LCD-Uhr: Casio F-91W zur Smartwatch umgebaut

Die Digitaluhr Casio F-91W ist ein Klassiker, die ein Entwickler mit modernem Innenleben, Bluetooth und einem OLED zur Smartwatch hochgerüstet hat.

Artikel veröffentlicht am ,
F91 Kepler
F91 Kepler (Bild: Pegor)

Der Entwickler Pegor hat die seit 30 Jahren gebaute Digitaluhr Casio F-91W modifiziert und ihr ein OLED-Display und mehrere Sensoren spendiert. Sogar Bluetooth ist eingebaut.

Stellenmarkt
  1. Softwareintegrator / Systemintegrator C# & .NET Maschinenbau (m/w/d)
    Packsize GmbH, Herford, Bielefeld, Gütersloh, Paderborn, Lippstadt
  2. Application Manager Time Logging (m/w/d)
    ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG, Duisburg
Detailsuche

Die Casio F-91W kam 1989 auf den Markt und wird immer noch gebaut. Außer Uhren- und Datumsfunktionen verfügt sie über eine Beleuchtung. Pegor hat das alles ausgebaut und das LC-Display durch ein OLED ersetzt.

Seinen Mod nennt Pegor F91 Kepler. Eine neue Leiterplatte und ein neuer Prozessor ermöglichen es, Smartphone-Benachrichtigungen anzuzeigen und natürlich - wie gehabt - Zeit und Datum einzublenden. Durch Bluetooth wird die Uhr mit dem Smartphone verbunden. Alle wichtigen Informationen wurden auf Github veröffentlicht.

Die Akkulaufzeit soll bei bis zu 15 Tagen liegen - verglichen mit anderen Smartwatches ein enormer Vorteil.

F-91W selbst zur Smartwatch umbauen

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17./18.10.2022, Virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    14.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wie Futurezone berichtet, gibt es auch einen anderen, kommerziellen Mod für die Casio F-91W. Über Crowd Supply kann die Sensor Watch gekauft werden. Dabei handelt es sich um eine neue Leiterplatine für die Uhr mit einem ARM Cortex M0+.

Anstelle eines hochauflösenden TFT-LCDs verwendet die Sensor Watch das monochrome Segment-LCD der Casio F-91W. Dadurch verfügt sie über ein ständig eingeschaltetes Display, das nur wenige Mikroampere benötigt. Auch auf WLAN und Bluetooth wird verzichtet, so dass die Sensor Watch ein Jahr oder länger mit einer einzigen 100-mAh-Knopfzelle betrieben werden kann. Einen Ladeanschluss gibt es folglich nicht, so dass die Wasserdichtigkeit nicht beeinflusst wird.

Über einen neunpoligen Flex-PCB-Anschluss an der Unterseite der Sensor-Watch-Platine können beliebige Sensoren angeschlossen werden. Dadurch soll die Sensor Watch vielseitiger sein als ein Fitnesstracker, der nur Bewegungen erfassen kann, oder eine Kompassuhr, die nur die Richtung messen kann. Derzeit gibt es ein Thermometer. Denkbar sind auch eine Fototransistorplatine für die Lichtmessung, ein Mikrofon zur Erfassung der Lärmbelastung oder ein Beschleunigungsmesser für die Aktivitätsmessung.

Sensor Watch kann über Crowd Supply ab 35 Dollar vorbestellt werden. Allerdings ist die Uhr selbst nicht enthalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


maxule 24. Jul 2022 / Themenstart

Eine OLED-Zeigeruhr im Digitaluhr-Case hätte was. Wäre zwar plattgequetscht-oval aber es...

USB-D 23. Jul 2022 / Themenstart

Bestätigt das ganze ja nur :D

Morons MORONS 23. Jul 2022 / Themenstart

Ich habe ein paar G-Shocks, damit ich ich immer eine farblich passende Uhr tragen kann...

Ampergo 23. Jul 2022 / Themenstart

"Dadurch soll die Sensor Watch vielseitiger sein als ein Fitnesstracker, der nur...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Hacking
Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher

Mit einer neuen Version des Bad-USB-Sticks Rubber Ducky lassen sich Rechner noch leichter angreifen und neuerdings auch heimlich Daten ausleiten.

Hacking: Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher
Artikel
  1. Kilimandscharo: Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter
    Kilimandscharo
    Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter

    Der Campingplatz Horombo Hut bietet Glasfaser-Internet auf 3.720 Meter Höhe. Bald soll auch der höchste Berggifel des Kilimandscharo versorgt werden..

  2. E-Mountainbike Graveler 29 Zoll: Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete
    E-Mountainbike Graveler 29 Zoll
    Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete

    Aldi bietet ein sportliches E-Bike für knapp 1.000 Euro an. Das Graveler 29 Zoll ist für unwegsames Gelände und die Stadt gedacht und dabei recht leicht.

  3. Sprachanschlüsse: Telekom erhöht die Preise
    Sprachanschlüsse
    Telekom erhöht die Preise

    Wer nur telefonieren will, muss bei der Telekom etwas mehr zahlen. Das betrifft die Call-Start-Tarife.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 10%-Gaming-Gutschein bei eBay • Grafikkarten zu Tiefpreisen (Palit RTX 3090 Ti 1.391,98€, Zotac RTX 3090 1.298,99€, MSI RTX 3080 Ti 1.059€) • PS5 bei Amazon • HP HyperX Gaming-Maus 29€ statt 99€ • MindStar (ASRock RX 6900XT 869€) • Bester 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /