Das C-Segment ist ein hart umkämpfter Bereich des Automarkts. Auch Leapmotor mischt mit: Der B10 ist ein mittelgroßer SUV ab 30.000 Euro, die teuerste und am besten ausgestattete Variante kostet 34.000 Euro – ein recht kompetitiver Preis.
Bei der ersten Probefahrt machte der B10 schon einen guten Eindruck. Nun unterziehen wir das Topmodell B10 Design Pro Max einem genaueren Test.
Dabei zeigt sich: Die Ausstattung ist sehr gut, an einigen Stellen hat Leapmotor aber auch gespart – vor allem bei der Software. Das betrifft leider auch die Batterievorkonditionierung, was beim Laden im Winter ein Problem ist.
Zum Design haben wir im ersten Kurztest bereits alles gesagt: Der B10 ist außen unauffällig, aber stimmig. Uns gefällt das besser als beim Leapmotor C10 . Der Innenraum ist aus preiswerten Materialien gefertigt, die Verarbeitung ist aber besser als bei manchen Konkurrenzmodellen, die wesentlich mehr kosten.
Kaum physische Buttons
Wie bei den anderen Leapmotor-Modellen finden sich im Innenraum kaum physische Knöpfe. Im C10 fanden wir den konfigurierbaren Button am Lenkrad auch deshalb gut, weil wir zwei Aktionen darauf ablegen konnten – etwa den Fahrmodus und eine andere Funktion. Das geht beim B10 nicht, den Fahrmodus müssen wir über den zentralen Bildschirm einstellen.
Die Menüstruktur des Infotainmentsystems ist glücklicherweise gut, sie ist übersichtlicher als etwa bei Kia. Um nicht jedes Mal durch alle Menüs blättern zu müssen, gibt es eine Schnelleinstellungsleiste am unteren Rand des mit 14,6 Zoll recht üppig bemessenen Displays. Neben der Klimasteuerung lassen sich selbst Shortcuts dort ablegen, je nachdem, was Nutzer bevorzugen.
Bild 1/31: Der Leapmotor B10 ist ein mittelgroßer SUV mit einer Länge von 4.515 mm. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 2/31: Der B10 hat eine Reihe von Kameras und Sensoren für den Fahrassistenten und Sicherheitssysteme. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 3/31: Das Design ist unauffällig, hässlich ist der B10 aber nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 4/31: Auch an den Seitenspiegeln gibt es Kameras. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 5/31: Das Heck des B10 (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 6/31: Die motorisierte Heckklappe ziert eine Lichtleiste. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 7/31: Im Innenraum wird Kunststoff verwendet, dieser ist aber oberhalb der Knie hochwertig verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 8/31: Die Vordersitze sind elektronisch einstellbar. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/31: Das Cockpit ist schlicht, es gibt kaum Knöpfe zum Einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/31: Die Einstellungen werden hauptsächlich über das Display in der Mitte vorgenommen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/31: Das Fahrdisplay des B10 zeigt die wichtigsten Informationen an, auch Navigationsanweisungen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/31: Das Innenraumdesign unterscheidet sich von dem des Leapmotor C10. Vor allem der Bereich auf der Beifahrerseite ist interessant gestaltet. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/31: Unter der Mittelkonsole ist eine Ablage mit ausklappbaren Becherhalten eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/31: Im Fond des B10 sitzt es sich bequem. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/31: Das Cockpit des B10 (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/31: Passagiere im Fond können per USB ihre Geräte aufladen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 17/31: Die Sitze des B10 sind bequem, eine Lordosenstütze fehlt aber. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 18/31: Die Beinfreiheit im Fonds ist ausreichend gut, für den Kopf ist auch genügend Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 19/31: In den Kofferraum passen 420 Liter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 20/31: Die Rücksitze lassen sich umklappen, dann passen 1.300 Liter in den B10. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/31: Unter den Kofferraumboden passt etwa das Ladekabel. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 22/31: Der B10 hat bereits in der Grundversion für 29.900 Euro eine gute 360-Grad-Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 23/31: Das Infotainmentsystem läuft flüssig und ist gut aufgebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 24/31: Eine Android-Auto- und Carplay-Integration fehlt, das Navi ist aber gut nutzbar. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 25/31: Zu manchen Ladestationen gibt es keine Live-Daten ...
Bild 26/31: ... zu anderen hingegen schon. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 27/31: In der Mittelkonsole ist ein Fach eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 28/31: Smartphones lassen sich auf einem Ladepad in der Mittelkonsole laden. Als Schlüssel verwendet Leapmotor auch beim B10 eine Karte. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 29/31: Der B10 bietet beim Fahren reichlich Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 30/31: Auf dem Fahrdisplay werden alle relevanten Informationen angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 31/31: Die Vollausstattung des Leapmotor B10 kostet 33.900 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auf dem Startbildschirm wird der B10 dargestellt; über Toucheingaben können wir dort etwa die Spiegelsteuerung und andere Funktionen aufrufen. Im unteren Bereich finden sich einige Übersichten wie zum Verbrauch oder auch der aktuellen Musikauswahl.
Doch bei dieser wird uns öfter einfach nicht angezeigt, dass wir gerade Spotify verwenden – obwohl die App im Betriebssystem des B10 vorhanden ist. Das ist ein erster Vorgeschmack auf einige kleine Bugs des Infotainmentsystems, die während unseres Tests immer wieder auftauchten. Ausweichen auf Android Auto oder Carplay können wir übrigens nicht – zum Zeitpunkt des Tests unterstützte Leapmotor dies noch immer nicht.