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League of Legends: Riot Games macht Geschichts-Reboot

Derzeit dürfte sich kaum ein Spieler ernsthaft für die Geschichte hinter League of Legends interessieren. Das soll sich ändern: Entwickler Riot kündigt einen Neustart der Fantasywelt Runeterra an.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von League of Legends (Bild: Riot Games)
Artwork von League of Legends Bild: Riot Games

Es gibt vermutlich nicht viele Entwickler bei Riot Games, deren Arbeit den Spielern so egal ist wie die von Tommy Gnox: Er ist mit seinem Team für die Geschichte hinter League of Legends zuständig. Im Firmenblog(öffnet im neuen Fenster) kündigt Gnox jetzt an, mit dem "Lore" des Fantasyspektakels noch mal neu zu starten. Das englische Wort umfasst den Hintergrund der Welt, also die Gründe für aktuelle Vorgänge ebenso wie die Vorgänge selbst und das gesamte fiktionale Szenario.

League of Legends – Skin Spotlight (Lunar Revel)
League of Legends – Skin Spotlight (Lunar Revel) (01:50)

Das wohl größte Problem beim derzeitigen Aufbau dieser Lore beschreibt Gnox: dass neue Champions nur mit einer richtig guten Begründung in die Fantasywelt Runeterra kommen können. Allerdings hat die große Menge der Champions inzwischen dazu geführt, dass sich die Welt inzwischen "klein und irgendwie uninteressant" anfühle.

Nach Angaben von Gnox hätten sich viele Spieler mehr Geschichte und Handlung gewünscht. Deshalb habe sich das Entwicklerteam entschlossen, eine "neue Erzählung zu schmieden", in der sich die "Fraktionen und Champions, wie wir sie alle kennen und lieben, alle Freiheit haben, zu wachsen, zu reisen und weltweit spannende Sachen zu erleben".

Die alten Storys gebe es zwar auch noch, allerdings seien sie jetzt quasi Teil der Historie von League of Legends. Laut Gnox soll sich die neue Handlung stärker vom eigentlichen Gameplay lösen als bislang, womit er langfristig wohl auch die Fortführung in Büchern, Filmen oder anderen Medien meint.

In den Foren wird die Entscheidung von Riot Games sehr intensiv, aber auch sehr sachlich und engagiert kommentiert. Ein eindeutiges Meinungsbild für oder gegen den Neustart ist trotz viel Skepsis nicht erkennbar. Es ist eher so, dass die Spieler nach Details fragen und selbst Vorschläge für den Aufbau der Welt machen.


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