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"Kat" Layton in ihrem Standard-Outfit
"Kat" Layton in ihrem Standard-Outfit (Bild: Level 5)

Layton's Mystery Journey im Test: Katrielle, fast ganz der Papa

"Kat" Layton in ihrem Standard-Outfit
"Kat" Layton in ihrem Standard-Outfit (Bild: Level 5)

Mit "Katrielle und die Verschwörung der Millionäre" bekommen iOS- und Android-Spieler erstmals ein vollwertiges Layton-Adventure auf ihre Mobilgeräte. Im Test geben wir Aufschluss darüber, ob der Sprung vom 3DS gelungen ist.
Ein Test von Michael Wieczorek

Katrielle Layton ist die Tochter des bekannten Professors Hershel Layton, den Spieler bereits aus zahlreichen Knobel-Adventures vom Nintendo DS, 3DS und einem Kinofilm kennen. In ihrem ersten eigenen Spiel für iOS, Android und den 3DS begleiten Spieler sie direkt ab der Öffnung ihres Detektivbüros in London.

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Dass es sich bei dem Abenteuer um einen vollwertigen Serienteil und nicht ein kurzes Mobile Game handelt, merken langjährige Fans und Neulinge schnell: Es gibt ein aufwendiges Anime-Intro, währenddessen Sprachausgabe und der grandiose Soundtrack geht gewohnt direkt ins Ohr. Auch der Umfang ist mit mehr Rätseln als in bisherigen Teilen, verteilt auf 12 faszinierende Fälle, sehr groß. Spieler werden je nach Spielweise zwischen 12 und 20 Stunden oder länger beschäftigt sein.

An der Technik und dem Spielablauf haben die Entwickler von Level 5 nur Nuancen geändert. Spieler untersuchen erst zahlreiche Bildschirme nach Hinweisen, lesen lange und manchmal witzige Dialoge, die die Handlung vorantreiben und lösen selbstverständlich zahlreiche Rätsel. Die Rätsel schwanken in ihrer Qualität, genau wie in den alten Serienteilen. Der Großteil ist aber clever erdacht und motiviert. Neben Mathematik-Sachaufgaben, warten Labyrinthe und Logikrätsel auf ihre Lösung.

Für Katrielle und die Verschwörung der Millionäre bedient sich Level 5 zahlreicher Klischees rund um London und den Meisterdetektiv Sherlock Holmes. Direkt im ersten Fall geht es um einen verschwundenen Uhrzeiger von Big Ben. Katrielles Hund wird fix Sherl getauft.

Wie bei den bisherigen Teilen gibt es auch im neuen Layton wieder viel zu lesen. Die Dialoge arten stellenweise etwas in ihrer Länge aus, das ist nach wie vor nichts für ungeduldige Spieler. Durch Situationskomik und regelmäßige Handlungswendungen bleibt es aber stets interessant genug. In den ausschweifenden Dialogen erfahren wir zum Beispiel, dass die etwas vorlaute Katrielle ein ziemlicher Vielfraß ist oder ihr Assistent Ernest ganz schön in die gute "Kat" verschossen ist. Die Texte sind gelungen ins Deutsche übersetzt und haben einen seichten Humor. Leider gibt es nicht wie in manchen Layton-Episoden in der Vergangenheit eine deutschen Synchronisation der Anime-Sequenzen. Stattdessen reden die Charaktere dort Englisch und ein paar Figuren haben sogar andere Namen, schade.

Finger statt Stylus

Technisch ist das Abenteuer, das in Japan bereits für den 3DS erhältlich ist, gut für Mobilgeräte angepasst worden. Ein paar Kleinigkeiten nerven uns aber.

  • Manche Rätsel dürften ein paar Lösungen mehr gelten lassen. (Screenshot: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Es ist aber alles lösbar. (Screenshot: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Die Dialoge sind vor allem zu Beginn etwas langweilig, später wird es interessanter. (Screenshot: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Mit dem Finger wischen wir unten, um oben einen Zeiger zu bewegen. (Screenshot: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Die interaktiven Rätsel sind die besten. (Screenshot: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Hier noch ein Beispiel für interaktive Rätsel. (Screenshot: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • So recht wussten wir hier nicht weiter, da auf den Anzeigen gar keine Nummern waren. (Screenshot: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Mit diesem Bild hätten wir das Rätsel ohne zu raten lösen können. (Screenshot: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Kapitel abgeschlossen. (Screenshot: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Die Begleiter von Kat werden schnell sympathisch. (Screenshot: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Notizen sind mit dem Finger auf einem Smartphone schnell kritzelig. (Screenshot: Michael Wieczorek / Golem.de)
Manche Rätsel dürften ein paar Lösungen mehr gelten lassen. (Screenshot: Michael Wieczorek / Golem.de)

Manche Rätsel erfordern das Zeichnen auf dem unteren Teil des Bildschirms für Notizen. Diese sind für Eingaben mit dem Stylus entworfen worden. So können wir in Rätsel 8 zum Beispiel fitzelige Rohre verfolgen und zeichnen mit dem Finger, der durch seine Dicke viel von der Grafik verdeckt. Auch Zahlen bei den Mathematikrätseln lassen sich mit dem Finger schwieriger notieren, als wir das mit dem Stylus gewohnt sind.

Technik, Synchronisation und Fazit 

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divStar 27. Jul 2017

Pauschalisierungen haben schon immer von größter Intelligenz beim Poster gezeugt...

Magnet0 24. Jul 2017

Falsch, hab grad nochmals nachgeprüft, sind 16Fr = 14.7Euro

Cohaagen 22. Jul 2017

Ja, im Bonus-Bereich sind sie zu finden. 21 von 365 gibt es bereits.

mw (Golem.de) 22. Jul 2017

Vielen Dank, das sind ja tolle Neuigkeiten. Wir haben die Passagen entsprechend...

mw (Golem.de) 21. Jul 2017

Das ist SPOILER-Territorium: Ohne zu viel verraten zu wollen, es gibt auf jeden Fall...



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