League of Legends: Chefdesigner von World of Warcraft kündigt neues MMO an

Wird das der eigentliche Nachfolger für World of Warcraft? Bei Riot Games arbeiten ehemalige Blizzard-Entwickler an einem neuen MMO.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von League of Legends
Artwork von League of Legends (Bild: Riot Games)

"Es ist ein MMO": Mit diesen Worten hat ein neuer Mitarbeiter von Riot Games fast nebenbei einen lange gehegten Wunsch vieler Spieler erfüllt. Das kalifornische Entwicklerstudio arbeitet an einem Online-Rollenspiel auf Basis von League of Legends. Unter anderem in der US-Fachpresse wurde das Spiel anschließend ebenfalls bestätigt.

Stellenmarkt
  1. Senior Fullstack Developer (m/w/d)
    CodeCamp:N GmbH, Nürnberg
  2. IT-Expertin/IT-Experte (w/m/d) im Referat KM 37 Digitalisierung von Fachverfahren und IT-Unterstützung
    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Freital bei Dresden
Detailsuche

Der Entwickler, der das Projekt ankündigte, ist nicht irgendwer: Es handelt sich um Greg Street, der seit seinem Wechsel zu Blizzard 2008 mehrere Jahre als Lead Systems Designer maßgeblich für die Weiterentwicklung von World of Warcraft verantwortlich war.

Zuvor hatte Street unter anderem lange bei Ensemble an Age of Empires gearbeitet - nun ist er also bei Riot Games.

Street schreibt auf Twitter , dass es seine "neue Aufgabe ist, ein großes (manche sagen massives) Spiel zu starten, das viele von euch und viele Mitarbeiter von Riot sich gewünscht haben". Das muss man wohl so verstehen, dass die Arbeit jetzt erst losgeht und vermutlich noch einige Jahre dauern wird.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Deshalb gibt es auch noch keinerlei Informationen zum Inhalt und zum Geschäftsmodell - Riot Games hat ja bisher immer auf Free-to-Play gesetzt. Naheliegend ist, dass die aus League of Legends bekannten Champions auch in dem MMO eine wichtige Rolle spielen.

Riot Games hat seinen Firmensitz in Santa Monica bei Los Angeles. Das ist weniger als eine Autostunde vom Blizzard-Hauptquartier in Irvine entfernt und dürfte Greg Street dabei helfen, ehemalige Kollegen für das neue Projekt zu gewinnen. Bereits in den letzten Jahren sollen viele Mitarbeiter von Blizzard zu Riot Games gewechselt sein.

Riot Games gehört vollständig dem chinesischen Konzern Tencent. Das Entwicklerstudio hat sich nach seiner Gründung im Jahr 2006 lange nur um 2009 veröffentlichte League of Legends gekümmert und den immer wieder lautstark von der Community geäußerten Wunsch nach einem MMO ignoriert - und auch sonst keine Ableger veröffentlicht.

In den vergangenen Monaten hat das Studio allerdings expandiert und neben dem Online-Shooter Valorant auch kleinere Titel auf Basis von League of Legends angekündigt und produziert, teils mit Partnern. Seit einigen Tagen läuft zudem in Europa eine öffentliche Beta von Wild Rift, also der Mobilversion von League of Legends.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Pakete: DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern
    Pakete
    DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern

    DHL Paket erhöht die Preise für Geschäftskunden. Das könnte Auswirkungen auf den Preis von Amazon Prime haben.

  3. Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
    Security
    Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

    Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G7 31,5" WQHD 240Hz 499€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 erschienen ab 799€ • Sega Discovery Sale bei GP (u. a. Yakuza 0 4,50€) [Werbung]
    •  /