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Layer 2-Bitstrom per Ethernet

Layer 2-Bitstrom wird künftig per Ethernet im Netz der Telekom transportiert. Die alternativen Betreiber müssen für dieses Zugangsprodukt mehr in eigene Infrastruktur investieren, könnten den Datenverkehr dann aber weitgehend unverarbeitet von der Telekom übernehmen und so eigene Endkundenprodukte schaffen, erklärte die Regulierungsbehörde. Der Datenverkehr kann von den Telekom-Wettbewerbern nur an bundesweit rund 900 Übergabepunkten übernommen werden, was mehr Infrastrukturmaßnahmen des Anbieters erfordert.

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"Da der Layer-2-Bitstrom Wettbewerbern ab Mitte des Jahres zur Verfügung stehen muss, ist das Standardangebot zunächst vorläufig in Kraft gesetzt worden", erklärte die Behörde.

Kein echter Ersatz - zu lange Fristen

Auch wenn ein Bitstrom-Zugang ein sinnvolles Angebot für bestimmte Marktteilnehmer darstellen möge, stelle dieses für den Breko auch weiterhin keine gleichwertige Alternative zum physikalischen Zugang zur TAL, der letzten Meile, dar und könne den direkten Zugang zur TAL nicht ersetzen, kommentierte Breko-Geschäftsführer Stephan Albers auf Anfrage von Golem.de. Breko steht für Bundesverband Breitbandkommunikation.

Die lange Frist von 15 Werktagen, die die Behörde der Telekom zur Bereitstellung eines Layer-2-Zugangs zugesteht, sei problematisch. Beim Zugang zur TAL liegt die Frist bei lediglich fünf Werktagen. Der Schadenersatz, den die Telekom bei Überschreitung der Frist leisten muss, sei so niedrig, das kaum Anreize für eine schnellere Bereitstellung gesetzt würden. "Bürger und Unternehmen werden so auch in Zukunft bis zu drei Wochen auf die Bereitstellung schneller Internetanschlüsse warten müssen", erklärte der Breko.

"Die Bundesnetzagentur hat sich außerordentlich viel Mühe gegeben, den Angebotsentwurf der Telekom Deutschland vor dem Hintergrund der massiven Kritik der Wettbewerber anzupassen und diesen wettbewerbskonform auszugestalten", erklärte ein VATM-Sprecher Golem.de.

Wichtig sei, dass die Behörde nicht akzeptiert habe, dass die Telekom Layer 2-Bitstrom als Ersatzprodukt für den Wegfall der physikalischen Entbündelung deklarieren dürfe. "Dieser Versuch der Telekom wurde von der Beschlusskammer unterbunden. Wir erwarten nun ein weiteres Standardangebot für ein leistungsfähiges VULA-Produkt (Virtual Unbundled Local Access), das insbesondere den Wegfall der entbündelten TAL in den Hauptverteiler-Nahbereichen kompensieren kann", sagte der Sprecher.

 Layer-2-Bitstrom: Bundesnetzagentur bestimmt alternativen Zugang zum Vectoring
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fareway 04. Apr 2016

Interessant wäre zu erfahren ob mit aktuellen Konsultationsentwurf nun die...

wire-less 03. Apr 2016

Sind sie nicht. Das regelt der TAL Vertrag zwischen Telekom und Cuda Mieter.

Apollo13 02. Apr 2016

Wenn man sich als alternativer Anbieter allerdings nach den Übergabepunkten richten muss...

StefanGrossmann 02. Apr 2016

Nun bekommen sie ja das Monopol nicht mehr zurück gedrückt..


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