Leaf: Nissan ist mit autonomem Auto auf Japans Straßen unterwegs
Der Nissan Leaf(öffnet im neuen Fenster) ist ein seit 2010 erhältliches Kompaktfahrzeug mit Elektroantrieb, das in den USA, Japan und Europa verkauft wird. Ein Prototyp für hochautomatisiertes Fahren wird nun in Japan getestet. Das Testfahrzeug soll dabei nicht nur auf der Autobahn, sondern auch in der Stadt und auf Landstraßen zurechtkommen. Es ist kein vollständig autonom fahrendes Auto, das die Insassen ohne ihr Zutun von A nach B bringt, sondern kann lediglich einige Standardsituationen auf den beschriebenen Strecken selbst meistern.
Das sogenannte Piloted Drive-System von Nissan(öffnet im neuen Fenster) könne auch im dichten Verkehr auf Japans Straßen auf der Autobahn den Spurwechsel selbst vornehmem und langsame Fahrzeuge automatisch überholen, teilte der japanische Autobauer mit. Sogar das Auf- und Abfahren von der Autobahn soll automatisch möglich sein.
Außerdem sind ein Ampel- und ein Abbiegeassistent für Kreuzungen verbaut, die erst tätig werden, wenn keine Gefahr mehr für andere Verkehrsteilnehmer besteht. Zur Orientierung verwendet der Nissan Leaf wie alle Prototypen, die mehr oder minder selbstständig fahren können, neben einem Lidar-System(öffnet im neuen Fenster) auch Radar und optische Kameras.
Nissan plant, bis Ende 2016 in Serienfahrzeugen eine Autopilotfunktion für Autobahnen anzubieten, die in dichtem Verkehr die Steuerung übernehmen kann. 2018 soll eine Funktion folgen, die automatisch die Fahrbahn wechseln kann. Ab 2020 sollen die Autos Kreuzungen autonom überqueren und abbiegen können.
Ob dieses Ziel erreicht werden kann, und ob versicherungsrechtliche Hürden bis dahin genommen werden können, ist noch nicht abzusehen.
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