Glätten mit Dampf statt Hitze

Als eher traditionelle Bügler müssen wir uns dabei umgewöhnen. Normalerweise setzen wir auf ordentlich Hitze (bis 200 °C) und Druck sowie gelegentlich ein feuchtes Tuch für unsere verknitterten Baumwollhemden. Als Dampfbügler benutzt die Laurastar hingegen nur mäßig Hitze (ca. 100 °C) und Wasserdampf. Konsequent verzichtet das Gerät auch auf einen Temperaturregler und -anzeige, selbst in der App, wie wir später herausfinden. Das macht uns anfangs nervös, aber das gibt sich mit der Zeit und die Bügelergebnisse sind genauso gut und leichter erreichbar als mit unserer Brachialmethode.

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Nachteilig an der Dampfmethode ist die recht lange Einschaltzeit, bis die Laurastar mit einem deutlich wahrnehmbaren Piepen ihre Funktions- und Dampfbereitschaft anzeigt. Das dauert rund drei Minuten, unser herkömmliches Bügeleisen benötigt gerade mal 30 Sekunden bis zur Betriebsbereitschaft.

Es bläst und saugt

Was wir am Bügeleisen steuern können, sind der Dampfausstoß und der Lüfter. Im Ansaugbetrieb hält der Lüfter das Wäschestück fest auf dem Brett, im Blasbetrieb verhindert er unfreiwillige Bügelfalten. Das ist praktisch und wir wollen es nicht mehr missen. Allerdings ist der Lüfter beim Bügeln ständig an, wir können lediglich die Strömungsrichtung beeinflussen. Das wäre kein Problem, wenn der Lüfter nicht relativ laut wäre, weitgehend unabhängig von der in vier Stufen wählbaren Saug-/Blasstärke. Wir können uns zwar normal beim Bügeln unterhalten, störend wirkt es aber trotzdem. Laut wird es auch bei der Dampferzeugung. Das ist allerdings kein spezifisches Problem der Laurastar. Zum Glück schaltet sich der Lüfter aber ab, wenn wir das Bügeleisen nicht weiter bewegen.

  • Laurastar Smart im Test(Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lohnt es sich, unser bisheriges Arbeitstier zu entsorgen? (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Laurastar ist durchaus imposant. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Bügeleisen selbst gibt sich minimalistisch.(Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Technik steckt in der Dampf- und Steuereinheit am Bügelbrett.(Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein großer Lüfter ...(Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... lässt Waschestücke schweben oder ...(Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... zieht sie heran.(Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zusammengeklappt nimmt das Dampfbügelsystem erstaunlich wenig Platz weg. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Allzu viele Informationen gibt die App zum Bügeleisen nicht preis. (App: Laurastar/Screenshot: Golem.de)
  • Wir üben die Bügelbewegung. (App: Laurastar/Screenshot: Golem.de)
  • Der Fortgeschrittenenkurs besteht leider nur aus Videos. (App: Laurastar/Screenshot: Golem.de)
  • Das Menü ist lang, dahinter stecken aber kaum weitere Inhalte. (App: Laurastar/Screenshot: Golem.de)
Die Technik steckt in der Dampf- und Steuereinheit am Bügelbrett.(Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Das Smarte an der Laurastar Smart begegnet uns zum ersten Mal - auch ohne App - bei der Dampfnutzung. Bei klassischen Dampfbügeleisen müssen wir eine (mechanische) Taste drücken, um eine Dampfwolke zu produzieren. Diese hat die Laurastar ebenfalls, auch wenn es sich um eine elektronische Taste handelt. Interessant sind aber weitere Einstellungen, die allerdings in der Basisvariante fehlen. Per Tastendruck an der Steuerungseinheit können wir einen pulsierenden Dampfausstoß auswählen. Dann erfolgen kontinuierlich kurze Dampfstöße, während wir die Dampftaste am Bügeleisen gedrückt halten.

Bügeleisen erkennt unsere Bewegung

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Einen weiteren Dampfmodus bezeichnet der Hersteller als Sensteam-Technologie: Er funktioniert wie der pulsierende Dampfausstoß, benötigt aber keinen expliziten Tastendruck. Bewegen wir das Bügeleisen nach vorn, wird kontinuierlich Dampf ausgegeben, bewegen wir es nach hinten, hingegen nicht. Die Funktion ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, denn sie verlangt etwas Übung und Disziplin, erweist sich dann aber als praktisch. Diesen Modus gibt es aber nur in der teuersten Variante der Laurastar Smart.

Unabhängig vom Dampfmodus ist der Ausstoß stets konstant dosiert und das Bügeleisen spuckt nicht ein einziges Mal. Solche Schwächen sind bei niedrigpreisigen Dampfbügeleisen leider oft alltäglich.

Nachdem wir auf diese Weise ein Wochenende mit dem Offline-Bügeln von Hemden, Bettwäsche und Taschentüchern zugebracht und gute Ergebnisse erzielt haben, werden wir schließlich eines iPhone 8 habhaft. Damit klappt die Kopplung mit der Bügelstation sofort.

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 Hightech im Haushalt: Der Bügel-Battle fällt leider ausDie App als Steuerungszentrale 
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George99 16. Feb 2018

Gug genauer hin! Wenn du auf dem Shirt dreiecke braune Brandzeichen entdeckst, weisst...

most 15. Feb 2018

Einen Großteil des Nutzens heutiger Smarthome Geräte ziehen die Nutzer aus der Technik...

Solarix 14. Feb 2018

ja klar, da sieht man sofort den Mehrwert lol

Bouncy 14. Feb 2018

Ähm, schonmal von Sonden gehört?! Man steckt doch nicht den Bluetoothchip in den Hintern...

MarioWario 13. Feb 2018

ist auch: Kein Austausch-Service bei Reparatur - da hab' ich dann auch die Finger...



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