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Vom Cowboy-Duell über die Erforschung der Welt bis hin zum Tennisarm

Andere Anwendungen wie Cyber Science ermöglichen das virtuelle Erkunden eines menschlichen Schädels, klicken wird hier aber mittels Abspreizen des Daumens erreicht - es gibt also keine universellen Gesten. Somit wird die an sich intuitive Steuerung mittels des Leap Motion Controllers ad absurdum geführt, da jeder App-Entwickler seine eigenen Vorstellungen implementieren darf. Prinzipiell ist eine solche Freiheit positiv zu beurteilen, der Anwender aber ist der Leidtragende, da er sich bei jeder App die Gesten merken und sie üben muss.

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Die Wahl der Bewegungen erlaubt allerdings auch die Umsetzung von Ideen wie Digit Duel, bei dem es gilt, im Saloon Flaschen abzuschießen oder sich aus der Ego-Perspektive einem anderen Revolverhelden zu stellen. Die Hand schwebt hierbei über dem Leap Motion Controller. Wenn sie sich zu einer Pistole formt, wird der Revolver gezückt und per Schütteln abgefeuert. Zwar fehlt ein Fadenkreuz, nach einigen Minuten aber wird der Spieler so treffsicher wie Old Surehand - am besten den Controller auf den Oberschenkel legen, so kommt Western-Feeling auf.

Negativ aufgefallen sind uns Cut the Rope und Roshambo. Letzteres ließ sich zwar installieren, aber weder auf unserem Notebook noch auf unserem Test-PC bekamen wir mehr als ein schwarzes Bild zu sehen. Diverse Kommentare im Airspace-Store sowie eine Bewertung von nur knapp drei von fünf Sternen bestätigen unsere Erfahrungen. Cut the Rope wiederum erfordert schnelle und präzise Bewegungen, die der Leap Motion Controller zwar beherrscht, im Spiel ist davon jedoch nichts zu sehen. Gerade die Tatsache, dass der Leap Motion Controller prinzipiell sehr exakt arbeitet, einige Apps dies aber nicht umsetzen, ist ärgerlich.

Ich dreh mir die Welt, wie sie mir gefällt

Eine der interessantesten Apps ist Google Earth, die seit der Version 7.1.1.1580 den Leap Motion Controller unterstützt und automatisch aktiviert, sofern er angeschlossen ist. Die Hand dient bei Google Earth als eine Art virtuelles Flugzeug, jegliche Bewegungen werden direkt umgesetzt. Besonders wichtig ist die Rotation der Hand selbst: Sie muss parallel zur Querachse des Leap Motion Controllers stehen, denn ist sie nach links oder rechts gedreht, so rotiert die Erdkugel in diese Richtung.

Ist diese Eigenart der Steuerung erst einmal bekannt, bereitet Google Earth sehr viel Freude: Das Kippen der Hand lässt die virtuelle Kamera im Sturzflug nach unten sinken, per Faust wird das Bild zum Stillstand gebracht. Bewegt man die Handfläche nach oben oder unten, zoomt Google Earth hinaus oder hinein. Insgesamt fühlt sich das Resultat ein wenig wie Star Wars an, die Macht wohnt sozusagen dem Leap Motion Controller inne.

Der Tennisarm lässt nicht lange auf sich warten

Gerade die Nutzung von Google Earth erfordert es, die Hand samt Arm in der Luft zu halten. Auf Dauer ist das vergleichsweise anstrengend, da die meisten Menschen dies nicht gewöhnt sind. Vor allem die ständigen Gesten mit den Fingern und der Handfläche sorgen früher oder später für ein unangenehmes Gefühl, nach einer halben Stunde mussten wir eine Pause einlegen.

Bei den meisten Apps für den Leap Motion Controller ist es allerdings möglich, den Arm auf den Ellbogen aufzustützen, wodurch dieser entlastet wird. Im Wohnzimmer bietet es sich zudem an, ein Notebook mit dem Fernseher zu verbinden und den Controller auf einen Tisch zu legen, der vor der Armlehne positioniert wird. Google Earth entfaltet so seine ganz eigene Faszination.

 Simple Spiele, aber komplexe GestenVerfügbarkeit und Fazit 
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Natchil 26. Aug 2013

Klingt ja schon mal seriös.

dreamtide11 26. Aug 2013

Gerade bei Kickstarter entdeckt: http://www.kickstarter.com/projects/haptix/haptix...

Casandro 23. Aug 2013

Was ich mich bei solchen Sachen immer Frage: Man hat doch bei einem Laptop sehr viele...

Sebbi 22. Aug 2013

Nur Hände/Finger/Stifte bzw. wie sie es nennen "Pointy things" ... die Rohdaten sind...

nick0816 21. Aug 2013

Ha.. . Kannte ich nicht.. Funktioniert super!!


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