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Faktor Nummer sechs: Zusätzliche Funktionen sind nicht unbedingt wichtig

Viele Monitorhersteller werben für ihre Produkte mit Gsync, Freesync, hoher Bildfrequenz und sogar HDR-Unterstützung. Für Büroarbeiten sind all diese Funktionen eigentlich überflüssig. Gsync und Freesync synchronisieren die Ausgabe der Grafikeinheit mit der Bildfrequenz des Monitors, um Bildschirmschlieren und verschobene Halbbilder zu vermeiden. Das ist für Spiele sinnvoll, in Microsoft Word absolut nicht notwendig.

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Das gilt auch für eine Bildfrequenz oberhalb von 60 Hz. Ja, wir merken den Unterschied zwischen 60 und 144 Hz auch beim Scrollen über Webseiten. Die Kosten dafür sind allerdings meist höher. 4K-Panels und die meisten IPS-Bildschirme unterstützen derzeit 60 Hz, mit einigen 120- oder 144-Hz-Ausnahmen. Die Unterstützung von HDR-Inhalten oder 10-Bit-Farbe kommt dann zum Tragen, wenn wir uns Filme, Serien oder Spiele mit der verbesserten Farbtiefe anzeigen lassen. Bei der Bearbeitung von Bildern außerhalb von professionellen Grafiken oder bei Büroarbeiten ist dies meist nicht notwendig - zumal zumindest Windows 10 derzeit im HDR-Modus noch immer Farben teils verfälscht darstellt.

Sinnvoll sind hingegen beispielsweise zusätzliche USB-A-Buchsen am Bildschirm. Daran können Maus, Tastatur oder weitere USB-Peripherie angeschlossen werden. Außerdem gibt es Monitore mit integrierten Lautsprechern. Die sind in nahezu allen Fällen kein Ersatz für dedizierte Boxen. Für Videokonferenzen oder -Anrufe können sie aber sinnvoll sein.

Fazit

Sich den richtigen Büromonitor auszusuchen ist nicht so schwer, wie es aussieht. Wir sollten nur wissen, welche Arbeiten wir damit erledigen wollen.

Bei all den Auflösungen würden wir mindestens zu einem 1440p-Panel raten, wenn es das Budget erlaubt. Darauf können wir besser mehrere Fenster parallel anzeigen. 60 Hz Bildfrequenz sind dabei ausreichend, mehr als das ist eigentlich Verschwendung. TN-Panels eignen sich wegen ihrer schlechten Blickwinkel und teils schlechten Farbdarstellung nicht sonderlich gut. Wir würden zu einem VA- oder einem IPS-Panel greifen.

Die Bildschirmgröße ist Geschmackssache. Wir würden allerdings eher einen 27-Zoll oder noch größeren Monitor im Büro nutzen, solange wir den Platz auf dem Tisch haben - denn ein größeres Panel ermöglicht mehr Fläche auf dem Desktop. 21:9-Monitore sind einen Blick wert, da sie Multitasking vereinfachen. Wenn das Budget knapp ist, dann gibt es aber keinen anderen Weg als das Standard-Seitenverhältnis von 16:9.

HDMI ist der Anschlusstyp, der bei integrierten Grafikeinheiten und bei dedizierten Grafikkarten nahezu immer vorhanden ist. Der Anschluss unterstützt einen Audiorückkanal und selten genutztes Ethernet. Bei einer 8-Bit-Farbtiefe werden 4K Auflösungen bei einer Bildfrequenz von 60 Hz möglich - aber erst ab HDMI 2.0. Displayport ist eine oft gesehene Alternative, die bei einer Signalübertragung über USB Typ-C relevant ist.

Wichtig für den Büroalltag: ein möglichst verstellbarer Standfuß, den wir nach Bedarf anpassen können. Er sollte mindestens in der Höhe einstellbar sein. Eine horizontale Neigung und eine Pivot-Funktion für den Hochkantbetrieb sind ein Vorteil. Es ist besser, wenn der Monitor zumindest 250 cd/m² Leuchtkraft schafft.

Zusätzliche Features wie ein USB-Hub auf der Rückseite oder integrierte Lautsprecher können im Büroalltag nützlich sein. HDR, Gsync, Vsync, hohe Bildfrequenzen, Game-Modes und ähnliche Zusatzfunktionen sind unnötig.

Da für einen Büromonitor weit weniger Anforderungen gelten, können wir generell sagen: Es muss nicht viel Geld ausgegeben werden. Dafür reichen auch etwa 250 Euro aus.

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 Faktor Nummer drei: der Paneltyp
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Schibulski 27. Dez 2019

Ich stimme dir hier einwandfrei zu. Für mich ist mittlerweile auch im täglichen...

Flexy 19. Dez 2019

Es kommt wirklich nur auf den Abstand vom Monitor/Bildschirm an und die Größe des...

Lindenberg 18. Dez 2019

Im Laufe der Zeit habe ich dies als ideal empfunden: Monitorunterkante 15cm oberhalb des...

Blaubeere 18. Dez 2019

Wer auf die knackigen Farben des Retinadisplays verzichten möchte, hat die kontrolle über...

quineloe 18. Dez 2019

Genau so schauts aus. Unseren ganzen Boomern stellen wir den Dell P2719H hin, der kann...


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