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Layoutsoftware: QuarkXPress 10 ohne verpixelte Vorschaubilder

Die Version 10 des Designprogramms QuarkXPress steht zum Download bereit. Durch Unterstützung von SSE3 und AVX soll es keine Vorschauen in geringer Auflösung geben. Weitere Neuerungen sind verbesserte Unterstützung von E-Book-Formaten und QR-Codes.

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Links XPress 9, rechts Version 10 ohne Pixelvorschau
Links XPress 9, rechts Version 10 ohne Pixelvorschau (Bild: Quark)

Im Onlineshop des Unternehmens Quark steht die schon länger angekündigte Version 10 von QuarkXPress zum Download bereit. Das Programm ist für die professionelle Erstellung von Zeitungen, Zeitschriften, E-Books und Apps unter Mac OS X und Windows 7 oder 8 bekannt.

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Die größte Neuerung ist die neue Grafikengine, die Quark "Xenon" genannt hat. Sie soll die lästigen verpixelten Vorschauen abschaffen, die bei Layoutsoftware oft nach einem Zoom oder beim Scrollen auftreten.

  • Die neue Oberfläche... (Bilder: Quark)
  • ... stellt Bilder auch in der Vorschau unverpixelt dar, ...
  • ... was auch für Vektorgrafiken gilt.
  • Die neue Druckvorschau
Die neue Oberfläche... (Bilder: Quark)

Dafür rechnet das neue XPress im Hintergrund stets in der maximal möglichen Auflösung und nutzt dabei laut Angaben des Unternehmens die Befehlssatzerweiterungen SSE3 und AVX. Bei Intel-CPUs ist AVX seit der Sandy-Bridge-Architektur (Core-i-2000) Standard, AMD unterstützt es ab allen CPUs und APUs mit Bulldozer- oder Piledriver-Kernen.

Für eine genaue Darstellung unterstützt QuarkXPress 10 auch Monitore mit besonders hoher Auflösung, bei Apple Retina-Displays genannt. Nicht nur der Dokumenteninhalt, auch die Menüs wurden daran angepasst. Die Bedienoberfläche hat Quark bei dieser Gelegenheit gleich gründlich aufgeräumt.

Korrekte Transparenzen bei mehreren Layern

Zusammen mit den neuen Darstellungsfunktionen gibt es nun auch eine genauere Druckvorschau. Beim Bearbeiten und dem endgültigen Layout im Ausgabeformat soll QuarkXPress 10 auch in mehreren Ebenen gestapelte Transparenzen von beispielsweise PDF-Dateien und TIFF-Bildern genau berücksichtigen. Da in diesen Dokumenten die Transparenzen nicht immer ganz exakt eingetragen sind, kommt es dabei manchmal zu einem Transparenzverlust, dem die neue Software entgegenwirken soll.

Neu ist auch das in der Anwendung direkt mögliche Erstellen von QR-Codes, die mit Vektorgrafik in voller Auflösung in die Druckvorlage übernommen werden können. Die Ausgabe von E-Book-Formaten wie ePub und Amazons Kindle hat Quark nach eigenen Angaben verbessert, ebenso wie die Umsetzung von Layouts in HTML 5. Letzteres ist unter anderem praktisch, wenn die Designs zur Erstellung von mobilen Apps in die Anwendung App Studio von Quark übernommen werden sollen. Weitere Neuerungen zeigt ein Versionsvergleich bei Quark.

Das neue XPress kostet als Vollversion 1.399 Euro, das Update 449 Euro. Wer zwischen dem 5. Juni 2013 und dem 13. September 2013 die Version 9 gekauft hat, kann QuarkXPress 10 nach Registrierung gratis erhalten. Bei allen Preisen ist die Mehrwertsteuer zu addieren.

Die Systemvoraussetzungen sehen bei Macs einen beliebigen Intel-Prozessor vor - Powermacs werden nicht mehr unterstützt - und Mac OS X ab Version 10.7.5 (Lion), das Programm läuft auch unter Mac OS X 10.8.x (Mountain Lion). Unter Windows muss Version 7 oder 8 in 32- oder 64-Bit-Version installiert sein, zusätzlich das .NET-Framework in Version 4.0.



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John Encore-Doe 12. Okt 2013

QXP 10.0.0.2 (Mac, System 10.7.5) erreicht nicht mal Beta-Status: Es läuft extrem langsam...

EynLinuxMarc 09. Okt 2013

@BlueFalcon Quark und InDesign und co. sind auch nicht gemacht für Leute wo schon den 49...

EynLinuxMarc 09. Okt 2013

Und du zahlst den als Quark Chef die Mitarbeiter mit den paar 500 euröchen, Die Groß und...

Aureus 17. Sep 2013

Jaja, früher war alles noch viel besser und viel einfacher. Wer erinnert sich noch...


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