LCDs: Toshiba droht wegen Preisabsprachen Millionenstrafe

Bis zu 261 Millionen US-Dollar soll Toshiba wegen illegaler Preisabsprachen bezahlen. Dies hat ein Gericht in erster Instanz in San Francisco entschieden. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, von 1999 bis 2006 die Preise für LC-Displays künstlich hochgehalten zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Toshibas aktuelles TV-Flaggschiff 55ZL2G
Toshibas aktuelles TV-Flaggschiff 55ZL2G (Bild: Toshiba)

Die Schäden durch illegale Preisabsprachen für LC-Displays betragen alleine durch Toshiba 87 Millionen US-Dollar, wie Businessweek berichtet. Dies ist das Ergebnis einer nur zwei Tage dauernden Verhandlung vor einem Bezirksgericht in San Francisco.

Stellenmarkt
  1. Specialist National Real Estate (m/w/x)
    ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. IT System Administrator (m/w/d)
    Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH, Heidelberg
Detailsuche

Geklagt hatten unter anderem US-Hersteller von digitalen Werbetafeln und Notebooks, die von 1999 bis 2006 für ihre Produkte LC-Displays von Toshiba gekauft hatten. Die Preise dafür sollen durch Absprachen mit anderen Herstellern zum Schaden der Kunden künstlich auf einem hohen Niveau gehalten worden sein.

Toshiba ist das einzige Unternehmen in der Affäre um Display-Preisabsprachen, das es auf einen öffentlichen Prozess ankommen ließ. Andere Firmen wie Epson, Hannstar, Hitachi, Samsung, Sharp, Chi Mei Innolux und Chunghwa Picture Tubes hatten sich im Dezember 2011 außergerichtlich mit den Klägern geeinigt und insgesamt 538 Millionen US-Dollar gezahlt.

Wie Toshiba Businessweek sagte, will sich das Unternehmen mit der jetzigen gerichtlichen Regelung nicht abfinden und in Berufung gehen. Bei Kartellvorwürfen in den USA kann ein Gericht bis zum Dreifachen der festgestellten Schadenssumme als Strafe verhängen, so dass das japanische Unternehmen bis zu 261 Millionen US-Dollar zahlen müsste.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fälschung
Wieder Abmahnungen wegen Youporn-Streaming

Diesmal hat sich ein besonders dummer Betrüger an Abmahnungen zum Streaming bei Youporn versucht. In dem Brief stimmt fast keine Angabe.

Fälschung: Wieder Abmahnungen wegen Youporn-Streaming
Artikel
  1. Deutsche Telekom: Netflix, Facebook und Amazon sollen für Netzausbau zahlen
    Deutsche Telekom
    Netflix, Facebook und Amazon sollen für Netzausbau zahlen

    Deutsche Telekom, Vodafone und 11 weitere große europäische Netzbetreiber wollen jetzt Geld von den Content-Konzernen aus den USA sehen.

  2. Telekom-Internet-Booster: Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus
    Telekom-Internet-Booster
    Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus

    Die Telekom beginnt mit 5G DSL. Dafür wird im Haushalt eine Außenantenne benötigt.

  3. 800 MHz: Bundesnetzagentur dürfte nächste Auktion absagen
    800 MHz
    Bundesnetzagentur dürfte nächste Auktion absagen

    1&1 wird sich das neue Vorgehen nicht gefallen lassen. 800 MHz bietet wichtige Flächenfrequenzen auf dem Lande.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • AMD Ryzen 7 5800X 348€ • 3 für 2: Star Wars & Marvel • Bis 300€ Direktabzug auf TVs, Laptops uvm. • Bis 50% auf beyerdynamic + Gratis-Kopfhörer • Cyber Monday bei MM/Saturn (u. a. Xiaomi 11 Lite 5G 299€) • Alternate (u. a. be quiet CPU-Kühler 29,99€) [Werbung]
    •  /