Laut Unternehmensangaben: Keine KI-bedingten Entlassungen in New York
Im US-Bundesstaat New York hat kein Unternehmen technologische Innovationen oder Automatisierung als Ursache für Entlassungen angegeben. Wired berichtet(öffnet im neuen Fenster) , dass sich darunter auch große Unternehmen wie Amazon, Goldman Sachs und weitere Arbeitgeber befinden, die den Einsatz von KI in großem Stil angekündigt hatten.
In New York müssen Unternehmen mit mehr als 50 Angestellten Meldungen bei größeren Stellenstreichungen einreichen und können dabei verschiedene Gründe, wie Insolvenz oder Fusion, angegeben. Für die Behörden sind diese Angaben wichtig, um auf Veränderungen am Arbeitsmarkt reagieren und Betroffene entsprechend unterstützen zu können.
Um Rückschlüsse auf technologiebedingte Arbeitsplatzverluste ziehen zu können, führte der Bundesstaat im März 2025 die Option Angabe, Technologie und Automatisierung eingeführt. Wählt ein Unternehmen diese Angabe aus, wird in einer zusätzlichen Frage darum gebeten, die Technologie genauer zu benennen.
Firmen wollen KI nicht öffentlich als Ursache benennen
Seit Einführung der Option wurden mehr als 740 Meldungen von 162 Arbeitgebern mit 28.300 betroffenen Angestellten eingereicht. In keiner Meldung wurde KI erwähnt oder Technologie als Grund für die Entlassungen genannt.
Das kann Wired zufolge bedeuten, dass keine KI-bedingten Entlassungen stattfanden. Wahrscheinlicher sei aber, dass Firmen KI nicht öffentlich als Ursache für den Stellenabbau benennen wollen, schreibt das Magazin. Intern begründete Goldman Sachs Entlassungen mit dem Potenzial von KI und meldete in New York 4.100 Entlassungen. Amazon warnte seine Angestellten ebenfalls davor, dass die Vorteile von KI zu Stellenstreichungen führen werden und entließ in New York 660 Mitarbeiter.
Das New Yorker Arbeitsministerium nimmt mit jedem Arbeitgeber Kontakt auf, der Entlassungen meldet, und überprüft die Richtigkeit der Angaben. Amazon soll wirtschaftliche Gründe für die Stellenstreichungen genannt und erklärt haben, dass während der Coronapandemie zusätzlich eingestelltes Personal nicht mehr benötigt werde.
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