC10 sieht aus wie das des regulären C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/39: In der Mittelkonsole ist neben einem Fach Platz für Getränke und ein Smartphone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/39: Die Rücksitze des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/39: Passagiere auf der Rückbank haben eigene Luftdüsen, aber keine Sitzheizung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/39: Eine Armlehne sorgt für mehr Komfort. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/39: Hartplastik findet sich im iC10 erst unterhalb der Knie - wie hier bei der hinteren rechten Tür. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/39: Der Irmscher-Aufdruck ist relativ dezent. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/39: Die Mittelkonsole hat eine zusätzliche Ablage unter den Becherhaltern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/39: Das Design des Innenraums ist minimalistisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/39: Zum Start des iC10 muss wie bei den anderen Leapmotor-Modellen die Schlüsselkarte auf die Ladeschale gelegt werden. Alternativ lässt sich das Auto auch über einen Bluetooth-Schlüssel starten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/39: Das iC10-Logo ist der einzige Hinweis im Innenraum, dass es sich nicht um einen C10 handelt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/39: Das zentrale Display des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/39: Das Lenkrad hat dieselben Bedienelemente wie der reguläre C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/39: Das Fahrdisplay des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/39: Das Rollo des Panoramadachs wird über einen Knopf am Himmel gesteuert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/39: Das große Panoramadach gehört beim iC10 zur Standardausstattung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/39: Das Infotainmentsystem des iC10 entspricht dem des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/39: Es gibt eine kleine Auswahl an Apps. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/39: Unter anderem läuft Spotify nativ auf dem System. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/39: Das Navigationssystem des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/39: Es gibt eine Routenplanung mit Ladeplanung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/39: Die Ladeplanung erlaubt es leider nicht, dass Anbieter ausgewählt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/39: Die Klimadüsen werden auch beim iC10 über das Infotainmentsystem eingestellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/39: Auch zahlreiche Details wie die Beleuchtung werden, wie bei Leapmotor typisch, über den Bildschirm eingestellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/39: Das Handschuhfach des iC10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/39: Das Fach in der Mittelkonsole (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 39/39: Die Fahrüberwachungs-IR-Kamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Das macht zugegebenermaßen Spaß – mehr Spaß als beim Smart #5 Brabus, der im Vergleich komfortabler und weniger sportlich gefedert ist. Zusammen mit den 440 kW fährt sich der iC10 mühelos und hat auch auf der Autobahn für Überholmanöver immer ausreichend Reserven.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt offiziell bei 190 km/h, bei uns auf dem Tacho kommen wir auf 195 km/h. Von null auf 100 km/h soll der iC10 in vier Sekunden kommen. Diese Werte entsprechen denen des C10 Promax Design AWD, der gleiche Motorisierung hat.
Das Bremspedal des iC10 hat einen sehr kurzen Reaktionsweg, die Bremsen packen kräftig zu. Das ist in der Stadt etwas gewöhnungsbedürftig, ergibt bei einem Sportwagen aber Sinn. Der iC10 verfügt wie der C10 über unterschiedliche Fahrmodi, die sich in der Beschleunigung und der Rekuperation unterscheiden. Auch einen One-Pedal-Modus gibt es, bei dem die Beschleunigung aber wie bei anderen Leapmotor-Modellen verzögert ist.