Abo
  • Services:
Anzeige
Artwork von League of Legends
Artwork von League of Legends (Bild: Riot Games)

League of Legends: Halbautomatische Schnellstrafen für Rassisten

Artwork von League of Legends
Artwork von League of Legends (Bild: Riot Games)

Innerhalb von 15 Minuten sollen Spieler von League of Legends, die andere rassistisch oder sexistisch beleidigen, eine computergenerierte Verwarnung mitsamt Sperre erhalten. Betreiber Riot Games will so die Ausfälle innerhalb der Community in den Griff bekommen - später soll es auch Lob geben.

Anzeige

Das Entwicklerstudio Riot Games testet seit ein paar Tagen auf den europäischen Servern von League of Legends ein System, um die für heftige Wutausbrüche und wüste Beleidigungen bekannte Community zu Wohlverhalten zu zwingen. Ab sofort sollen Teamkameraden oder Gegner einen Spieler direkt nach einer Partie melden können, wenn er sich rassistisch, homophob oder sexistisch äußert oder andere mit dem Tod bedroht, so einer der Entwickler im Firmenblog.

Das neue System von Riot Games überprüft den Sachverhalt dann anhand des mitgeschnittenen Chats. Wenn es zu der Auffassung kommt, dass unerwünschtes Verhalten vorliegt, bekommt der Täter einen schriftlichen Hinweis mit einer Belehrung sowie eine zweiwöchige oder auch unbegrenzte Sperre - was für die meisten die Höchststrafe sein dürfte.

Die ersten paar Tausend dieser Verwarnungen sollen vor dem Versand von Mitarbeitern des Community Managements überprüft werden. Falls dabei keine größeren Probleme auftauchen, soll das System selbstständig laufen und auch in anderen Regionen zum Einsatz kommen. Später soll es um weitere Funktionen erweitert werden - auch um die Möglichkeit, Wohlverhalten ein Lob zukommen zu lassen.

Riot Games arbeitet schon länger an Systemen, mit denen die für wüste Schimpfkanonaden berühmt-berüchtige Community gezähmt werden soll. Besonders wichtig ist den Entwicklern offenbar, Täter möglichst schnell ihr Vergehen vor Augen zu halten - je schneller das geschehe, desto größer ist nach Auffassung der Firma der Lerneffekt.

So verständlich das alles sein mag: Die Wortwahl der Entwickler mutet zumindest in Teilen merkwürdig an. So schreiben sie, dass die Strafen für die Spieler gedacht seien, die "sie am meisten brauchen würden" - das wirkt zynisch und erinnert an markige Sprüche von Western-Sheriffs, weniger an moderne Pädagogik.


eye home zur Startseite
BoykaXG 15. Jun 2015

Ich zocke zwar kein MOBA, aber bei allen anderen Online-Spielen habe ich den Knopf "Block...

Sharkuu 28. Mai 2015

bei dota gibt es in den pro games fanatsy points. da könnt ihr ja mal gucken, wie wenig...

Downside 27. Mai 2015

Also die Beleidigungen können sie niemals einschränken. Jeder in league schreibt fck u...

Downside 27. Mai 2015

Stichwort Fußball WM Finale Frankreich vs. Italien - Zidanes Headnut in Materazzis...

Downside 27. Mai 2015

Du musst doch nur das Gegnerteam zerlegen und auf den Leichen der Gegner i.ein Emote...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über KILMONA PersonalManagement GmbH, Großraum Karlsruhe
  2. Robert Bosch GmbH, Bühl
  3. SYSback AG, deutschlandweit
  4. Teambank AG, Nürnberg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,97€
  2. (Blu-rays, 4K UHDs, Box-Sets und Steelbooks im Angebot)
  3. 61,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Festnetz und Mobilfunk

    Telekom kämpft mit Zerstörungen durch den Orkan Friederike

  2. God of War

    Papa Kratos kämpft ab April 2018

  3. Domain

    Richard Gutjahr pfändet Compact-online.de

  4. Carsharing

    Drivenow und Car2Go wollen fusionieren

  5. Autonomes Fahren

    Alstom testet automatisierten Zugbetrieb

  6. Detectron

    Facebook gibt eigene Objekterkennung frei

  7. Mavic Air

    DJI präsentiert neuen Falt-Copter

  8. Apple

    Homepod soll ab Frühjahr 2018 in Deutschland erhältlich sein

  9. 860 Evo und 860 Pro

    Samsungs SSDs sind flotter und sparsamer

  10. Mozilla

    Firefox Quantum wird mit Version 58 noch schneller



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Microsoft: Großer Widerstand gegen US-Zugriff auf weltweite Cloud-Daten
Microsoft
Großer Widerstand gegen US-Zugriff auf weltweite Cloud-Daten
  1. Marktforschung Viele Android-Apps kollidieren mit kommendem EU-Datenschutz
  2. Loki App zeigt Inhalte je nach Stimmung des Nutzers an
  3. EOS Schweiz Daten von Zehntausenden Inkassokunden kompromittiert

Updates: Wie man Spectre und Meltdown loswird
Updates
Wie man Spectre und Meltdown loswird
  1. Hacker One Nur 20 Prozent der Bounty-Jäger hacken in Vollzeit
  2. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  3. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii

Ein Jahr Trump: Der Cheerleader der deregulierten Wirtschaft
Ein Jahr Trump
Der Cheerleader der deregulierten Wirtschaft
  1. Protektionismus Trump-Regierung verhängt Einfuhrzölle auf Solarzellen
  2. F-52 Trump verkauft Kampfjets aus Call of Duty
  3. Raumfahrtpolitik Amerika will wieder zum Mond - und noch viel weiter

  1. Re: Heißt der Markt wird geteilt und der Preis...

    sofries | 02:12

  2. Re: Zum IT-Aspekt: Pfändung einer Domäne gehört...

    Iomegan | 02:03

  3. Re: Nutzen?

    CruZer | 02:00

  4. Re: Ich mag Linux ja...

    Seitan-Sushi-Fan | 01:58

  5. Re: Migration X11 -> Wayland

    Seitan-Sushi-Fan | 01:46


  1. 18:19

  2. 18:08

  3. 17:53

  4. 17:42

  5. 17:33

  6. 17:27

  7. 17:14

  8. 16:14


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel