Leap Motion: Orion macht die virtuelle Realität noch greifbarer
Leap Motion hat für den gleichnamigen Controller ein neues SDK und neue Demos veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) , welche die Immersion und das Gefühl der Präsenz in der virtuellen Realität vertiefen sollen. Die Orion-Software ist für Entwickler und Käufer des Controllers verfügbar, später im Jahr möchte Leap Motion zudem neue Hardware mit verbesserten Sensoren veröffentlichen. Die werden wie der bisherige Controller an der Frontplatte eines Head-mounted Displays befestigt, zudem plant Leap Motion eine Integration in nicht näher benannte Geräte. Die könnten dem Envy 17 Leap Motion SE(öffnet im neuen Fenster) genannten Notebook ähneln.

Das neue Orion-SDK soll laut Hersteller eine deutlich verfeinerte Präzision beim Tracking der Finger und Hände aufweisen. Insbesondere für Situationen, in denen die Infrarot-Tiefenkameras bestimmte Teile der Extremitäten nicht oder nur kaum erfassen können, weil diese komplett oder weitestgehend verdeckt sind, möchte Leap Motion die Algorithmen drastisch verbessert haben. Hinzu kommen laut Leap Motion eine größere Tracking-Reichweite und ein neuer Ansatz, wie die Software mit Objekten im Hintergrund umgeht.
Somit sind Ideen wie die von Hersteller als Flaggschiff bezeichnete Blocks-Demo(öffnet im neuen Fenster) möglich, bei der Bauklötze in der virtuellen Realität durch Gesten erschaffen, gegriffen, gestapelt, umgeworfen und durch die Luft geschleudert werden können – ziemlich beeindruckend. Der Warlock Battle erinnert uns stark an die Zauberer-Demo , die uns Razer auf dem Hacker Dev Kit gezeigt hatte. Die neue Geometric-Demo ist herrlich knuffig: Dort wirbeln wir kleine Kugeln oder Würfel mit Gesichtern umher, die lachen und vergnügt quietschen.
Was Leap Motion nicht kann, ist eine haptische oder taktile Wahrnehmung, da die Hände ohne spürbaren Widerstand getrackt werden.



