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Laut Insidern: Der Apple M6 kommt wohl ohne Pro- und Max-Version aus

Die verbesserten Versionen des M6-Chips für Macs wird es nicht geben. Dafür sollen Grafikleistung und Speicherbandbreite steigen.
/ Oliver Nickel
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Der M6 wird wohl im Macbook Pro verwendet. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Der M6 wird wohl im Macbook Pro verwendet. Bild: Oliver Nickel/Golem

Apple will erste Geräte mit M6-Chip offenbar bereits Ende dieses Jahres vorstellen. Allerdings plant das Unternehmen für die kommende Generation von Apple Silicon keine schnelleren Pro- oder Max-Varianten. Das berichtet Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf anonyme Insiderquellen. Demnach sollen die nächsten Pro- und Max-Chips erst wieder mit dem M7-Chip erscheinen. Das dürfte bis Ende 2027 dauern.

Der Grund: Offenbar will Apple die eigenen SoCs zu besseren KI-Beschleunigern umbauen. Diese sollen etwa lokales Inferencing und andere KI-Tasks besser berechnen können. Die aktuelle M5-Generation hat eine Neural-Engine mit 16 Cores – ein Kern für jeden GPU-Core. Mit dem M7 will Apple offenbar auch die Grafikleistung merklich verbessern. Dabei gehört Apple Silicon schon jetzt zu den besten Mobilprozessoren in Sachen Grafik-Performance.

Mehr Speicherbandbreite und GPU-Cores?

Der M6 soll laut Bloomberg mit einem neuen Macbook Pro erscheinen. Das deckt sich mit vergangenen Releases Ende eines Jahres, zu denen Apple stets das Macbook Pro als erstes neues Macbook-Modell vorstellte. Die günstigeren Air- und Neo-Varianten wurden in der Vergangenheit im Frühling vorgestellt.

Das SoC soll zudem noch einmal die Speicherbandbreite erhöhen. Statt 153 sollen 200 GByte/s möglich sein. Die Speicherbandbreite dürfte vor allem bei GPU-lastigen Inhalten ein Plus sein. Das sind etwa KI-Workloads, 3D-Rendering oder Games. Zusätzlich dazu sollen die Neural Engine erweitert und die Speicherarchitektur verbessert werden. Die Leistung von CPU und GPU wird noch einmal verbessert. Laut Bloomberg experimentiert das Unternehmen etwa mit 12 statt bisher 10 GPU-Cores.


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