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Leapmotor B10 im Test: Preis-Leistungs-Kracher mit Winterschwäche

Der B10 von Leapmotor kommt angesichts seines Preises mit starker Ausstattung. Das Schnellladen im Winter ist aber ein Problem, wie unser Test zeigt.
/ Tobias Költzsch
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Der Leapmotor B10 mit farblich passend gekleidetem Fahrer (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Leapmotor B10 mit farblich passend gekleidetem Fahrer Bild: Martin Wolf/Golem
Inhalt
  1. Leapmotor B10 im Test: Preis-Leistungs-Kracher mit Winterschwäche
  2. Sitzheizung, elektrisch verstellbare Sitze, Panoramadach mit Rollo
  3. Im Sportmodus geht's am besten voran
  4. Guter Verbrauch, geringe Ladeleistung im Winter
  5. Leapmotor B10 – Verfügbarkeit und Fazit

Das C-Segment ist ein hart umkämpfter Bereich des Automarkts. Auch Leapmotor mischt mit: Der B10 ist ein mittelgroßer SUV ab 30.000 Euro, die teuerste und am besten ausgestattete Variante kostet 34.000 Euro – ein recht kompetitiver Preis.

Bei der ersten Probefahrt machte der B10 schon einen guten Eindruck. Nun unterziehen wir das Topmodell B10 Design Pro Max einem genaueren Test.

Dabei zeigt sich: Die Ausstattung ist sehr gut, an einigen Stellen hat Leapmotor aber auch gespart – vor allem bei der Software. Das betrifft leider auch die Batterievorkonditionierung, was beim Laden im Winter ein Problem ist.

Zum Design haben wir im ersten Kurztest bereits alles gesagt: Der B10 ist außen unauffällig, aber stimmig. Uns gefällt das besser als beim Leapmotor C10 . Der Innenraum ist aus preiswerten Materialien gefertigt, die Verarbeitung ist aber besser als bei manchen Konkurrenzmodellen, die wesentlich mehr kosten.

Kaum physische Buttons

Wie bei den anderen Leapmotor-Modellen finden sich im Innenraum kaum physische Knöpfe. Im C10 fanden wir den konfigurierbaren Button am Lenkrad auch deshalb gut, weil wir zwei Aktionen darauf ablegen konnten – etwa den Fahrmodus und eine andere Funktion. Das geht beim B10 nicht, den Fahrmodus müssen wir über den zentralen Bildschirm einstellen.

Leapmotor B10 Probe gefahren
Leapmotor B10 Probe gefahren (01:58)

Die Menüstruktur des Infotainmentsystems ist glücklicherweise gut, sie ist übersichtlicher als etwa bei Kia. Um nicht jedes Mal durch alle Menüs blättern zu müssen, gibt es eine Schnelleinstellungsleiste am unteren Rand des mit 14,6 Zoll recht üppig bemessenen Displays. Neben der Klimasteuerung lassen sich selbst Shortcuts dort ablegen, je nachdem, was Nutzer bevorzugen.

Auf dem Startbildschirm wird der B10 dargestellt; über Toucheingaben können wir dort etwa die Spiegelsteuerung und andere Funktionen aufrufen. Im unteren Bereich finden sich einige Übersichten wie zum Verbrauch oder auch der aktuellen Musikauswahl.

Doch bei dieser wird uns öfter einfach nicht angezeigt, dass wir gerade Spotify verwenden – obwohl die App im Betriebssystem des B10 vorhanden ist. Das ist ein erster Vorgeschmack auf einige kleine Bugs des Infotainmentsystems, die während unseres Tests immer wieder auftauchten. Ausweichen auf Android Auto oder Carplay können wir übrigens nicht – zum Zeitpunkt des Tests unterstützte Leapmotor dies noch immer nicht.


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