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LC-Displays: Den richtigen Büromonitor finden

Beim Kauf eines Displays für das Büro zählen die richtige Auflösung, Panelgröße und Ergonomie und nicht eine schnelle Bildfrequenz oder Freesync. Golem.de gibt eine Übersicht, auf welche Punkte Anwender beim Erwerb ihres neuen Monitors achten sollten.

Eine Anleitung von veröffentlicht am
So einen Monitor sollten wir nicht länger benutzen.
So einen Monitor sollten wir nicht länger benutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

32 Zoll, WQHD, VA-Panel, Pivot-Funktion: Wenn es um den Kauf eines Monitors geht, werden Nutzer schnell mit diversen Begriffen überfordert - dabei will man doch nur ein Display für die Arbeit im Büro oder Home-Office. Nicht in allen Situationen müssen dabei viele Hundert Euro ausgegeben werden. Um E-Mails, Webseiten und Dokumente anzuzeigen, braucht es zudem keine werkskalibrierten Panels.

Trotzdem ist es gut zu wissen, worauf wir beim Kauf unseres neuen Office-Monitors achten sollten - abgesehen von der Tatsache, dass es kein alter Röhrenmonitor mehr sein sollte. Golem.de gibt einen Überblick über die Vielfalt an Monitoren, ohne spezielle Hersteller zu empfehlen.

Faktor Nummer eins: die Auflösung

Grundsätzlich können wir sagen: Ein hochauflösendes Panel ist ein Vorteil. Hier steht dem Nutzer eine Vielzahl an Auflösungen zur Auswahl. Full HD, in einigen Fällen auch 1080p genannt, beschreibt 1.920 horizontale und 1.080 vertikale Pixel und ein Seitenverhältnis von 16:9. Einige wenige Monitore verwenden auch 1.920 x 1.200 Pixel - die 16:10-Variante von Full HD, die auch WUXGA genannt wird. Mittlerweile sind nahezu alle Monitore und auch eingebaute Displays in Notebooks für diese Auflösung spezifiziert. Full HD kann also als Standard angesehen werden und sollte den Käufern mindestens zur Verfügung stehen.

Das reicht in Games und für den Medienkonsum meist aus. Allerdings würden wir im Büroalltag zu einer höheren Auflösung raten. Der Grund ist recht simpel: Unabhängig vom Betriebssystem lassen sich so einfacher mehrere Fenster nebeneinander anzeigen. Zwar verfügt beispielsweise Windows 10 auch über eine Skalierung von Text und Bild, allerdings werden gerade Webseiten neben Dokumenten bei Full HD nicht immer komplett angezeigt. Auch sorgt eine höhere Auflösung für ein schärferes Textbild.

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Ein geeigneter Office-Monitor kann beispielsweise eine WQHD-Auflösung vorweisen, die 2.560 x 1.440 Pixel beschreibt. Hier ist es bereits möglich, auf einem Bildschirm zwei Fenster parallel anzuzeigen. Dabei sind WQHD-Panels meist nur wenig teurer als Full-HD-Versionen. Teurer wird es erst mit 4K-Panels, die mit 3.840 x 2.160 Pixeln auflösen. Bei diesen ist es sogar möglich, vier Fenster gleichzeitig ohne Probleme anzuzeigen. Allerdings lohnt sich das erst ab einer bestimmten Panelgröße.

Faktor Nummer zwei: die Bildschirmdiagonale

Generell kann gesagt werden: Je größer ein Monitor ist, desto mehr Bildschirminhalte lassen sich darauf anzeigen. Derzeit gelten sowohl 24 als auch 27 Zoll als Standard. Es gibt sehr viele Bildschirme mit diesen Bildschirmdiagonalen. Diese Werte geben dabei an, wie groß ein Panel ist - gemessen von einer Ecke zur gegenüberliegenden Ecke der Anzeigefläche. In recht wenigen Fällen wird die Diagonale in Zentimetern angegeben.

Auf 24 und eigentlich auch auf 27 Zoll ist eine hohe 4K-Auflösung für Büroarbeiten eigentlich zu viel. Erst ab einer Größe von 32 Zoll würden wir etwa vier Fenster parallel anzeigen und damit von einer hohen Auflösung besser profitieren. Dabei sollten wir darauf achten, wie groß unser Schreibtisch ist. Generell gilt, dass wir unseren Kopf beim Arbeiten am Bildschirm möglichst wenig drehen sollten.

Situationen wie im Golem.de-Test des 55 Zoll großen Gaming-Monitors von Alienware sollten darum vermieden werden. Ein Abstand zum Monitor von mindestens 50 Zentimetern ist vorgeschrieben. Eine Faustformel ist auch, ein Display in einem zur Diagonale 1,2-fachen Abstand aufzustellen. Bei einem 24-Zoll-Panel wären das in etwa 70 Zentimeter, bei einem 32-Zoll-Gerät fast ein Meter.

Neben der Bilddiagonale können Nutzer zudem auf das Seitenverhältnis vom horizontalen zum vertikalen Displayrand achten. Das Verhältnis 16 horizontale Anteile zu 9 vertikalen Anteilen gilt zurzeit als Standard, alte Röhrenmonitore und LC-Panels wurden in 4:3 gebaut. Der Formatwechsel liegt schlicht an der Art der Inhalte, die dargestellt werden. Videos, Games und Fotos werden mittlerweile fast ausschließlich im weiteren 16:9-Format produziert, was früher noch 4:3 war.

Im Bürobereich kann das gestreckte Format allerdings ein Nachteil sein, da so weniger Text untereinander gleichzeitig angezeigt wird und mehr gescrollt werden muss. Daher gibt es auch Monitore im selteneren 16:10-Format. Noch mehr vertikale Inhalte werden auf 3:2 angezeigt, was eigentlich nur bei Notebookbildschirmen eingesetzt wird - beispielsweise dem Surface Laptop 3. Es gibt daher einige Büromonitore, die sich um 90 Grad aufrecht drehen lassen. Diese Pivot-Funktion ist etwa bei Software-Entwicklern oder Autoren beliebt.

Anwender, die Multitasking auf einem Bildschirm bevorzugen, sollten sich 21:9-Monitore näher anschauen. Zwei Dokumente nebeneinander sind darauf noch besser erkennbar. In diesem Format werden übrigens auch Kinofilme produziert, auf einem 21:9-Bildschirm sind in diesem Anwendungsfall daher keine schwarzen Ränder zu sehen. Das noch weitere 32:9-Format vereint im Prinzip zwei 16:9-Bildschirme. Je nach Bildschirmdiagonale zwei 24- oder zwei 27-Zoll-Panels mit 43 respektive 49 Zoll.

Größere Ultra-Wide-Screen-Monitore werden noch nicht gebaut. Die 32:9-Monitore von Samsung, Dell und anderen Herstellern benötigen mit großem Standfuß und Curved-Panel allerdings viel Platz auf dem Schreibtisch und sind wesentlich teurer als zwei einzelne 16-zu-9-Displays. Im Büro sind sie daher eher nicht empfehlenswert.

Doch sind nicht nur die Auflösung und die Größe des Panels entscheidend. Wir sollten uns auch mit verschiedenen Displayarten auseinandersetzen, wenn es um Büroausstattung geht.

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Faktor Nummer drei: der Paneltyp 
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Schibulski 27. Dez 2019

Ich stimme dir hier einwandfrei zu. Für mich ist mittlerweile auch im täglichen...

Flexy 19. Dez 2019

Es kommt wirklich nur auf den Abstand vom Monitor/Bildschirm an und die Größe des...

Lindenberg 18. Dez 2019

Im Laufe der Zeit habe ich dies als ideal empfunden: Monitorunterkante 15cm oberhalb des...

Blaubeere 18. Dez 2019

Wer auf die knackigen Farben des Retinadisplays verzichten möchte, hat die kontrolle über...

quineloe 18. Dez 2019

Genau so schauts aus. Unseren ganzen Boomern stellen wir den Dell P2719H hin, der kann...


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